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WIRO - Werkstatt für psychisch kranke Menschen

Presse aktuell

Damen- und Herrenmannschaft der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. erfolgreich bei Bayerischer Meisterschaft 

Die Tischtennisspieler/innen der Betriebssportgruppe der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V., haben bei den Bayerischen Meisterschaften am 06. Oktober, in ihren jeweiligen Leistungsklassen, den Meistertitel erkämpft.

Die Herrenmannschaft setzte sich, trotz personeller Schwierigkeiten, souverän gegen die Mannschaften aus München, Weißenburg und Gremsdorf durch und wird im kommenden Jahr in der Landesliga antreten.

Auch die Damenmannschaft sicherte sich in der Oberliga den Titel und steigt somit in die Bayernliga auf.

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2. Platz beim Gaudi-Hallenturnier

Die Fußballer der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach erreichten am Samstag den 13.10.2018 bei einem Gaudi-Hallenturnier in Lappersdorf einen stolzen 2. Platz von insgesamt 5 teilnehmenden Mannschaften.

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 Die Mannschaft der Jura-Werkstätten freut sich schon auf weitere spannende Einsätze bei den nächsten Turnieren


 

Werkstätten für Glück und Lebenssinn

2018-08-31 Info-Doppelseite AZ kl

Quelle: Amberger Zeitung 10./02.09.2018 


 

Bayernland AG:
Erst einmal keine konkreten Pläne für das Gelände der Jura-Werkstätten

2018-08-30 Abriss Altgebäude kl

 Quelle: Amberger Zeitung 30.08.2018  


 

Besichtigung bestätigt Plan

Unter der Regie von Uli Günter erarbeiten die Mitglieder von 13 Vereinen beim 29. Jura-Gartenfest einen Erlös von 3130 Euro. Und die Spendenübergabe nutzen sie gleich, umdie neuen Jura-Werkstätten zu besichtigen.

2018-08-20 Spendenübergabe Gartenfest Hirschau kl

Quelle: Amberger Zeitung 20.08.2018 


 

Große Freude bei den Gewinnern 

JuraRalley Gewinner

 Quelle: Amberger Zeitung, 06.07.2018 



 "Frauenunion Hahnbach überbringt Spende"

Amberg. (tat) Alles neu, alles schön. Die Damen der Frauenunion Hahnbach, die die neuen Hallen der Jura-Werkstätten Amberg besichtigten, waren sehr beeindruckt. Im Gegenzug gab es eine Spende für die gemeinnützige Einrichtung.

Nicht nur die Räumlichkeiten waren sehr imposant, auch die vielen Details, mit denen Reinhard Weber, Qualitäts- und Umweltbeauftragter, und Geschäftsführer Bernhard Albrecht bei der Führung aufwarteten, erstaunten die Delegation der FU Hahnbach und ihre mitgereisten Kollegen der CSU. Viele durchdachte Feinheiten wie z.B. 3-D-Schrift, Piktogramme und natürlich Blindenschrift an den Türen machen es jedem Mitarbeiter leicht, sich zurecht zu finden. Schließlich können sehr viele der knapp 300 Beschäftigen nicht lesen. Auch die Informationen über die Arbeit in den Werkstätten selbst sowie die Förderangebote für die Menschen mit Behinderung stießen auf großes Interesse. Dass die Leistungen aller Mitarbeiter alles andere als belanglos sind, zeigt sich schon allein dadurch, dass die Jura-Werkstätten drittgrößter Arbeitgeber in Amberg sind. Zudem gibt es für die Einrichtung der Lebenshilfe keinen Sonderstatus in Sachen Wettbewerbsfähigkeit. „Sind wir um wenige Cent teurer als andere, bekommen wir nicht aus Mildtätigkeit den Auftrag“, unterstreicht Werkstattleiter Albrecht. Wirtschaftliches Arbeiten mit einer umfassenden individuellen Förderung zu koppeln sei die Hauptaufgabe.

Im neuen Gebäude kann man diesem Anspruch noch besser genügen. Die Besucher waren von den hellen und großen Räumlichkeiten sehr angetan. Besonders beeindruckend waren die Angebote für die Schwerstbehinderten, wie beispielsweise das neue Therapiebad.

Solche Angebote kosten natürlich viel Geld. Als gemeinnützige Einrichtung können die Jura-Werkstätten zwar sehr viel über Fördertöpfe stemmen, aber für kleine und große Extras sind auch sie auf Spenden angewiesen. Evi Höllerer, Vorsitzende der FU Hahnbach, und der CSU-Ortsvorsitzende Georg Götz überreichten daher jeweils 200 Euro.

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Quelle: Bild und Text, Tatiana Sichelstiel 

  


Feierliche Einweihung der Jura-Werkstätten Amberg

Löffler: Jura-Werkstätten sind Leuchtturm der Inklusion

einweihung1keinweihung2kUm ein Haar wäre der Freitag, 13. April, zu einem Unglückstag geworden. "Vor sechs Wochen wären wir fast soweit gewesen zu verschieben", gesteht Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe, bei der Eröffnungsfeier der neuen Jura-Werkstätten.

"Aber niemand war sich zu schade mit anzupacken", erzählt er. Und so konnte der Neubau, neben dem alten Gebäude, am Freitag eingeweiht werden. Architekt Michael Flierl, OB Michael Cerny und die anderen Redner betonten stets, wie kostbar diese Investition sei - bereinweihung3keichernd für die Region und die Menschen. Bezirkstagspräsident Franz Löffler nannte die Jura-Werkstätte einen "Leuchtturm der Inklusion". Die wichtigsten Personen an diesem Tag waren aber die Mitarbeiter der Werkstätten. Es sind Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Andersbegabte, wie es Dekan Schötz formulierte.

"Ein Hoch auf uns"
In ihrer Begrüßung hießen die Jura-Mitarbeiter Jasmin Zagad und Oliver Kuhn die Gäste herzlich willkommen. "Drei Jahre haben wir gewartet, jetzt ist es endlich soweit", sagte Kuhn. Und die Freude über den neuen Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist ihnen anzusehen. In mehreren kleinen Videobeiträgen erzählen sie, auf was sie sich am meisten freuen: "Mehr Platz zum Kuscheln", "eine größere Werkstatt", "große Fenster" waren die Antworten. Außerdem bereicherten sie die Feier mit Vorführungen der hauseigenen Musikband in einweihung4kder Menschen mit und ohne Behinderung "Ein Hoch auf uns" sangen und spielten. Die Tanzgruppe wirbelte mit bunten Tüchern umher und ließ sogar eine Konfettikanone knallen. Ihre positive Ausstrahlung steckte alle Anwesenden an.

Bei Planung und Bau standen die Verantwortlichen vor einer großen Herausforderung: "Die Arbeitsstätten mussten so gegliedert werden, dass jeder seinen Teil beitragen kann", gab Eduard Freisinger zu bedenken. Also auch stärker beeinträchtigte Mitarbeiter. Nicht nur die Räumlichkeiten, auch das Bildungsangebot konnte erweitert werden. OB Michael Cerny nannte die Entscheidung zum Neubau mutig und wichtig. "Ein Hoch also auf die Lebenshilfe. Macht weiter so, wir brauchen euch."

Die neue Jura-Werkstätte wurde neben dem alten Gebäude erbaut. Sie integriert Produktionsstandort und Förderstätte. Die starke Hanglage von bis zu fünf Metern Höhenunterschied war nicht ganz unproblematisch. Gemeistert haben es Architekt Flierl und Bauleiter Alexander Kätzlmeier trotzdem. Nach drei Jahren Bauzeit,  mit einigen Höhen und Tiefen, entstand auf 9333 Quadratmetern Raum für Bildung und Förderung, eine Küche, Verwaltung und Produktion.Ein wortwörtliches Highlight in dem modernen, hellen Gebäude ist sicherlich der Lichthof, der in einer Linie zum Speisesaal liegt und zum Verweilen einlädt. Architekt Flierl, der seinen Zivildienst bei der Lebenshilfe Erlangen absolviert hat, hatte zum Ziel den Bau ganz auf die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.

Quelle: Amberger Zeitung (Anne Sophie Vogl) | 14.04.2018 | Bilder: Hartl
Link zum AZ-Bericht inkl. vieler Fotos

 

 LINK zum OTV-Beitrag
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1. Nordbayerische Meister der Tischtennis Oberliga Damen

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Bei den 34. Landesweiten Tischtennisturnieren in Dietenhofen vom 07. April 2018 beglegten die beiden Oberliga Damen der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach den 1. Platz. Wir sind stolz auf euch, herzlichen Glückwunsch!





 

 


Vorbereitungen für das Entenrennen laufen längst

Schrauben an 6000 Plastiktieren

Bericht Amberger Zeitung vom 05. April 2018

Gut vier Wochen lang sind drei Mitarbeiter der Jura-Werkstätten damit beschäftigt, rund 6000 bunte Plastikenten und -entchen für das große Rennen von Round Table am Sonntag, 29. April, aufzumotzen. Die erste Auslieferung erfolgte rechtzeitig zum Verkaufsbeginn.

"Das ist alles gar nicht so einfach, weil wir mitten im Umzug in die neuen Werkstätten sind", berichtete Geschäftsführer Bernhard Albrecht anlässlich eines Besuches des Präsidiums des Amberger Service-Clubs.

Round Table zählt seit nunmehr 17 Jahren zu den treuen Kunden der Jura-Werkstätten der Lebenshilfe. In wochenlanger Arbeit kleben Behinderte dort eine dicke Mutter auf den Bauch der Tiere und machen sie so renntauglich. "Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh'" darf nämlich nicht sein bei den Enten, wenn sie am Sonntag, 29. April, an der Brücke in der Fronfestgasse ins Wasser stürzen. Aufrecht müssen sie von dort bis zum Ziel hinter der Stadtbrille schwimmen. "Da haben wir in der Vergangenheit lange mit verschiedenen Klebstoffen und Schraubengrößen experimentiert", hörten die Round-Tabler vom Geschäftsführer der Jura-Werkstätten.

Präsident Bastian Prechtl dazu: "Als Nebeneffekt des Entenrennens unterstützen wir von Beginn an mit der Auftragsvergabe diese Einrichtung der Lebenshilfe. Damit sind nicht nur örtliche Einrichtungen wie die Jugendhilfestation St. Martin, das Jugendzentrum oder der Sozialdienst katholischer Frauen Nutznießer dieses großen Events, sondern auch die Behinderten in den Jura-Werkstätten." Prechtl war mit seinem Vize Michael Rogenhofer gekommen, um den Fortgang der Arbeiten zu beobachtete. Die Präsidiumsmitglieder konnten sich vom raschen Ablauf der Handgriffe überzeugen. Rund 3000 große und 3000 kleine Enten machten und machen mit Klebepistole und Muttern Bekanntschaft.

Die Tabler bieten an jedem Samstag bis zum Entenrennen jeweils von 10 bis 14 Uhr die Plastik-Tiere auf der Krambrücke zum Verkauf an, eine große für 4,50, eine kleine für 2,50 Euro. Die Familie, bestehend aus zwei großen und zwei kleinen Exemplaren, kostet zehn Euro. In den nächsten Tagen werden weitere Verkaufsstellen bei Einzelhändlern eingerichtet. Dank der Unterstützung durch die Jugendhilfestation St. Martin haben Kinder auch heuer wieder die Möglichkeit, ihre Enten auf der Krambrücke künstlerisch zu bemalen. Denn auch für die am schönsten dekorierten Tiere gibt es Preise.

Wie in den zurückliegenden Jahren kann Round Table 69 Amberg dank der Hilfe von Sponsoren wieder attraktive Hauptgewinne aussetzen. Hauptpreis beim Rennen der großen Enten ist ein Weber Gasgrill Genesis II im Wert von über 1000 Euro. Weitere Gewinne sind ein Design-Bürostuhl sowie ein Profi-Werkzeugkoffer. Hauptpreis beim Kükenrennen ist ein Kinderfahrrad für 300 Euro.836743 web

Laut Fabien Wendl, der bei Round Table für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, gibt es so viele Preise wie noch nie zu ergattern. Am Renntag selbst bieten die Tabler wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm im Hof des Landratsamts, das besonders auch die jungen Besucher ansprechen soll. Und erstmals lädt der veranstaltende Club zur Teilnahme an einer Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei in Verbindung mit der örtlichen Kinder-Krebshilfe ein, um möglichst viele neue potenzielle Spender in die Datenbank aufnehmen zu können.

 


Der Umzug in den Neubau hat begonnen

Bericht OTV vom 29. März 2018 (tb)

umzugVor 9 Jahren gab es bei den Jura-Werkstätten in Amberg erste Überlegungen, ein neues, modernes Gebäude zu bauen. Es zogen aber noch einige Jahre ins Land, bis diese Pläne in die Tat umgesetzt wurden. Das passende Grundstück musste erst gefunden werden. Und DAS lag dann glücklicherweise gleich neben den Jura-Werkstätten. Mittlerweile steht der Neubau und seit Anfang dieser Woche ziehen die Mitarbeiter auch tatsächlich um.

Die Freude ist dabei bei fast allen Mitarbeitern dort recht groß. Die neuen Räume sind heller und großzügiger. Nur einige wenige Menschen mit Behinderung würden gerne in den alten Räumen bleiben, weil sie aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen würden, hieß es heute bei den Jura-Werkstätten.

Bis Ende kommender Woche soll der Umzug abgeschlossen sein. Bis dorthin ist laut Geschäftsführer Bernhard Albrecht noch viel zu tun. Aber man liege im Zeitplan.

Am 28. September 2015 war der Spatenstich für das neue Gebäude der Jura-Werkstätten. Das Richtfest war ein gutes Jahr später am 13. Oktober 2016. Etwas mehr als 20 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Der größte Zuschuss kam dabei vom Sozialministerium mit rund 10,121 Millionen Euro.

Link zum OTV-Bericht: https://www.otv.de/amberg-jura-werkstaetten-ziehen-um-319221


Einsatz für Menschen mit Behinderung

Bericht OTV vom 4. Februar 2018 

Seit dem Jahr 2012 gibt es in Deutschland keinen Zivildienst mehr. Ersetzt wurde er vom Bundesfreiwilligendienst. Für soziale Einrichtungen ist es seitdem schwieriger geworden Menschen zu finden, die den freiwilligen Dienst bei ihnen absolvieren. Die Lebenshilfe hat deshalb bereits jetzt einen Aufruf für Freiwilligenplätze gestartet. Die Jurawerkstätten in Amberg und Sulzbach-Rosenberg sind Mitglied bei der Lebenshilfe und würden sich auf mehr Freiwillige freuen. (tb)

Freiwillig für Menschen mit Beh OTV

Quelle: OTV 04.02.2018


Neues Gremium der Lebenshilfe - Sie vertreten sich selbst

Wie sieht es mit der Urlaubsplanung aus? Was steht auf dem Speiseplan? Wie ist die wirtschaftliche Lage? Dies sind Fragen, mit denen sich die Selbstvertreter der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach beschäftigen. In ihrer jüngsten Sitzung haben sie sich gemeinschaftlich für den neuen Namen entschieden.

Die Selbstvertreter der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach setzen sich aus verschiedenen Gremien zusammen: der Schülermittvertretung der Rupert-Egenberger-Schule, dem Beirat der offenen Behindertenarbeit, dem Beirat der Jura-Werkstätten und dem Beirat der Jura-Wohnstätten. Das neu geschaffene Gremium nimmt sich laut Pressemitteilung der Bedürfnisse aller Menschen mit Handicap an. Aktuelle Themen sind beispielsweise die Neuwahlen der Beiräte oder die Fertigstellung der Werkstätte in Amberg. Sie wollen sich direkt und gezielt für die Anliegen der Menschen mit Handicap einsetzen. 

Selbstvertreter der Lebenshilfe AS AZ vom 17.01.2018

Quelle: Amberger Zeitung 17.01.2018 


Spendenübergabe Bäckerei Strobel

spende-strobel kAnsonsten bringt Bäckerin Eveline Strobel frische Semmeln und Brot zu den Jura-Werkstätten nach Rosenberg. Diesmal hatte sie einen Scheck dabei. Eine Spende für die betreuten Menschen in der Einrichtung. „Es gibt diesmal keine Weihnachtsgrüße aus der Bäckerei, sondern 1000 Euro Spende für einen guten Zweck in den Werkstätten“.

Bei der Entgegennahme freute sich im Namen aller Betreuten die stellvertretende Geschäftsführerin Ingrid Scharf. Sie fand gleich eine richtige Verwendung: Wir werden die Spende für den geplanten Anbau der Küche in Rosenberg verwenden, wo wir für unsere Betreuten, die in der Küche tätig sind, eine Übungsecke einrichten wollen. Dort können sie dann Kuchen backen, Brötchen belegen, Suppen zubereiten oder selbständig üben.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (gru) | 20.12.2017



Seit Jahrzehnten mit Freude an der Arbeit

Feierstunde für langjährige Lebenshilfe-Mitarbeiter von Heilpädagogischem Zentrum, Jura-Werk- und –Wohnstätten

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In einer Feierstunde wurden elf Mitarbeiter des Heilpädagogischen Zentrums, der Jura-Werk- und-Wohnstätten für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, sein Stellvertreter Bernhard Vahle, die Geschäftsführer Katrin Panek (Lebenshilfe), Bernhard Albrecht (Jura-Werkstätten) und seine Stellvertreterin Ingrid Scharf (Jura-Werkstätten) würdigten die Jubilare.

Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit wurde Hildegard Legat (Leitung der Offenen Behindertenarbeit) geehrt. Sie begann 1992 als Erzieherin im heilpädagogischen Zentrum, wurde später Leitungskraft für die Offene Behindertenarbeit. Federführend war sie unter anderem am Projekt Wundernetz beteiligt, das 2016 den Inklusionspreis des Bezirks Oberpfalz erhielt. „Durch ihr vielseitiges Fachwissen und ihre hohe Einsatzbereitschaft genießt sie bei den Eltern, wie auch Fachbehörden und im Kollegium hohes Ansehen“, hieß es in der Laudatio.

Auch Frieda Hetterle ist eine „25-Jährige“. Ihr Einsatzbereich ist die Küche der Jura-Werkstätte in Sulzbach-Rosenberg. Mit ihrer zuverlässigen und hilfsbereiten Art sei sie die „gute Seele des Hauses“, hieß es bei der Ehrung. Elisabeth Groß ist ebenfalls seit 25 Jahren bei den Werkstätten (Küche) tätig. Stets fröhlich und gut organisiert sei sie vor allem für die Zubereitung der Speisen für Schulen und Kindergärten zuständig. „Sie leistet hier hervorragende Arbeit“, betonte ihr Abteilungsleiter Thomas Fröhler. Johann Semmler ist seit 2009 Abteilungsleiter in der Jura- Werkstätte (Fertigung 1). Besonders hervorgehoben wurde sein ehrenamtliches Engagement (1993 bis 2016 Leitung Tischtennisgruppe). Stefanie Daller arbeitet im 25. Jahr als Busbegleitung in der Jura-Werkstätte. Jeden Morgen begleite sie voller Elan und mit guter Laune die Fahrgäste. Für 25 Jahre geehrt wurden ebenso Birgit Haberland, Gruppenleitung in der Werkstätte in Sulzbach-Rosenberg sowie Günter Kassner, Mitarbeiter im Lager.

Bei der Feierstunde waren auch Mitarbeiter mit 40 Dienstjahren. Erika Hiltl ist von Anfang an als Verwaltungsangestellte tätig. Sie habe nahezu alle Verwaltungstätigkeiten mit großer Gewissenhaftigkeit übernommen. Auch Udo Boecke kommt schon seit 40 Jahre gern zur Arbeit. Er unterrichtet in den Werkstätten Kommunikation und Kulturtechniken. Boecke zeichneten besonders sein großes Fachwissen sowie sein breites Aufgabenspektrum aus, betonte Vorsitzender Freisinger, der allen Jubilaren Anerkennung zollte.


Besinnlich, traditionell und inklusiv

Besinnlich, traditionell unHerzlichkeit und ein Stück weit Tradition waren beim diesjährigen, obligatorischen Adventskranzbinden der jungen Schülerinnen und Schüler der Ganztagesklasse 3aG  zusammen mit Mitarbeitern aus den Jura-Werkstätten Amberg zu sehen. Wiederkehrende, gemeinsame Aktionen verstärken das Gefühl füreinander da zu sein. Der Gedanke „Verschiedenheit“, so die Fachlehrerin Annette Weber, kommt eigentlich erst gar nicht auf und wird dabei zur Nebensache. 

Mit einem kurzen Vorbesuch in der nahegelegenen Werkstatt für Menschen mit Handicap wurde ein kleines Kennenlernen verbunden, welches soweit es die Zeit erlaubt, sehr wichtig ist, um dann auch miteinander zu arbeiten. Zu Beginn der Kranzbindeaktion bekamen die Schüler/innen auch ein wenig Hintergrundwissen über die verschiedenen Pflanzenarten vermittelt, denn der Kranz wurde nicht nur aus Nadelholz, sondern auch aus Zierlorbeer, Eibe und stacheligem Wachholder gebunden. Nun konnten die Zweige und Äste kunstvoll aneinander gebunden und danach am Kranzkörper mit Bindedraht fixiert werden. Erklärt von Helga Stang und schnell umgesetzt, so war es ein Leichtes miteinander das Erlernte in die Tat mit den Menschen mit Handicap umzusetzen. Diese ließen es sich auch nicht nehmen Routinehandgriffe zum leichteren Arbeiten den Kindern zu erklären und ins Gespräch kam man dabei ja sowieso.

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Das überaus große Engagement und die Vorfreude der Menschen mit Behinderung  übertrugen sich in kürzester Zeit auf die Kinder der Schulklasse, sowie auf das mitwirkende Personal der Jura-Werkstätten. Dazwischen gab es zur Stärkung eine kleine gemeinsame Verköstigung in vorweihnachtlicher Manier mit Lebkuchen und Mandarinen, sodass ein Finalisieren des Kranzbindens mit wenigen Handgriffen vollendet werden konnte. Einer wie immer hervorragenden Organisation beider Institutionen ist es zu verdanken, dass derartige, integrativen Zusammenkünfte immer wieder stattfinden können .


Mitarbeiter wählen neuen Werkstattrat 

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Am 10.10.2017 haben die Mitarbeiter in allen 3 Werkstätten ihre neue Interessenvertretung für die kommenden 4 Jahre gewählt. Über die sehr hohe Wahlbeteiligung freuten sich alle Beteiligten. 

In der ersten Sitzung des neu gewählten Werkstattrats, wurden die zu besetzten Ämter vergeben. Joachim Gradl wurde ohne Gegenkandidaten zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt. Iris Kleinwächter fungiert zukünftig als seine Stellvertreterin. Die Aufgaben als Schriftführerinnen übernehmen Kerstin Weiß und Stefanie Fink.

Anita Partsch wird bis Ende Januar weiterhin als Vertrauensperson zur Verfügung stehen. Ab Februar  wird sie durch Philipp Rösel abgelöst.


Umzug verzögert sich deutlich

bauverzoegerung klDer Umzug war für August geplant. Mittlerweile ist November und es wird wohl noch bis Ende Januar, Anfang Februar dauern, bis die Jura- Werkstätten ihren Neubau in Betrieb nehmen können. Es gab Verzögerungen auf der Großbaustelle, wie das bei einem Projekt dieser Dimension - wir reden von einer 19-Millionen-Euro-Investition - nicht selten ist.

Dennoch nimmt Bernhard Albrecht, der Geschäftsführer der Einrichtung, den Verzug nicht so gelassen hin. Schließlich war gerade der Umzug vom alten ins direkt daneben liegende neue Domizil an der Hans-Thoma-Straße während der Betriebsferien im August vorgesehen. Wenn eben die Produktion stillsteht und genügend Zeit für die von den Mitarbeitern mitgetragene Mammutaufgabe gewesen wäre. Die Beschäftigten hätten trotz Urlaubs gerne mitangepackt und die kleineren Teile ihrer Arbeitsplätze umgezogen.

Das werden sie auch im kommenden Jahr tun, aber eben unter laufendem Betrieb, was die Sache nicht einfacher macht. Bernhard Albrecht ärgert sich außerdem darüber, dass nun in der kalten Jahreszeit zwei Häuser geheizt werden müssen: Alt- und Neubau, der wegen der innen laufenden Arbeiten auch schon temperiert sein muss. "Das ist nicht ganz ohne", sagt der Geschäftsführer, der andererseits weiß, dass "der Bau entsprechende Qualität haben muss" und nun nicht derart auf die Tube gedrückt werden kann, nur damit alles schnell fertig ist. Gerade der Innenausbau, bei dem es zu Verzögerungen kam, erfordere Genauigkeit, weil es hier unmittelbar um die künftigen Arbeitsplätze geht.

Albrecht verhehlte nicht, dass gerade durch die nötige europaweite Ausschreibung die eine oder andere Firma von weither eingebunden ist, die oft nicht deutsch sprechende Arbeiter auf der Baustelle habe und deren Leiter sich ebenso eher selten vor Ort blicken ließen. Speziell beim Einbau von Gruppenleiterbüros sei es vor diesem Hintergrund zu einer Verzögerung gekommen, die damit endete, dass dem Unternehmen sogar der Auftrag entzogen werden musste. Jetzt macht laut Albrecht eine Firma aus dem Landkreis mit dieser Aufgabe weiter, die sich schon wegen ihrer Nähe und ihres Namens in der Region keine Blöße geben will. "Es geht jetzt aufs Ende zu, wir liegen in den letzten Zügen", ist der Geschäftsführer froh, nun "auf die Zielgerade einzubiegen". Auch die Beschäftigten seien nach wie vor "heiß auf den Umzug", bietet ihr Neubau mit einer Fläche von rund 8800 Quadratmetern allein im Hauptbau doch viel mehr Platz und modernste Arbeitsbedingungen für 355 Beschäftigte (rund 35 mehr als bisher).

Außerdem entstehen, wie berichtet, ein im Souterrain untergebrachter neuer Bildungsbereich und eine Förderstätte. Allein Letztere kostet mit ihrer Ausstattung für Schwerstbehinderte rund 2,1 Millionen Euro. Sie hat eine Kapazität von 24 Plätzen und soll künftig Betroffene aus den Amberger und Sulzbach-Rosenberger Jura-Werkstätten aufnehmen.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | 14.11.2017 | Bild: Steinbacher


Neuer gewählter Werkstattrat  |  25 jähriges Jubiläum

In den Jura-Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist das Arbeitsleben genau so organisiert wie überall. Deshalb gibt es auch einen Betriebsrat, der nur anders heißt. Seit 25 Jahren schon. Zahlreiche Gäste fanden sich auf Einladung der Lebenshilfe ein, um das 25-jährige Bestehen des Werkstattrates in den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach zu feiern. Joachim Gradl, Vorsitzender dieses Gremiums, ist von Beginn an mit dabei. Einen profunderen Kenner der Entwicklung seit der Gründung des Werkstattrates hätte es deshalb als Festredner kaum geben können.

Lange, so Gradl, hätten Menschen mit einer Behinderung erlebt, dass andere über sie bestimmen. Vor 25 Jahren sollte deshalb ein wirkungsvolles Instrument geschaffen werden, diesen Missstand zu beseitigen. Erstmals wurde ein Werkstattrat installiert, der die Wünsche und Anliegen der in den Jura-Werkstätten tätigen Menschen gegenüber der Geschäftsführung und dem Vorstand vertreten sollte. "Wir sprechen mit den Beschäftigten, hören ihre Probleme, Sorgen wie auch Verbesserungsvorschläge und leiten sie weiter. Wir haben Mitwirkungs-, Anhörungs- und Informationsrechte in vielen Bereichen", unterstrich Gradl.

Vier Jahre Amtszeit.

Werkstattrat 2017

Der Werkstattrat ist eine Gruppe von Beschäftigten der Einrichtung, die alle vier Jahre gewählt wird. Das Mitspracherecht bezieht sich zum Beispiel auf die Werkstattverordnung, Arbeits- und Pausenzeiten, Entgelt und Urlaubsfragen, Baumaßnahmen, Gesundheit und Arbeitsschutz sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen. Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger betonte die Bedeutung und Wichtigkeit des Werkstattrates. Die sogenannte Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung, kurz WMVO, regle die Rechte und Pflichten der Werkstatträte, Freisinger stellte die wichtigsten Bestandteile heraus.

Der Werkstattrat ist auch eine Art Betriebsrat. Bestimmte betriebliche Angelegenheiten der Jura-Werkstätten können ausschließlich bei Zustimmung des Beschäftigten-Gremiums geregelt werden. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde zusätzlich das neue Amt eines Frauenbeauftragten installiert. Wachsen Werkstätten, so wie in Amberg während der zurückliegenden 25 Jahre, so erhöht sich auch die Anzahl der Räte. Sie werden auch phasenweise von der Arbeit freigestellt, um nötige Schulungen absolvieren zu können.

Als Ziel stehe im Vordergrund, so Freisinger, dass alle Menschen überall mitmachen und -wirken können. "Gemeinsam sind wir auf einem guten Weg." Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, sucht sich der Werkstattrat stets eine Vertrauensperson, die ihn in seiner Arbeit unterstützt.

Die beiden Vorstände Eduard Freisinger und Bernhard Vahle dankten, zusammen mit den Geschäftsführern Bernhard Albrecht und Ingrid Scharf, allen Mitgliedern des Werkstattrates sowie deren Vertrauenspersonen für ihr außergewöhnliches Engagement und die gute Zusammenarbeit. Gradl, der auch Landesvorsitzender der Werkstatträte der Lebenshilfe war und seit langem Bezirksvorsitzender ist, erhielt eine besondere Ehrung.

Quelle: Amberger Zeitung | 04.11.2017


Behindertenbuchbergfest hat freudiges Nachspiel

Festerlös geht 1:1 an Beteiligte

buchbergfestDie Begrüßung übernahm die ehemalige langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Bärbel Grützner, als Frau der ersten Stunde des Behindertenbuchbergfestes. Sie unterstützte dessen Initiatoren Marianne und Josef Hartmann von Anfang an bei Organisation und Ablauf. Grützner freute sich, dass Vertreter aller am Fest beteiligten Gruppen - Rollstuhlfahrerclub Amberg, MS-Gruppe Weiden, Mehrfachkörperbehindertenverein Amberg, Dr. Loew Soziale Dienstleistungen Sitzambuch, Mertenberg und Kemnath, Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach - zu dem Nachtreffen gekommen waren. Sie informierte, dass der gesamte Erlös des Festes seit jeher den beteiligten Gruppen zugute gekommen sei. Das Geld fließe in Ausflüge, Essengehen und auch kleine Anschaffungen wie etwa einen Gartentisch und ein Raclette. Grützner überreichte, in Gegenwart von Festinitiatorin Marianne Hartmann, mit AsF-Vorsitzender Ute Pirke an die Vereinsvertreter je 100, insgesamt also 700 Euro. Sie informierte, dass nun nicht bedachte Vereine bereits beim Fest gratis verpflegt worden seien. Dazu zählten die Pflegeheime Schnaittenbach und Hirschau sowie Caritas Pilsen. Die Sprecherin bedankte sich bei all jenen, die durch Sach- und Geldspenden das Behindertenbuchbergfest unterstützt haben.

Stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann richtete seinen Dank an die AsF. Das Fest bezeichnete er als kleinen, aber feinen Beitrag zur Inklusion. Danke sagte Bergmann auch den Wirtsleuten der Buchberghütte, die stets ein offenes Ohr für das Fest hätten. Höchst löblich sei es seiner Meinung nach auch, dass der Erlös des Fests 1:1 den Gruppen und Einrichtungen zur Verfügung gestellt werde. Schöne Tradition sei auch eine gesonderte Spendenübergabe, die erst gegen Abend endete.

LINK zum Beitrag der Amberger Zeitung, ONetz

(Quelle ONetz, 01.10.2017)


Franziska Lottners Song „Ich bin besonders“

franziska-lotterFranziska Lottner (23) ist eine junge Frau aus Irlbach bei Hahnbach, die an dem Inklusionprojekt „Gemeinsam unterwegs – das Wundernetz“ mitarbeitet. Sie hat den Song „Ich bin besonders“ getextet und komponiert, um damit Barrieren in den Köpfen abbauen zu helfen. So entstand ein stimmungsvolles Musikvideo mit thematischem Bezug. Zusammen mit ihrer Gesangslehrerin Regina Brandhuber gab Franziska dem Song den letzten Feinschliff. Die Darsteller in dem Clip sind ausnahmslos Menschen mit Behinderung. Zwei Studentinnen der Ostbayerischen Technischen Hochschule – Ina Brunnhuber und Lisa Frey – hatten die Aufgaben für das Drehbuch und das Storyboard übernommen. Das Lied gab die Frau auch während einer Plättenfahrt in Amberg beim Aktionstag des Wundernetzes zum Besten. Multitalent Franziska Lottner ist stolz darauf, dass ihr Song jetzt in der ganzen Welt gehört werden kann, denn: „Ich habe das Lied so gemacht, um die Barrieren in den Köpfen abzubauen.“ Der Refrain des Songs lautet: „Jeder Mensch ist was Besonderes, egal, wie er so ist, jeder ist was Besonderes, auch wenn er beeinträchtigt ist, es gibt so viele Sachen, die können wir auch machen. Obwohl ich besonders bin, krieg ich das genauso hin.“ Das Video ist unter onetz.de/1781881 und auf Youtube im Netz.

Quelle: Amberger Zeitung (roa) | 26.09.2017 | Bild: Ina Brunnhuber


Richtfest bei JuraGrün  -  Tafeln in der neuen Halle

Richtfest von JuraGrünZukunft nicht vorausschauen, sondern sie zu ermöglichen, war der Hintergrund für die Errichtung einer neuen Halle für JuraGrün, ein Teilbereich der Jura-Werkstätten. Der Hallenrohbau steht und so konnte das Richtfest gefeiert werden.

"Viele Stunden sind vergangen, als es einst wurd' angefangen", so begann Georg Schmid von der gleichnamiger Zimmerei seinen Richtspruch. Nach Brauch und Pflicht zerborst sein Glas am Boden mit den guten Wünschen für den neuen Bau.

Verwaltungsleiterin Ingrid Scharf ging bei ihrer Festrede auf die Zukunft ein. "Zukunft ermöglichen heißt Visionen umsetzen, und dies kann im neu geplanten Verkaufsraum erfolgen. Musterflächen, was in Grün möglich ist, lassen neue Ideen langsam wachsen."

Der Neubau trage für die Betreuten bei den Jura-Werkstätten bei, dass sie ihren Fähigkeiten entsprechend praktisch und theoretisch weitergebildet und gefördert werden. Dazu dienen nach Scharfs Worten die Fertigstellung des Schulungsraums, die Reparaturwerkstatt und die Übungsflächen. "Vielleicht wird hier später sogar ein Ausbildungsbetrieb für Werker- und Gärtner entstehen?", stellte sie als Anregung in den Raum.

Möglich machte den Neubau Vorstandsvorsitzender Eduard Freisinger mit seinem "offenen Ohr und dem großen Vertrauen in die gesamte Mannschaft". Die Verwaltungschefin ist überzeugt: "Umfangreiche Arbeiten in Gartenbau und das Erlernen von entsprechenden Tätigkeiten helfen Menschen mit Behinderungen im Leben bestehen zu können."

Die Grüße des Landkreises überbrachte stellvertretender Landrat Franz Birkl, die der Stadt Sulzbach-Rosenberg Bürgermeister Michael Göth. Beide erinnerten daran, dass die Halle eine wichtige Investition für die Mitarbeiter sei, die hier später arbeiten werden. "Die wirtschaftliche Zukunft liegt nicht mehr auf der Straßenseite der Maxhütte, sondern an der Eisenhämmerstraße", so Göth.

Das Richtfest wurde mit einem Gedicht durch Mitarbeiter von JuraGrün mit dem Titel "Vom Baubeginn bis zur Einweihung" und durch ein Lied "Komm, bau ein Haus" mit Trompetenbegleitung umrahmt. Das Richtfestmahl ließen sich alle Ehrengäste, Mitarbeiter und Angehörige an einer langen Tafel unterm Hallendach im Anschluss schmecken.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (Rudi Gruber) | 13.09.2017 | Bild: gru


Spendenübergabe activa Steuerberatungsgesellschaft

Die Firma Activa Steuerberatungsgesellschaft Treuhandgesellschaft lud anlässlich ihres Umzugs an die neue Geschäftsadresse Am Stadion 12 zu einem Tag der offenen Tür ein. Anstelle von Gastgeschenken bat Activa die Besucher um Spenden für die Jugendarbeit des TuS Rosenberg und die benachbarten Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach. Den gesammelten Geldbetrag stockte der Gastgeber noch einmal auf und konnte jetzt eine Spende über insgesamt 1500 Euro an die beiden Empfänger übergeben.

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Bei der Spendenübergabe freuten sich (von links) Steuerberater Peter Pickl, 2. TuS-Vorsitzender Manfred Seitz, TuS-Vorsitzender Jürgen Wyrobisch sowie Jura-Werkstätten-Vorsitzender Eduard Freisinger.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (Andreas Royer) | 12.04.2017 | Bild: exb


Kulinarische Genussreise (per Inklusion)

Sozial und praxisnah am Menschen mit Handicap, das waren die Hauptbeweggründe für gemeinsame Unterrichtsstunden der Klassen M9ab der Luitpold-Mittelschule Amberg  zusammen mit Mitarbeitern/innen mit Handicap der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach. 

Beide Institutionen kamen sich bereits näher bei einem Vorab- und Kennenlernbesuch der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Fachlehrkraft Annette Weber bei den Jura-Werkstätten Amberg. Hier konnten Mitarbeiter stolz erzählen, erklären und natürlich auch vormachen, denn ihre Tätigkeiten dort bestehen mittlerweile aus sehr anspruchsvollen Arbeiten, ob an Montageplätzen oder CNC Bearbeitungszentren. 

Die Schüler hingegen konnten dies wertvoll für ihr Unterrichtsfach und dabei die Komponente soziales Miteinander verwerten, denn Theorie und Praxis liegen doch manchmal sehr weit auseinander.

Warum nicht auch umgekehrt und so ergab es sich wieder einmal, dass Mitarbeiter/innen mit Handicap in Begleitung von Julia Stang aus den Jura-Werkstätten zu Gast in der Luitpold-Mittelschule sein durften. Die Schulleitung Maria Schuller zögerte hier nicht für ein klares ja und freute sich auf diese Zusammenkunft.  

In kleinen Gruppen gemixt aus Schüler/innen und Menschen mit Handicap machte man sich daran in vorgegebenen Arbeitsschritten verschiedenste internationale Köstlichkeiten, ob süß oder pikant auf den gedeckten Tisch zu zaubern. Von polnische Pirogen über ital. Pizza, aber auch eine Milka-Herzen Torte waren Bestandteil des vielseitigen Menüplans. 

Zusammen mit der Luitpold-Mittelschule wurde bereits im Jahr 2003 die Basis einer Zusammenarbeit mit den Jura-Werkstätten gelegt und wird immer wieder bereichert durch neue Aktionen.

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Zu Gast bei den Forst-Azubis

„Forst kann auch sozial!“ – Das ist entsprechend dem Leitbild der Bayerischen Staatsforsten Fakt für die Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld. Und so überlegten sie sich, was außerhalb des täglichen Arbeitslebens noch alles wichtig sei. Denn ihnen war die Aufgabe gestellt worden, Projekte zum Thema „Wald und Soziales“ zu benennen, die von ihnen eigenverantwortlich erarbeitet und auch in die Tat umgesetzt werden sollten.

Schnell waren die Auszubildenden bei den Themen Gesellschaft und Integration. Nicht neu für sie, hatten sie doch bereits vor einigen Monaten ein Projekt mit Migranten gestartet. Diesmal hatten sie Kontakt mit Verena Heilmann von den Jura-Werkstätten aufgenommen. Bei einer Führung durch den Betrieb in Amberg erhielten die Azubis der Bayerischen Staatsforsten tiefgehende Eindrücke. In den folgenden Wochen hieß es nun für sie zu erarbeiten, wie der gemeinsame Tag gestaltet wird. Jetzt traf man sich im Ausbildungsbetrieb des Forstbetriebs Burglengenfeld, dem Vilstalzentrum Vilshofen, zum Kennenlernen. Im Wald zeigten die Lehrlinge ihr Können beim Fällen und der Aufarbeitung des Holzes. Gemeinsam wurden anschließend junge Bäume gepflanzt. Bei verschiedenen Spielen (Sägen, Blätter angeln oder Baumstamm-Puzzle) kamen so richtig Spaß und Freude auf.

Ein Essen im Vilstalzentrum und auch Kaffee und Kuchen rundeten den Erlebnistag für die Besucher ab. Freude und Dankbarkeit habe ihnen dieser Tag vermittelt, sagte Heilmann. Die Auszubildenden wollen diese Verbindung weiter vertiefen, „da diese Art von Begegnung vielfältige und nachhaltige Eindrücke hinterlässt“. Die Lehrlinge, fasste stellvertretender Forstbetriebsleiter Erwin Graf zusammen, sollen nicht nur für die reine Forstwirtschaft ausgebildet werden, sondern auch mit den Problemen und Ansprüchen der Gesellschaft in Berührung kommen.

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Quelle: Amberger Zeitung (sön) | 12.04.2017


Renn-Enten wieder für Round Table getunt

In wochenlanger Arbeit haben Behinderte eine dicke Mutter auf den Bauch der Viecherln geklebt und diese so renntauglich gemacht. „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh“ darf nämlich nicht sein.

Nur mit der dicken Mutter am Bauch können die großen und kleinen Enten aufrecht von der Fronfestgasse bis zur Stadtbrille schwimmen. Die Vorbereitung der Enten für das Rennen lief in den Jura-Werkstätten. Round Table unterstützt von Anbeginn an mit der  Auftragsvergabe diese Einrichtung der Lebenshilfe. Vertreter von Round Table konnten sich von der rechtzeitigen Fertigstellung der Arbeiten in den Werkstätten überzeugen. Rund 3000 große und 3000 kleine Enten machten in den vergangenen Wochen mit Klebepistole und schweren Muttern Bekanntschaft.

Der Vorverkauf der Enten läuft an den Samstagen 8., 15. und 22. April, und letztmals am Renntag von 10 bis 14 Uhr, auf der Krambrücke und in Geschäften. Das Entenrennen startet um 14.30 Uhr an der Fronfestbrücke, Zieleinlauf ist gegen 15 Uhr bei der Stadtbrille. Im Innenhof des Landratsamts gibt es Essen, Getränke und Musik. Für die Kinder baut Round Table eine Hüpfburg, eine Kletterwand und Streethockey auf. Die große Sieger-Ente beschert ihrem Besitzer ein hochwertiges Mountainbike. Zweiter Preis ist ein Digitalradio. Für Rang drei gibt es einen Design-Bürostuhl. Beim Kükenrennen sind ein KTM-Montainbike, ein Familien-Action-Wochenende am Monte Kaolino und ein Longboard zu gewinnen.

Enten für Round TablePünktlich und zuverlässig wie in den Jahren zuvor haben die Beschäftigten der Jura-Werkstätten die Plastikenten von Round Table Amberg renntauglich gemacht. Davon konnten sich die Tabler vor Ort überzeugen (von links): Andreas Wabro und Franz Kummert von Round Table, Rosalinde, Gruppenleiter Alexander Greger und Michael von den Jura-Werkstätten sowie Markus Schuller und Präsident Michael Golinski von Round Table.

Quelle: Amberger Zeitung (usc) | Bild: exb | 06.04.2017


Mitarbeiter heiß auf Umzug

Viele Mitarbeiter sind schon ganz aufgeregt. Sie freuen sich auf den Umzug in ihr neues Domizil, in dem alles viel größer und schöner wird. Das können die Beschäftigten der Jura-Werkstätten jeden Tag mitverfolgen, an dem ihr Neubau wieder ein Stück weiter wächst. Im August ist es soweit mit dem Einzug.

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Tatsächlich macht die Großbaustelle an der Hans-Thoma-Straße gute Fortschritte. Richtfest wurde ja schon im vergangenen Herbst gefeiert, seitdem ist es außen und innen mächtig vorangegangen. Teile der Fassadenverkleidung sind schon angebracht, so dass sich das Aussehen des 115 mal 63 Meter großen Gebäudes abzeichnet, das sich an die Hanglage unterhalb der Leopoldstraße schmiegt. Genauer gesagt liegt es auf dem Grundstück direkt neben dem jetzigen Standort, das die Jura-Werkstätten im Tausch für ihr Gelände von der benachbarten Bayernland-Käserei bekommen haben.

Auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern kann sich der Neubau mit all seinen Einheiten, Nebengebäude, Zufahrten und Parkplätzen ausbreiten. Wobei allein der Haupttrakt 8.800 Quadratmeter überbaute Fläche hat, wie Geschäftsführer Bernhard Albrecht und Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger informierten. Sie freuen sich natürlich genauso wie die ihnen anvertrauten 320 Mitarbeiter mit Behinderung über das neue Domizil, das künftig sogar bis zu 355 Beschäftigte aufnehmen kann und damit noch „Luft nach oben“ hat.

Darum geht es bei der Maßnahme, die insgesamt rund 19 Millionen Euro kostet. Sie soll mehr Platz schaffen und moderne Arbeitsbedingungen ermöglichen, nachdem die Jura-Werkstätten am alten Standort aus allen Nähten platzen. Außerdem stammen die Gebäude von 1977 und sind in vielen Bereichen neben der Enge nicht mehr zeitgemäß. Im Neubau entsteht nicht nur eine riesige Montagehalle samt angrenzender Küche, Speisesaal und weiteren Räumen für die ganztägige Betreuung der Menschen, die eine geistige und teilweise auch körperliche Behinderung haben und hier je nach ihren Fähigkeiten eingesetzt werden.

In einer Art Unterliegergeschoss, das durch den abfallenden Geländeverlauf zur Front an der Hans-Thoma-Straße hin entsteht, befinden sich außerdem jeweils separat untergebracht der Berufsbildungsbereich und die Förderstätte. Allein Letztere kostet mit ihrer Ausstattung für Schwerstbehinderte laut Freisinger und Albrecht 2,1 Millionen Euro. Sie soll künftig Betroffene aus den Amberger und Sulzbach-Rosenberger Jura-Werkstätten aufnehmen. Die Kapazität von 24 Plätzen ist im Grunde voll ausgelastet.

Hinter dem eigentlichen Werkstatttrakt, der wie alle anderen Bereiche ebenerdig zugänglich ist, befindet sich nicht nur ein Lager für die Anlieferung von Montageteilen und abholbereiten Aufträgen. Hier unterhalb und parallel zur Leopoldstraße ist auch ein langgestreckter Flachbau für den Fahrdienst, der ebenfalls rund 1,3 Millionen kostet. Dort sind zwei Kfz-Hebebühnen, eine -Waschhalle, Aufenthaltsräume für die Fahrer und Büros für die Leitung angesiedelt. Die Jura-Werkstätten haben 25 eigeneVW-Busse für den täglichen Bring- und Holdienst der Mehrheit ihrer Mitarbeiter. Apropos: Die Beschäftigten freuen sich nicht nur auf den Umzug, der während der Betriebsferien im August über die Bühne gehen soll. Sie machen dabei auch mit, wollen Tische, Regale und Werkzeug ihrer Arbeitsgruppen selbst „nach drüben tragen“. Zuerst aber wird eine Fachfirma die Montagemaschinen ab- und in der neuen Halle wieder aufbauen. Außerdem kommt laut Albrecht ein Umzugsunternehmen, das alle größeren und schweren Teile transportiert.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | Bilder: Steinbacher (2) | 28.03.2017


WfbM Amberg erzielt den 5. Platz beim Inklusionsturnier

Die Fussballer der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach erkämpften sich am 25.03.2017 beim Inklusionsturnier in Lappersdorf einen beachtlichen 5. Rang. Bei einem wie immer hervorragend organisierten Turnier der Regensburger Werkstätten nahmen insgesamt 10 verschiedene Einrichtungen teil. Spaß am Sport standen hier im Vordergrund, nicht nur der sportliche Erfolg. Spannende Duelle sorgten somit für kurzweilige und von Erfolg gekrönte Momente. So erzielte die Bischof-Wittmann Schule den ersten Platz gefolgt von der WfbM Trier/Saarburg. Pokale gab es am Ende für alle teilnehmenden Mannschaften.

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 Neue Halle für Team Jura-Grün in Sulzbach-Rosenberg

juragruen-halle kIn Amberg errichten die Jura-Werkstätten für 15,6 Millionen Euro einen Neubau. Und auch in Rosenberg stehen die Bagger in den Startlöchern. An der Eisenhämmerstraße entsteht eine neue Halle für das Lebenshilfe-Team Jura-Grün.

Auch wenn die Baukosten von unter einer Million Euro weit bescheidender ausfallen, wird dieser Neubau sehnsüchtig von der Gruppe erwartet. Zunächst waren die Gärtner und ihre insgesamt 16 Menschen mit Behinderung, die dort mitarbeiten, auf dem jetzigen Baugelände für die neue Werkstatt untergebracht. Seit Baubeginn fanden sie ein Ausweichquartier auf einem Gelände in Sulzbach-Rosenberg ohne Unterstellmöglichkeiten oder Halle.

„Der eigenständige Bau von Jura-Grün wurde notwendig, da sich die Hygiene, Bio- und Gefahrstoffvorschriften für den Garten- und Landschaftsbau in einem eigenständigen Gebäude leichter umsetzen lassen“, informierte Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Reisinger. Da sich das Grundstück in der Eisenhämmerstraße in Rosenberg schon im Besitz der Jura-Werkstätten befand, habe sich dies für das Vorhaben gut angeboten. Auf dem Gelände entsteht eine Halle, um Gerätschaften, Werkzeuge, Arbeitsmaschinen und Materialien für den Garten- und Landschaftsbau unterstellen zu können. Außerdem sind Technik-, Schulungs-, Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume vorgesehen. Auf dem Gelände wird es neben einer Betriebsfläche mit Schüttgutboxen und einen Waschplatz für Fahrzeuge auch Mustergärten für Kunden geben.

Die Fertigstellung ist bis Ende 2017 geplant. Bis auf eventuelle Asphaltierarbeiten werden die Außenanlagen wie Pflanzungen und Pflaster in Eigenregie erstellt.freisinger

Was macht eigentlich das Team Jura-Grün? Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich von Grünflächenpflege von Stadt- und Gemeindeflächen über die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt in Form von Pflanz- und Pflegeaufträge bis zur Pflanz- und Pflegeaufträge von Wohnungsbauunternehmen. Das Team Jura-Grün plant neue Gärten oder gestaltet alte um und erledigt Obstbaum- und Gehölzschnitte. Der Verkauf von Pflanzen, Dünger und Rindenmulch sowie ofenfertigem Brennholz, getrocknet in einer Biogasanlage, gehört ebenfalls zum Tätigkeitsfeld. „Vielseitige Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen, ist unser großer Auftrag“, betont Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger. „Ähnlich wie im Küchenbereich möchten wir die Gärtner oder Gärtnerhelfer-Ausbildung anbieten. Somit können wir den Menschen mit Behinderungen die Chance geben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (roa) | Bild: Hartl | 17.03.2017


Briefmarken-Kollektion für Briefdienstleisters City-Mail

briefmarke-kMenschen mit Handicap in den Mittelpunkt zu rücken, ist das Ziel einer Aktion von City-Mail Weiden und Regensburg. Der Briefdienstleister griff für die VII. Kollektion seiner Markenserie auf Motive aus sozialen Einrichtungen der Region zurück.

Aus den Mal- und Kunstkursen, die zu therapeutischen Zwecken besucht werden, wählte die Jury auch das Motiv „Landschaft“ von Josef Schunert aus, der in den Jura-Werkstätten arbeitet. Die aktuelle Edition ist mit dem Titel „Kunst kennt kein Handicap“ entstanden. Am Dienstag übergaben City-Mail-Vertreter einige Briefmarken-Erstbögen in der Einrichtung an der Eisenhämmerstraße.

Seit 1. März gibt es die neuen Motive für die Briefmarken des privaten Briefdienstleisters. Entstanden sind sie in Zusammenarbeit mit Oberpfälzer Einrichtungen für Menschen mit Behinderung: den Jura-Werkstätten, der HPZ-Förderschule, Dr. Loew –Soziale Dienstleistungen, den Naab-Werkstätten und den Regensburger Werkstätten. Aus den eingesandten Bildern wählte City-Mail dann fünf Motive aus. Mit der neuen Serie will City-Mail einen eigenen Beitrag zur Inklusion leisten.

Die neue Kollektion kommt in einer Erstauflage von über 333.000 Stück auf den Markt. Die Werkstätten und sozialen Dienstleister ermöglichen Menschen mit Behinderung einen normalen Arbeitsalltag. Wichtig sind aber auch die Angebote neben der Arbeit in den Werkstätten. Sozialpädagoge Robert Wendl betonte als Betreuer bei der Präsentation die Wichtigkeit von Kunstprojekten bei der Therapie von erkrankten Menschen. So könne ein guter Weg beschritten werden, um die Persönlichkeiten zu entwickeln und zu stabilisieren. Das vorgegebene Thema bei den Jura-Werkstätten lautete „Stimmungsbilder“. City-Mail gehört zu den größten privaten Briefdienstleistern in Deutschland. Neben Geschäftskunden können auch Privatpersonen ihre Post mit City-Mail-Briefmarken ins komplette Bundesgebiet versenden. Erhältlich sind die Briefmarken in über 100 Verkaufsstellen, darunter auch die SRZ.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (oy) | Bild: Royer | 08.03.2017


Mitarbeiter/innen für 25 Jahre Zugehörigkeit geehrt

25jahreEin besinnliches und abwechslungsreiches Programm bot die Elternvertretung der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach bei ihrer Adventsfeier. Im voll besetzten Rittersaal in Hahnbach führte Elternbeiratsvorsitzende Lisbeth Stiegler durch diese Veranstaltung.

Wie seit 14 Jahren umrahmte Sepp Ertl mit weiteren drei Musikern den Nachmittag. Durch ihre gekonnt vorgetragenen Adventslieder erreichten sie die Herzen der Anwesenden. Silvia Moosburger, Svenja Weiß, Michaela Götz, Sieglinde Mutzbauer, Silvia Stiegler und Karin Heuberger trugen mit nachdenklichen, mal heiteren Texten zur Stimmung bei. Die neue Gruppe "Jura Goes Music" unter Leitung von Miriam Kotz hatte Premiere mit zwei Liedern. Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner bezog beim Grußwort den anwesenden Landrat Richard Reisinger und den aus Sulzbach-Rosenberg angereisten Bürgermeister Michael Göth mit ein. Er dankte allen, die zum Gelingen der Gemeinschaft beitragen. Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück und dankte den Mitarbeitern für ihr außergewöhnliches Engagement.

Gemeinsam mit den Politikern und Lisbeth Stiegler zeichneten Geschäftsführer Bernhard Albrecht und seine Stellvertreterin Ingrid Scharf die Mitarbeiter Willibald Augsberger, Gerhard Fruth, Martina Schuller, Diana Sitter und Monika Stein für 25 Jahre treue Arbeit aus.

Quelle: Amberger Zeitung (mma) | 06.12.2016


Halbzeit auf Mega-Baustelle

richtfest-4kDie Abdeckplanen flatterten im Wind, die Jura-Band übertönte mit dem Song „Tage wie dieser“ von den Toten Hosen das Knattern und die Gäste verbreiteten ansteckend gute Laute: Am Donnerstag inspizierten Menschen mit Behinderung ihre künftigen Arbeitsplätze in einem 15,6 Millionen Euro teueren Neubau.

Zu sehen gab es Rigips- Platten, Betonböden und nackte Holzbalken – den Rohbau. Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach hatte zum Richtfest der Jura-Werkstätten an die Hans-Thoma-Straße geladen. Aus der benachbarten Produktionsstätte kamen über hundert Mitarbeiter auf die Baustelle. Sie beklatschten den Richtspruch von Hermann Dannecker von der Firma Wiehag Holzbau aus Österreich, der Glück und Segen für das Projekt bringe. Auf der Mega-Baustelle lief nach Angaben von Lebenshilfe-Vorsitzendem Eduard Freisinger bisher alles nach Plan. Den größten Teil der insgesamt 8700 Quadratmeter Grundfläche wird die ebenerdige Produktion samt Lager einnehmen. „Für den Bauherren ist so ein Richtfest etwas ganz besonderes. Es ist die Halbzeit.“

Bezirkstagspräsident Franz Löffler sprach stellvertretend für OB Michael Cerny, stellvertretenden Landrat Franz Birkl, MdB Barbara Lanzinger und Bezirksräte Martin Preuß und Richard Gaßner. Er bezeichnete den Schritt zum Neubau als 100 Prozent richtige Entscheidung. „Wir reden heute viel von Integration. Wo geht das besser, als mit Arbeit?“ Das Grundstück selbst bekam die Lebenshilfe über eine Tauschaktion mit der Bayernland e.G. Die alten Jura-Werkstätten-Gebäude werden abgerissen und als potenzielle Erweiterungsfläche für die Amberger Käserei genutzt. Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach hat mit dem Projekt an der Hans-Thoma-Straße nicht die einzige Baustelle. In Planung ist auch ein Erweiterungsbau mit Architekt Hannes Norcross aus Regensburg für die grüne Gruppe der Jura-Werkstätten in Sulzbach-Rosenberg. Für eine Million Euro soll dort ein Neubau entstehen, der Spatenstich ist im Herbst geplant.

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Quelle: Amberger Zeitung (roa) | 14.10.2016 | Bilder: Wolfgang Steinbacher + Jura-Werkstätten




LINK zum OTV-Beitrag

(Beginn bei 03:35 Min.)
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LINK zum Pressebericht
der Mittelbayerischen Zeitung
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Berichterstatterin der Unionsfraktion für das Bundesteilhabegesetz, MdB Dr. Astrid Freudenstein, und MdB Barbara Lanzinger zum Gespräch in Amberg

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Mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Das ist das Ziel des neuen Bundesteilhabegesetzes, das noch in dieser Wahlperiode im Bundestag verabschiedet werden soll. Das Gesetz soll die Behindertenhilfe in Deutschland im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickeln. Das bedeutet in erster Linie mehr Selbstbestimmung für die Betroffenen“, erklärte Dr. Astrid Freudenstein, zuständige Berichterstatterin der Unionsfraktion im Bundestag.  Zusammen mit ihrer Bundestagskollegin Barbara Lanzinger besuchte sie am Donnerstag die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V.

Eduard Freisinger, erster Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg – Sulzbach e. V., begrüßte die beiden Bundestagsabgeordneten. Er bedankte sich bei Frau Panek, Geschäftsführerin im Heilpädagogischen Zentrum, für die gute Vorbereitung und stellte auch Evelin Küfner, Geschäftsführerin der Jura-Wohnstätten e. V., Bernhard Albrecht sowie Ingrid Scharf, Geschäftsführung der Jura-Werkstätten e. V. vor „Das Bundesteilhabegesetz wird bei uns natürlich sehr intensiv diskutiert. Für viele Menschen mit Behinderung bringt dieses Gesetz Vorteile. Bei Menschen mit einer geistigen Behinderung muss der Gesetzesentwurf differenzierter betrachtet werden. Wir erhoffen uns von dem Gespräch mit Dr. Astrid Freudenstein, dass sie unsere Sorgen und Anregung für ihre parlamentarische Arbeit mitnehmen wird“, sagte Eduard Freisinger.

Dr. Astrid Freudenstein betonte die Verbesserungen, die das neue Bundesteilhabegesetz bringen wird, auch wenn an dem einen oder anderen Knackpunkt noch weiter gearbeitet werden muss. Dabei wurden auch die stationären Einrichtungen diskutiert. „Menschlichkeit lässt sich nicht in Zeit messen, aber die Rahmenbedingungen, die die Politik vorgibt, müssen stimmen. Das gilt speziell für das Bundesteilhabegesetz, aber auch insgesamt für unser Gesundheitssystem“, betonte Barbara Lanzinger beim Fachgespräch. „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Bundestag eine gute Lösung für möglichst viele Menschen erarbeiten werden“, so Lanzinger.

Die Stellungnahme des Landesverbandes der Lebenshilfe wurde thematisiert und besonders auf örtliche und praktische Auswirkungen hingewiesen. "Einen großen Sprung machen wir z. B. bei der Teilhabe am Arbeitsleben“, so Freudenstein. „Wir wollen bewährte Strukturen erhalten und das Spektrum erweitern.“ So solle es künftig flächendeckend ein „Budget für Arbeit“ und alternative Anbieter neben den Werkstätten für behinderte Menschen geben. Problematisch sieht Herr Albrecht, dass andere Leistungsanbieter nicht die gleichen Anforderungen zu erfüllen haben wie Werkstätten. Dies betrifft insbesondere die räumliche und sachliche Ausstattung. Wie werden Förderpläne und begleitende Maßnahmen angeboten? Um die Bürokratie für die Betroffenen einzudämmen, solle künftig ein Reha-Antrag ausreichen, um alle benötigten Leistungen von verschiedenen Reha-Trägern wie aus einer Hand zu erhalten.

Außerdem sei die Förderung eines flächendeckenden Netzwerkes aus unabhängigen Beratungsstellen vorgesehen, das die Betroffenen besser über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären soll.  Die Lebenshilfe Amberg – Sulzbach e. V. weist darauf hin, dass sie, dank Aktion Mensch, in den Aufbau einer unabhängigen Beratungsstelle bereits investiert hat. Wünschenswert wäre hier ab dem Jahr 2017 eine finanzielle Beteiligung durch den Bund. Besonders wichtig sei es der Unionsfraktion, dass der Zugang zur Eingliederungshilfe nicht erschwert werde. Freudenstein machte deshalb klar: „Jeder, der Eingliederungshilfe braucht, soll diese auch in Zukunft erhalten“.

Nicht vergessen werden dürfe, dass Leistungsberechtigte künftig deutlich mehr vom eigenen Einkommen und Vermögen behalten dürfen, da die Vermögensfreibeträge erhöht und Ehe- und Lebenspartner aus der Finanzierungspflicht befreit werden, sofern diese nicht Grundsicherung beziehen. Eduard Freisinger bedankte sich bei Frau Freudenstein für das sehr kompetente Gespräch und zitierte sie mit den Worten „Nichts soll schlechter, vieles besser werden“.

Hintergrund:
Das Bundesteilhabegesetz ist das größte sozialpolitische Vorhaben, das in dieser bteilhabe2kWahlperiode noch aussteht. Es soll die Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe herausholen und zu einem modernen Teilhaberecht machen. Der Bund wird sich ab 2020 mit weiteren rund 700 Millionen Euro an den Kosten des Bundesteilhabegesetzes beteiligen. Diese Summe übernimmt er zusätzlich zu den bereits zugesagten fünf Milliarden Euro jährlich ab 2018 zur Entlastung der Kommunen. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden.

Quelle: Presse MdB Barbara Lanzinger | 12.10.2016


Richtfest findet am 13.10.2016 statt

neubau-luft-kAuf der Großbaustelle der Jura-Werkstätten an der Raiffeisen-, Ecke Hans-Thoma-Straße, soll in einer Woche, am 13. Oktober, der Richtbuschen aufgestellt werden. Laut Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, liegen die Arbeiten „einigermaßen gut im Zeitplan“.

Derzeit wird das mittlere Gebäude hochgezogen. Darin werden künftig 355 Arbeiter Platz finden. Außerdem werden künftig Verwaltung, Küche, Speisesaal sowie Lagerraum der Jura-Werkstätten in den Neubauten untergebracht. Das Investitionsvolumen entspricht 23 Millionen Euro.

Quelle: Amberger Zeitung (roa) | 06.10.2016 | Luftbild: Klein


Tischtennisspieler der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. erfolgreich bei Bayerischen Meisterschaften

Die Tischtennisspieler der Betriebssportgruppe der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. haben bei den Bayerischen Meisterschaften, in ihren neuen Sportanzügen, hervorragend präsentiert und belegten in ihrer Leistungsklasse den 2. Platz.
In einem spannenden Finale ist die Entscheidung erst im letzten Spiel gefallen. Acht Partien lang war es ein ausgeglichener Kampf zwischen Spielern aus Amberg und Schwandorf. Im neunten und entscheidenden Durchgang hatte die Mannschaft aus Schwandorf die Nase vorn. 

Die Spieler der Jura-Werkstätten Amberg trauerten dem verlorenen ersten Platz aber nicht nach, sondern freuten sich über die Silbermedaille

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Sportler der Jura-Werkstätten in neuem Gewand

Mit Hilfe mehrerer Sponsoren konnten sich die Sportmannschaften der Jura-Werkstätten endlich neu einkleiden.

Der Stolz in einer der drei Sport-Mannschaften der Jura-Werkstätten aktiv zu sein, ist allen beteiligten Mitarbeitern deutlich anzumerken. Egal ob sie in der Tischtennismannschaft, beim Fußball oder beim Schwimmen mit dabei sind. Jeder der beteiligten Menschen mit Behinderung gibt mit seinen Möglichkeiten das Beste. Aber nicht der sportliche Erfolg steht dabei immer an erster Stelle, sondern das gesellschaftliche Miteinander, egal ob sich Menschen mit Behinderung untereinander oder mit anderen Sportlern vergleichen.

Mit Hilfe mehrerer Spenden konnten die drei Sportgruppen der Jura-Werkstätten endlich ihre langjährig aufgetragenen Sportanzüge gegen neue Modelle eintauschen. Durch die Aktion „Kilometerkönig“, welche von den Stadtwerken Amberg gesponsort wurde, durch den Läufergottesdienst des Landkreislaufes, welcher durch den Posaunenchor des CVJM Rosenberg seit Jahren organisiert wird, durch die Conrad Sportförderung und mit Unterstützung von Sport Raumberger wurden für alle aktiven Sportler neue Trainingsanzüge angeschafft.

Mit Stolz präsentierten ein Teil der Aktiven ihre neue Sportbekleidung den Sponsoren im Rahmen der offiziellen Übergabe.

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1. Vorsitzender Eduard Freisinger (2.v.l.), Günter Simmerl, Conrad Sportförderung (3.v.l.), Hans Roth, CVJM Posaunenchor (4.v.l.), Stefan Winkler, Stadtwerke Amberg (hinten Mitte), Bernhard Albrecht, Geschäftsführer Jura-Werkstätten (3.v.r.), Kurt Lehnerer, CVJM Posaunenchor (rechts);


Bernhard Vahle ist der neue stellvertretender Vorsitzender

Nach dem Tod des bisherigen Stellvertreters Manfred Schießl war Bernhard Vahle, der von Beruf Bankkaufmann ist, zum Nachfolger berufen worden. In Vahles Aufgabengebiet fällt somit auch die Stellvertretung im Heilpädagogischen Zentrum, in den Jura-Werkstätten sowie in den Jura-Wohnstätten. Die Lebenshilfe ist Selbsthilfevereinigung sowie Eltern-, Fach- und Trägerverein für Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien. Sie sei eine vielfältige und damit auch spannungsvolle Organisation, erklärte Vorsitzender Eduard Freisinger.

„Viele Kräfte wirken zusammen, denen das Wohl von Menschen mit geistiger Behinderung am Herzen liegt.“ Dies seien behinderte Menschen selbst, ihre Angehörigen, Fachleute in Einrichtungen und Diensten sowie aus Praxis, Wissenschaft und Forschung. Basierend auf dem Selbsthilfe-Gedanken wirken laut Freisinger Ehren- und Hauptamt zusammen. Dies alles sei eine ständige Herausforderung. „Die gemeinsame Klammer sind unsere Werte, unsere Grundsätze und unsere Ziele.“ Diese weiterzuentwickeln, einzuhalten und immer wieder zu überprüfen, sei die Aufgabe aller, die in der Lebenshilfe Verantwortung übernehmen, führte der Vorsitzende weiter aus.

Aus diesem Grund wurden zwei neue Arbeitskreise gegründet. Dr. Stefan Täschner, Vorsitzender Richter am Landgericht, leitet den Bereich „Satzung und Geschäftsordnung“. Petra Maier, Schulbegleiterin bei der Lebenshilfe, hat die Leitung für Arbeitskreis „Wohnen, Wohnformen und Wohntraining“ übernommen. Freisinger freute sich, dass mit Vahle, Täschner und Meier drei neue Führungskräfte innerhalb des Vorstands verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen.

Vahle 2VSLebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger (Zweiter von links) freute sich über die tatkräftige Unterstützung im Vorstand. Bernhard Vahle (rechts) ist neuer stellvertretender Vorsitzender, Dr. Stefan Täschner und Petra Maier leiten jeweils einen neu gegründeten Arbeitskreis.

Quelle: Amberger Zeitung | 28.09.2016


Bayerische Staatsmedaille für Eduard Freisinger

staatsmedaille-freisingerEduard Freisinger hat die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste erhalten. Sie wurde ihm am Freitag bei einer Feierstunde in der Münchner Residenz von Sozialministerin Emilia Müller überreicht, und zwar für seinen „vorbildlichen Einsatz“ an der Spitze der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach.

Der 61-Jährige ist seit 1999 ununterbrochen Vorsitzender des Vereins, der sich wiederum in drei selbstständige Einheiten gliedert: das Heilpädagogische Zentrum in Amberg, die Jura-Wohnstätten und die Jura-Werkstätten – beide jeweils mit Häusern in der Vilsstadt und in Sulzbach-Rosenberg. „Bei allen drei Vereinen arbeiten Sie mit großem Einsatz und viel Freude mit“, lobte Müller Eduard Freisinger, der gleichzeitig „oberster Dienstherr“ aller Mitarbeiter der Lebenshilfe-Einrichtungen sei. Für sie „sind Sie ein wichtiger, zuverlässiger und geschätzter Ansprechpartner“, so die Ministerin, die ferner „zahlreiche Projekte“ hervorhob, die unter der Regie des langjährigen Vorsitzenden in Angriff genommen wurden. Beispielhaft nannte sie die Errichtung eines Therapiebades im Heilpädagogischen Zentrum, den Neubau der Frühförderstelle und der inklusiven Kinderkrippe Mittendrin in Amberg sowie die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der Schulvorbereitenden Einrichtung in Sulzbach-Rosenberg.

Dass die Lebenshilfe Amberg- Sulzbach „in der Öffentlichkeit einen ausgezeichneten Ruf genießt“, ordnete die Sozialministerin ebenso dem Vorsitzenden mit seiner engagierten, aber stets ruhigen Art zu. „Der gesellschaftliche Beitrag dieser wichtigen Einrichtung wird von allen Stellen in höchstem Maß geschätzt. Dies ist auch Ihr Verdienst“, sagte Müller an den freudestrahlenden 61-Jährigen gerichtet, der in Süß bei Hahnbach wohnt.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | 17.09.2016 | Bild: Gert Krautbauer


Jede Menge Spaß beim Inklusions-Fußballturnier

Der Kareth-Lappersdorf war wieder einmal austragener Verein für ein Inklusions-Fußballturnier, bei dem auch eine Mannschaft der Jura-Werkstätten Amberg teilgenommen hatte. Sportler mit und ohne Handicap konnten hier miteinander, aber auch in Mannschaften ohne Handicap gegeneinander antreten.

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 Vorsitzender der LAG zum Fachgespräch bei den Freien Wählern

lag-fw-klZum Thema "Bundesteilhabegesetz" wurde der Vors. der LAG Joachim Gradl nach München zu einem Fachgespräch mit weiteren Vertretern, z.B. VDK, eingeladen. Mit den Fraktionskollegen Frau Gabi Schmidt und Dr. Hans Jürgen Fahn wurde der vorliegende Kabinettsentwurf diskutiert. Weitere Ausführungen zu diesem Thema auf den Webseiten der Freien Wähler.

Gespräch zum Bundesteilhabegesetz bei den Freien Wählern.

 


Kilometerkönige erlaufen für die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach 1.500€

Insgesamt 30.488km legten die Grundschüler/innen aus Stadt und Landkreis zurück, also ein Viertel des Äquators. 
Die Vertreter der Gewinnerklassen der Grundschule Ammersricht freuen sich über Ihre Urkunden und „gegangenen“ Kilometer zur Schule. Für jedes Kind gibt es außer der Urkunde und dem Spaß am in die Schule gehen, noch einen „Reflektor-Turnbeutel“, einen „Kilometerkönig 2016 – Aufkleber“.

Für die in Amberg insgesamt gegangenen Kilometer gab es oben drauf noch einen Scheck im Wert von 1.500 Euro für die Jurawerkstätten in Amberg. Jura-Werkstatt Geschäftsführer Dipl. Ing. Bernhard Albrecht bedankt sich für diese großzügige Spende. Der Betrag wird auch hier für „sportliche“ Zwecke, wie Trainingsanzüge und Geräte zum Gesunderhalt der Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, eingesetzt.

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Linkes Bild v.l.n.r.: Rektor Stephan Tischer, Bürgermeister Martin J. Preuß, Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. Geschäftsführer Dipl. Ing. Bernhard Albrecht und Stadtwerke Amberg Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl (Quelle: Stadtwerke Amberg)


Betonkreationen in Kooperation

Die  traditionelle Zusammenarbeit  zwischen Schülerinnen und Schülern der Barbara-Grundschule und Mitarbeiter/innen der Jura-Werkstätten Amberg zeigte schon in der Vergangenheit, zu welchen Kreativleistungen beide Institutionen fähig sind. Nachdem sich in der zweiten Juliwoche 2016 das 50 jährige Bestehen der Barbara Grundschule einstellt, wurden hierfür gemeinsam Pflanzobjekte aus dem Material Beton geschaffen, welche dann an einem Schulfesttag  zum Verkauf angeboten werden. Der Erlös daraus, wird diesmal dem Förderverein der Barbara-Grundschule zu Gute kommen.

Mit immer neuen Ideen versucht Annette Weber FOLin mit Helga Stang seitens der Jura-Werkstätten kreativ anspruchsvolle Arbeiten zu wählen, die eine Zusammenarbeit mit Schülern im jungen Alter und erwachsenen Menschen mit Behinderung, kompatibel gestalten lassen. Mischen, kneten und formen mit Bestandteilen aus Zement, Kokos, Sand oder Torf in Form gebracht zu kleinen Kissen, Handflächen oder Pflanzgefäßen. Auch gab es Verzierungen mit kleinen Edelsteinen, die für einen abwechslungsreichen Akzent im Beton sorgen. Genial um wunderbar die Motorik, Technik und handwerkliches Geschick neben Integration miteinander zu vereinen.
Die Aktion umfasste insgesamt vier Mittwochvormittage, welche in der benachbarten Jura-Werkstätte durchgeführt wurden.

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Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklasse 4aG  ließen es dabei auch gerne über sich ergehen, Tricks und Kniffe, die das Arbeiten vereinfachen, von Mitarbeitern der Jura-Werkstätten, anlernen zu lassen. Nach völligem Aushärten der Variationen, ging es daran die verschiedenen Hauswurzarten zusammen mit frischer Pflanzerde darin zu festigen.  


Landkreisläufer helfen Lebenshilfe

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Hirschauer Gartenfest wieder ein voller Erfolg

Beim obligatorischen Gartenfest zu Gunsten der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach passt wie immer jeder Handgriff perfekt. Auch Petrus hatte an diesem Sonntag noch Einsicht mit den Veranstaltern und Gästen, die sich durch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm verführen ließen. 
Einen fetzigen Auftritt lieferte dabei auch die Jura Sportgruppe mit einer Tanzeinlage geleitet durch Julia Stang, Bild links,  mit Musik von Andreas Gabalier. Neben Schäferhundvorführung und Musikzug der Kindergarde gab es natürlich auch musikalische Unterhaltung der "Hoidlbrummer"!

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Einen Bericht gab es selbstverständlich auch seitens der Amberger Zeitung


JuraGrün  -  An der Motorsäge fit

"Besonders stolz sind wir, gemeinsam mit vier Betreuten einen zweitägigen Motorsägenlehrgang erfolgreich absolviert zu haben", so Ingrid Scharf von den Jura-Werkstätten. Der Motorsägenkurs für "JuraGrün", Abteilung Garten-und Landschaftsbau, war notwendig, um Menschen mit Behinderung ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern und zu beschäftigen. Nun stehen sie "Gewehr bei Fuß", um Garten-Neuanlagen, Pflege, Rasenansaaten, Gehölzschnitt, Holzfällarbeiten und Durchforstung zu bearbeiten. Die Herstellung von 1a Brennholz darf nicht vergessen werden. Privatleute und Städte oder Gemeinden sind mit Aufträgen hier richtig aufgehoben.

Am ersten Tag brachten Mitarbeiter der Firma Land- und Forstpflege Graf aus Schönlind den behinderten Menschen die Theorie näher. Am zweiten Tag wurde mit großem Eifer und Freude der praktische Teil in einem Waldstück in Rosenberg geübt. Die Motorsägen "glühten" regelrecht. Selbst Lehrer Martin Lehmeier von den Jura-Werkstätten hat mit seiner ruhigen, souveränen Art vieles gelernt und durfte erfahren, dass selbst ein Profi nie auslernt. Dies hat sich auf die Mitarbeiter übertragen. Dass der Lehrgang kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, war für die Firma Graf eine Selbstverständlichkeit.

motorsaegenkurs

von links: Martin Lehmeier (Lehrer), Markus Graf (Holzlieferant und Sponsor), Christopher Hirsch (Teamleitung), Andreas Ernst (Forstwirt), Tobias Franz (Gärtner), Ingrid Scharf (Abteilungsleitung), verdeckt Pascal Mainka, Heinz Stachowski , Christian Geitner, Thorsten Schinke, knieend Marco Steckmest, alles Mitarbeiter. Bild: gru

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (gru) | 25.04.2016 | Bild: gru


Weihnachtssprendenaktion der Sparkasse Amberg-Sulzbach

spende-spk-2016kl„Was mache ich nach der Schule? Kann ich mich nach 10 Jahren beruflich noch mal verändern? Fragen der beruflichen (Neu-) Orientierung stellen sich für alle Menschen – unabhängig von Alter, Unterstützungsbedarf oder derzeitigem Arbeitsort“ so Eduard Freisinger von den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach bei der Spendenübergabe der Weihnachtsaktion in der Sparkasse Amberg-Sulzbach.

„Wir freuen uns, dass wir jetzt unseren etwa 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Möglichkeiten anbieten können, die nun durch die Sparkasse gefördert werden“ freute sich der 1.Vorsitzender der Jura-Werkstätten. Auch dieses Jahr bedankt sich die Sparkasse Amberg-Sulzbach bei ihren Kunden und der Bevölkerung für die zahlreichen großen und kleinen Spenden und beteiligt sich selbst an dem positiven Ergebnis.

Die Förderung der Region ist eine nachhaltige Zielsetzung der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Mit der Weihnachtsspendenaktion, die es seit 2012 gibt, möchte die Sparkasse über ihre hauseigene Stiftergemeinschaft in der Region Gutes bewirken und übernimmt damit gesellschaftliche Verantwortung“ unterstrich Dieter Meier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Amberg-Sulzbach.

as neue Berufsbildungsprogramm der Jura-Werkstätten stellt sich diesem Anspruch. Selbst auf den ersten Blick sehr anspruchsvolle und unkonventionelle Arbeitswünsche können realisiert werden, wenn sie mutig angegangen werden und alle Beteiligten zusammenwirken. Es werden qualifizierte Ausbilder gestellt. Notwendig sind aber auch geeignete Schulungsräume und fördergerechte Lehrmaterialien. Um eine breite Qualifizierung (z.B. Küchenhelfer, Gartenhelfer, Verwaltungshelfer, Montagearbeiter…) zu ermöglichen bedarf es einer breitgefächerten Schulung.

eiterhin dient dieses Projekt auch allen, die ihren Arbeitsplatz gefunden haben, in begleitenden Maßnahmen aber neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben wollen. Das Angebot reicht von kreativen Tätigkeiten über Gesunderhaltung, von aktuellen Fragen bis Computerkenntnissen. Sport- und musikalische Förderung ergänzen die Angebotsmöglichkeiten. „In unserer neuen Werkstätte wollen wir unser Bildungsangebot erweitern und intensivieren“ erklärte Freisinger.


Vorbereitungen für Amberger Entenrennen

Entenrennen MZ

Quelle: Rundschau Amberg 24.03.2016, Bild Round Table


 Jubilar Hans Strehl rundet Spende auf 2000 Euro auf

spende-strehl klMehr als 15 Jahre sind vergangenen, seit die Jura-Werkstätten zum ersten Mal den Auftrag erhielten, Imker-Rähmchen herzustellen. Initiator war und ist seit damals Hans Strehl. Seit dieser Zeit haben neben dem Bienenzuchtverein Edelsfeld auch weitere Imker diesen Service wahrgenommen. Derzeit werden Rähmchen in Zander-Normal und Deutsch-Normal-Maß in Produktion gegeben. Diese Mittelwände werden eingelötet und dienen den Bienen zur Befestigung der Brut und der Honigwaben.

Hans Strehl vom Bienenzuchtverein Edelsfeld hatte im Vorfeld seines 80. Geburtstags angekündigt, auf Geschenke verzichten zu wollen. Stattdessen sollten Gäste und Gratulanten spenden. Als Empfänger der finanziellen Unterstützung standen von Anfang an die Jura-Werkstätten fest. Strehls Wunsch wurde reichlich erfüllt, der Jubilar rundete den Betrag selbst noch auf 2000 Euro auf.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (gru) | 24.02.2016 | Bild: gru


Ehrungen der langjährigen Mitarbeiter

Arbeit und Engagement sollen belohnt und geehrt werden. Dies ist in den Jura-Werkstätten genauso, wie in jedem anderen Betrieb auch. Aus diesem Grund findet einmal jährlich die Ehrung der Mitarbeiter statt, die seit 25 Jahren ihre tägliche Arbeit in den Jura-Werkstätten verrichten und dort beschäftigt sind. Stolz nahmen die Jubilare die Glückwünsche und Ehrung der Werkstattleitung, des Werkstattrates und des Sozialdienstes entgegen.

Ehrung Mitarbeiter 25 Jahre 2016 02pdf

Bild 1 von links: Werkstattleitung Bernhard Albrecht, Stellvertr. Werkstattleitung Ingrid Scharf, Michael Kurzendorfer, Thomas Meier, Rosalinde Seider, Sozialdienstleitung Verena Heilmann, Alfred Delling und Werkstattratsvorsitzender Joachim Gradl; Es fehlen: Elke Mutzbauer, Alois Graf, Stefan Schreiner
Bild 2 von links: Werkstattleitung Bernhard Albrecht, Markus Nitsche, Werkstattrat Joachim Gradl und davor Rudolf Kreuzer. Es fehlt Elke Siegert


Großschönbrunner Frauentreff spendet

Erlös aus Aktionen weitergereicht

spende-ft kDer Großschönbrunner Frauentreff ist aus dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde Freihung nicht mehr wegzudenken. 14-tägig treffen sich 15 bis 20 Frauen am Mittwochnachmittag im Pfarrheim, aber nicht nur zum gemütlichen Beisammensein. Sie waren es, die den Osterbrunnen auf dem Dorfplatz ins Leben gerufen haben, die alljährlich das Fastensuppenessen ausrichten und nach dem Martinszug die Verköstigung der Besucher übernehmen.
Durch fleißiger Hände Arbeit und Lebensmittelspenden erzielten die Mitglieder einen Gewinn von 550 Euro. Jeder Erlös aus den Aktionen kommt einem sozialen Zweck zugute. Dieses Mal waren die Jura-Werkstätten in Sulzbach-Rosenberg an der Reihe und bekamen diese Summe. Vertriebs- und Produktionsleiter Werner Prüll von den Jura-Werkstätten führte die Frauen durch die Einrichtung und berichtete über deren Wirken. Er und stellvertretende Geschäftsführerin Ingrid Scharf nahmen die Spende gerne entgegen.

Quelle: Amberger Zeitung (mof) | 16.02.2016 | Bild: mof


Spende vom Männergesangverein Frohsinn Gebenbach

Zum guten Ton gehört es beim Männergesangverein (MGV) Frohsinn Gebenbach das traditionelle Adventskonzert als Benefizveranstaltung auszurichten. Dabei wird auf einen festen Eintrittspreis verzichtet. Die Besucher werden um Spenden für soziale Zwecke gebeten. Alle Mitwirkenden singen und musizieren für die gute Sache. Heuer zeigten sich die zahlreichen Gäste recht großzügig, so dass sich am Ende 860 Euro und zwei Dollar im Körbchen befanden.

Bei der anschließenden Adventsfeier im Pfarrheim übergab MGV Vorsitzender Wolfgang Siegert in Anwesenheit des Leiters des Landfrauensingkreises, Heinz Krob, des Leiters des MGV, Josef Bäumler, und des Leiters der Blaskapelle Gebenbach, Gerhard Böller, anteilig die Spendengelder an die stellvertretende Geschäftsleiterin der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach, Ingrid Scharf, und an Gabi Neuberger vom Kindergarten St. Martin. Groß war die Freude bei Ingrid Scharf über die Spende. Sie informierte, dass derzeit der Bau der neuen Werkstätte in Amberg laufe, in die eine Förderstätte mit 24 Plätzen für Schwerst- und Mehrfachbehinderte integriert werde. Für diesen Bereich wolle man, so Scharf, eine Therapiewanne kaufen, um das Wohlbefinden der Betreuten zu fördern.
Gabi Neuberger ließ wissen, dass mit dem Geld eine Gitarre angeschafft würde und eine Kinderzither sowie Klangbretter, um die musikalische Erziehung der Mädchen und Buben im Kindergarten St. Martin zu fördern.

spende2015-mgvGroß war die Freude bei Gabi Neuberger, der Leiterin des Kindergartens St. Martin, und bei der stellvertretenden Geschäftsleiterin der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach, Ingrid Scharf (Mitte, von links), die aus den Händen von Heinz Krob, Josef Bäumler (von links) und Gerhard Böller sowie Wolfgang Siegert (von rechts) eine Spende zu je 430 Euro empfingen.

Quelle: Amberger Zeitung (ads) | 24.12.2015 | Bild: ads


 

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