Jura Werkstätten

Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e. V.

Presse aktuell

Richtfest bei JuraGrün  -  Tafeln in der neuen Halle

Richtfest von JuraGrünZukunft nicht vorausschauen, sondern sie zu ermöglichen, war der Hintergrund für die Errichtung einer neuen Halle für JuraGrün, ein Teilbereich der Jura-Werkstätten. Der Hallenrohbau steht und so konnte das Richtfest gefeiert werden.

"Viele Stunden sind vergangen, als es einst wurd' angefangen", so begann Georg Schmid von der gleichnamiger Zimmerei seinen Richtspruch. Nach Brauch und Pflicht zerborst sein Glas am Boden mit den guten Wünschen für den neuen Bau.

Verwaltungsleiterin Ingrid Scharf ging bei ihrer Festrede auf die Zukunft ein. "Zukunft ermöglichen heißt Visionen umsetzen, und dies kann im neu geplanten Verkaufsraum erfolgen. Musterflächen, was in Grün möglich ist, lassen neue Ideen langsam wachsen."

Der Neubau trage für die Betreuten bei den Jura-Werkstätten bei, dass sie ihren Fähigkeiten entsprechend praktisch und theoretisch weitergebildet und gefördert werden. Dazu dienen nach Scharfs Worten die Fertigstellung des Schulungsraums, die Reparaturwerkstatt und die Übungsflächen. "Vielleicht wird hier später sogar ein Ausbildungsbetrieb für Werker- und Gärtner entstehen?", stellte sie als Anregung in den Raum.

Möglich machte den Neubau Vorstandsvorsitzender Eduard Freisinger mit seinem "offenen Ohr und dem großen Vertrauen in die gesamte Mannschaft". Die Verwaltungschefin ist überzeugt: "Umfangreiche Arbeiten in Gartenbau und das Erlernen von entsprechenden Tätigkeiten helfen Menschen mit Behinderungen im Leben bestehen zu können."

Die Grüße des Landkreises überbrachte stellvertretender Landrat Franz Birkl, die der Stadt Sulzbach-Rosenberg Bürgermeister Michael Göth. Beide erinnerten daran, dass die Halle eine wichtige Investition für die Mitarbeiter sei, die hier später arbeiten werden. "Die wirtschaftliche Zukunft liegt nicht mehr auf der Straßenseite der Maxhütte, sondern an der Eisenhämmerstraße", so Göth.

Das Richtfest wurde mit einem Gedicht durch Mitarbeiter von JuraGrün mit dem Titel "Vom Baubeginn bis zur Einweihung" und durch ein Lied "Komm, bau ein Haus" mit Trompetenbegleitung umrahmt. Das Richtfestmahl ließen sich alle Ehrengäste, Mitarbeiter und Angehörige an einer langen Tafel unterm Hallendach im Anschluss schmecken.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (Rudi Gruber) | 13.09.2017 | Bild: gru


Spendenübergabe activa Steuerberatungsgesellschaft

Die Firma Activa Steuerberatungsgesellschaft Treuhandgesellschaft lud anlässlich ihres Umzugs an die neue Geschäftsadresse Am Stadion 12 zu einem Tag der offenen Tür ein. Anstelle von Gastgeschenken bat Activa die Besucher um Spenden für die Jugendarbeit des TuS Rosenberg und die benachbarten Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach. Den gesammelten Geldbetrag stockte der Gastgeber noch einmal auf und konnte jetzt eine Spende über insgesamt 1500 Euro an die beiden Empfänger übergeben.

spende-activa
Bei der Spendenübergabe freuten sich (von links) Steuerberater Peter Pickl, 2. TuS-Vorsitzender Manfred Seitz, TuS-Vorsitzender Jürgen Wyrobisch sowie Jura-Werkstätten-Vorsitzender Eduard Freisinger.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (Andreas Royer) | 12.04.2017 | Bild: exb


Kulinarische Genussreise (per Inklusion)

Sozial und praxisnah am Menschen mit Handicap, das waren die Hauptbeweggründe für gemeinsame Unterrichtsstunden der Klassen M9ab der Luitpold-Mittelschule Amberg  zusammen mit Mitarbeitern/innen mit Handicap der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach. 

Beide Institutionen kamen sich bereits näher bei einem Vorab- und Kennenlernbesuch der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Fachlehrkraft Annette Weber bei den Jura-Werkstätten Amberg. Hier konnten Mitarbeiter stolz erzählen, erklären und natürlich auch vormachen, denn ihre Tätigkeiten dort bestehen mittlerweile aus sehr anspruchsvollen Arbeiten, ob an Montageplätzen oder CNC Bearbeitungszentren. 

Die Schüler hingegen konnten dies wertvoll für ihr Unterrichtsfach und dabei die Komponente soziales Miteinander verwerten, denn Theorie und Praxis liegen doch manchmal sehr weit auseinander.

Warum nicht auch umgekehrt und so ergab es sich wieder einmal, dass Mitarbeiter/innen mit Handicap in Begleitung von Julia Stang aus den Jura-Werkstätten zu Gast in der Luitpold-Mittelschule sein durften. Die Schulleitung Maria Schuller zögerte hier nicht für ein klares ja und freute sich auf diese Zusammenkunft.  

In kleinen Gruppen gemixt aus Schüler/innen und Menschen mit Handicap machte man sich daran in vorgegebenen Arbeitsschritten verschiedenste internationale Köstlichkeiten, ob süß oder pikant auf den gedeckten Tisch zu zaubern. Von polnische Pirogen über ital. Pizza, aber auch eine Milka-Herzen Torte waren Bestandteil des vielseitigen Menüplans. 

Zusammen mit der Luitpold-Mittelschule wurde bereits im Jahr 2003 die Basis einer Zusammenarbeit mit den Jura-Werkstätten gelegt und wird immer wieder bereichert durch neue Aktionen.

IMG 6793.JPG kl IMGP8153 kl IMGP8158 kl


Zu Gast bei den Forst-Azubis

„Forst kann auch sozial!“ – Das ist entsprechend dem Leitbild der Bayerischen Staatsforsten Fakt für die Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld. Und so überlegten sie sich, was außerhalb des täglichen Arbeitslebens noch alles wichtig sei. Denn ihnen war die Aufgabe gestellt worden, Projekte zum Thema „Wald und Soziales“ zu benennen, die von ihnen eigenverantwortlich erarbeitet und auch in die Tat umgesetzt werden sollten.

Schnell waren die Auszubildenden bei den Themen Gesellschaft und Integration. Nicht neu für sie, hatten sie doch bereits vor einigen Monaten ein Projekt mit Migranten gestartet. Diesmal hatten sie Kontakt mit Verena Heilmann von den Jura-Werkstätten aufgenommen. Bei einer Führung durch den Betrieb in Amberg erhielten die Azubis der Bayerischen Staatsforsten tiefgehende Eindrücke. In den folgenden Wochen hieß es nun für sie zu erarbeiten, wie der gemeinsame Tag gestaltet wird. Jetzt traf man sich im Ausbildungsbetrieb des Forstbetriebs Burglengenfeld, dem Vilstalzentrum Vilshofen, zum Kennenlernen. Im Wald zeigten die Lehrlinge ihr Können beim Fällen und der Aufarbeitung des Holzes. Gemeinsam wurden anschließend junge Bäume gepflanzt. Bei verschiedenen Spielen (Sägen, Blätter angeln oder Baumstamm-Puzzle) kamen so richtig Spaß und Freude auf.

Ein Essen im Vilstalzentrum und auch Kaffee und Kuchen rundeten den Erlebnistag für die Besucher ab. Freude und Dankbarkeit habe ihnen dieser Tag vermittelt, sagte Heilmann. Die Auszubildenden wollen diese Verbindung weiter vertiefen, „da diese Art von Begegnung vielfältige und nachhaltige Eindrücke hinterlässt“. Die Lehrlinge, fasste stellvertretender Forstbetriebsleiter Erwin Graf zusammen, sollen nicht nur für die reine Forstwirtschaft ausgebildet werden, sondern auch mit den Problemen und Ansprüchen der Gesellschaft in Berührung kommen.

forst1kforst3k forst2k

Quelle: Amberger Zeitung (sön) | 12.04.2017


Renn-Enten wieder für Round Table getunt

In wochenlanger Arbeit haben Behinderte eine dicke Mutter auf den Bauch der Viecherln geklebt und diese so renntauglich gemacht. „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh“ darf nämlich nicht sein.

Nur mit der dicken Mutter am Bauch können die großen und kleinen Enten aufrecht von der Fronfestgasse bis zur Stadtbrille schwimmen. Die Vorbereitung der Enten für das Rennen lief in den Jura-Werkstätten. Round Table unterstützt von Anbeginn an mit der  Auftragsvergabe diese Einrichtung der Lebenshilfe. Vertreter von Round Table konnten sich von der rechtzeitigen Fertigstellung der Arbeiten in den Werkstätten überzeugen. Rund 3000 große und 3000 kleine Enten machten in den vergangenen Wochen mit Klebepistole und schweren Muttern Bekanntschaft.

Der Vorverkauf der Enten läuft an den Samstagen 8., 15. und 22. April, und letztmals am Renntag von 10 bis 14 Uhr, auf der Krambrücke und in Geschäften. Das Entenrennen startet um 14.30 Uhr an der Fronfestbrücke, Zieleinlauf ist gegen 15 Uhr bei der Stadtbrille. Im Innenhof des Landratsamts gibt es Essen, Getränke und Musik. Für die Kinder baut Round Table eine Hüpfburg, eine Kletterwand und Streethockey auf. Die große Sieger-Ente beschert ihrem Besitzer ein hochwertiges Mountainbike. Zweiter Preis ist ein Digitalradio. Für Rang drei gibt es einen Design-Bürostuhl. Beim Kükenrennen sind ein KTM-Montainbike, ein Familien-Action-Wochenende am Monte Kaolino und ein Longboard zu gewinnen.

Enten für Round TablePünktlich und zuverlässig wie in den Jahren zuvor haben die Beschäftigten der Jura-Werkstätten die Plastikenten von Round Table Amberg renntauglich gemacht. Davon konnten sich die Tabler vor Ort überzeugen (von links): Andreas Wabro und Franz Kummert von Round Table, Rosalinde, Gruppenleiter Alexander Greger und Michael von den Jura-Werkstätten sowie Markus Schuller und Präsident Michael Golinski von Round Table.

Quelle: Amberger Zeitung (usc) | Bild: exb | 06.04.2017


Mitarbeiter heiß auf Umzug

Viele Mitarbeiter sind schon ganz aufgeregt. Sie freuen sich auf den Umzug in ihr neues Domizil, in dem alles viel größer und schöner wird. Das können die Beschäftigten der Jura-Werkstätten jeden Tag mitverfolgen, an dem ihr Neubau wieder ein Stück weiter wächst. Im August ist es soweit mit dem Einzug.

neubau201703-k neubau201703k

Tatsächlich macht die Großbaustelle an der Hans-Thoma-Straße gute Fortschritte. Richtfest wurde ja schon im vergangenen Herbst gefeiert, seitdem ist es außen und innen mächtig vorangegangen. Teile der Fassadenverkleidung sind schon angebracht, so dass sich das Aussehen des 115 mal 63 Meter großen Gebäudes abzeichnet, das sich an die Hanglage unterhalb der Leopoldstraße schmiegt. Genauer gesagt liegt es auf dem Grundstück direkt neben dem jetzigen Standort, das die Jura-Werkstätten im Tausch für ihr Gelände von der benachbarten Bayernland-Käserei bekommen haben.

Auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern kann sich der Neubau mit all seinen Einheiten, Nebengebäude, Zufahrten und Parkplätzen ausbreiten. Wobei allein der Haupttrakt 8.800 Quadratmeter überbaute Fläche hat, wie Geschäftsführer Bernhard Albrecht und Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger informierten. Sie freuen sich natürlich genauso wie die ihnen anvertrauten 320 Mitarbeiter mit Behinderung über das neue Domizil, das künftig sogar bis zu 355 Beschäftigte aufnehmen kann und damit noch „Luft nach oben“ hat.

Darum geht es bei der Maßnahme, die insgesamt rund 19 Millionen Euro kostet. Sie soll mehr Platz schaffen und moderne Arbeitsbedingungen ermöglichen, nachdem die Jura-Werkstätten am alten Standort aus allen Nähten platzen. Außerdem stammen die Gebäude von 1977 und sind in vielen Bereichen neben der Enge nicht mehr zeitgemäß. Im Neubau entsteht nicht nur eine riesige Montagehalle samt angrenzender Küche, Speisesaal und weiteren Räumen für die ganztägige Betreuung der Menschen, die eine geistige und teilweise auch körperliche Behinderung haben und hier je nach ihren Fähigkeiten eingesetzt werden.

In einer Art Unterliegergeschoss, das durch den abfallenden Geländeverlauf zur Front an der Hans-Thoma-Straße hin entsteht, befinden sich außerdem jeweils separat untergebracht der Berufsbildungsbereich und die Förderstätte. Allein Letztere kostet mit ihrer Ausstattung für Schwerstbehinderte laut Freisinger und Albrecht 2,1 Millionen Euro. Sie soll künftig Betroffene aus den Amberger und Sulzbach-Rosenberger Jura-Werkstätten aufnehmen. Die Kapazität von 24 Plätzen ist im Grunde voll ausgelastet.

Hinter dem eigentlichen Werkstatttrakt, der wie alle anderen Bereiche ebenerdig zugänglich ist, befindet sich nicht nur ein Lager für die Anlieferung von Montageteilen und abholbereiten Aufträgen. Hier unterhalb und parallel zur Leopoldstraße ist auch ein langgestreckter Flachbau für den Fahrdienst, der ebenfalls rund 1,3 Millionen kostet. Dort sind zwei Kfz-Hebebühnen, eine -Waschhalle, Aufenthaltsräume für die Fahrer und Büros für die Leitung angesiedelt. Die Jura-Werkstätten haben 25 eigeneVW-Busse für den täglichen Bring- und Holdienst der Mehrheit ihrer Mitarbeiter. Apropos: Die Beschäftigten freuen sich nicht nur auf den Umzug, der während der Betriebsferien im August über die Bühne gehen soll. Sie machen dabei auch mit, wollen Tische, Regale und Werkzeug ihrer Arbeitsgruppen selbst „nach drüben tragen“. Zuerst aber wird eine Fachfirma die Montagemaschinen ab- und in der neuen Halle wieder aufbauen. Außerdem kommt laut Albrecht ein Umzugsunternehmen, das alle größeren und schweren Teile transportiert.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | Bilder: Steinbacher (2) | 28.03.2017


WfbM Amberg erzielt den 5. Platz beim Inklusionsturnier

Die Fussballer der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach erkämpften sich am 25.03.2017 beim Inklusionsturnier in Lappersdorf einen beachtlichen 5. Rang. Bei einem wie immer hervorragend organisierten Turnier der Regensburger Werkstätten nahmen insgesamt 10 verschiedene Einrichtungen teil. Spaß am Sport standen hier im Vordergrund, nicht nur der sportliche Erfolg. Spannende Duelle sorgten somit für kurzweilige und von Erfolg gekrönte Momente. So erzielte die Bischof-Wittmann Schule den ersten Platz gefolgt von der WfbM Trier/Saarburg. Pokale gab es am Ende für alle teilnehmenden Mannschaften.

fussball1kfussball2k 


 Neue Halle für Team Jura-Grün in Sulzbach-Rosenberg

juragruen-halle kIn Amberg errichten die Jura-Werkstätten für 15,6 Millionen Euro einen Neubau. Und auch in Rosenberg stehen die Bagger in den Startlöchern. An der Eisenhämmerstraße entsteht eine neue Halle für das Lebenshilfe-Team Jura-Grün.

Auch wenn die Baukosten von unter einer Million Euro weit bescheidender ausfallen, wird dieser Neubau sehnsüchtig von der Gruppe erwartet. Zunächst waren die Gärtner und ihre insgesamt 16 Menschen mit Behinderung, die dort mitarbeiten, auf dem jetzigen Baugelände für die neue Werkstatt untergebracht. Seit Baubeginn fanden sie ein Ausweichquartier auf einem Gelände in Sulzbach-Rosenberg ohne Unterstellmöglichkeiten oder Halle.

„Der eigenständige Bau von Jura-Grün wurde notwendig, da sich die Hygiene, Bio- und Gefahrstoffvorschriften für den Garten- und Landschaftsbau in einem eigenständigen Gebäude leichter umsetzen lassen“, informierte Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Reisinger. Da sich das Grundstück in der Eisenhämmerstraße in Rosenberg schon im Besitz der Jura-Werkstätten befand, habe sich dies für das Vorhaben gut angeboten. Auf dem Gelände entsteht eine Halle, um Gerätschaften, Werkzeuge, Arbeitsmaschinen und Materialien für den Garten- und Landschaftsbau unterstellen zu können. Außerdem sind Technik-, Schulungs-, Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume vorgesehen. Auf dem Gelände wird es neben einer Betriebsfläche mit Schüttgutboxen und einen Waschplatz für Fahrzeuge auch Mustergärten für Kunden geben.

Die Fertigstellung ist bis Ende 2017 geplant. Bis auf eventuelle Asphaltierarbeiten werden die Außenanlagen wie Pflanzungen und Pflaster in Eigenregie erstellt.freisinger

Was macht eigentlich das Team Jura-Grün? Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich von Grünflächenpflege von Stadt- und Gemeindeflächen über die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt in Form von Pflanz- und Pflegeaufträge bis zur Pflanz- und Pflegeaufträge von Wohnungsbauunternehmen. Das Team Jura-Grün plant neue Gärten oder gestaltet alte um und erledigt Obstbaum- und Gehölzschnitte. Der Verkauf von Pflanzen, Dünger und Rindenmulch sowie ofenfertigem Brennholz, getrocknet in einer Biogasanlage, gehört ebenfalls zum Tätigkeitsfeld. „Vielseitige Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen, ist unser großer Auftrag“, betont Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger. „Ähnlich wie im Küchenbereich möchten wir die Gärtner oder Gärtnerhelfer-Ausbildung anbieten. Somit können wir den Menschen mit Behinderungen die Chance geben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (roa) | Bild: Hartl | 17.03.2017


Briefmarken-Kollektion für Briefdienstleisters City-Mail

briefmarke-kMenschen mit Handicap in den Mittelpunkt zu rücken, ist das Ziel einer Aktion von City-Mail Weiden und Regensburg. Der Briefdienstleister griff für die VII. Kollektion seiner Markenserie auf Motive aus sozialen Einrichtungen der Region zurück.

Aus den Mal- und Kunstkursen, die zu therapeutischen Zwecken besucht werden, wählte die Jury auch das Motiv „Landschaft“ von Josef Schunert aus, der in den Jura-Werkstätten arbeitet. Die aktuelle Edition ist mit dem Titel „Kunst kennt kein Handicap“ entstanden. Am Dienstag übergaben City-Mail-Vertreter einige Briefmarken-Erstbögen in der Einrichtung an der Eisenhämmerstraße.

Seit 1. März gibt es die neuen Motive für die Briefmarken des privaten Briefdienstleisters. Entstanden sind sie in Zusammenarbeit mit Oberpfälzer Einrichtungen für Menschen mit Behinderung: den Jura-Werkstätten, der HPZ-Förderschule, Dr. Loew –Soziale Dienstleistungen, den Naab-Werkstätten und den Regensburger Werkstätten. Aus den eingesandten Bildern wählte City-Mail dann fünf Motive aus. Mit der neuen Serie will City-Mail einen eigenen Beitrag zur Inklusion leisten.

Die neue Kollektion kommt in einer Erstauflage von über 333.000 Stück auf den Markt. Die Werkstätten und sozialen Dienstleister ermöglichen Menschen mit Behinderung einen normalen Arbeitsalltag. Wichtig sind aber auch die Angebote neben der Arbeit in den Werkstätten. Sozialpädagoge Robert Wendl betonte als Betreuer bei der Präsentation die Wichtigkeit von Kunstprojekten bei der Therapie von erkrankten Menschen. So könne ein guter Weg beschritten werden, um die Persönlichkeiten zu entwickeln und zu stabilisieren. Das vorgegebene Thema bei den Jura-Werkstätten lautete „Stimmungsbilder“. City-Mail gehört zu den größten privaten Briefdienstleistern in Deutschland. Neben Geschäftskunden können auch Privatpersonen ihre Post mit City-Mail-Briefmarken ins komplette Bundesgebiet versenden. Erhältlich sind die Briefmarken in über 100 Verkaufsstellen, darunter auch die SRZ.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (oy) | Bild: Royer | 08.03.2017


Mitarbeiter/innen für 25 Jahre Zugehörigkeit geehrt

25jahreEin besinnliches und abwechslungsreiches Programm bot die Elternvertretung der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach bei ihrer Adventsfeier. Im voll besetzten Rittersaal in Hahnbach führte Elternbeiratsvorsitzende Lisbeth Stiegler durch diese Veranstaltung.

Wie seit 14 Jahren umrahmte Sepp Ertl mit weiteren drei Musikern den Nachmittag. Durch ihre gekonnt vorgetragenen Adventslieder erreichten sie die Herzen der Anwesenden. Silvia Moosburger, Svenja Weiß, Michaela Götz, Sieglinde Mutzbauer, Silvia Stiegler und Karin Heuberger trugen mit nachdenklichen, mal heiteren Texten zur Stimmung bei. Die neue Gruppe "Jura Goes Music" unter Leitung von Miriam Kotz hatte Premiere mit zwei Liedern. Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner bezog beim Grußwort den anwesenden Landrat Richard Reisinger und den aus Sulzbach-Rosenberg angereisten Bürgermeister Michael Göth mit ein. Er dankte allen, die zum Gelingen der Gemeinschaft beitragen. Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück und dankte den Mitarbeitern für ihr außergewöhnliches Engagement.

Gemeinsam mit den Politikern und Lisbeth Stiegler zeichneten Geschäftsführer Bernhard Albrecht und seine Stellvertreterin Ingrid Scharf die Mitarbeiter Willibald Augsberger, Gerhard Fruth, Martina Schuller, Diana Sitter und Monika Stein für 25 Jahre treue Arbeit aus.

Quelle: Amberger Zeitung (mma) | 06.12.2016


Halbzeit auf Mega-Baustelle

richtfest-4kDie Abdeckplanen flatterten im Wind, die Jura-Band übertönte mit dem Song „Tage wie dieser“ von den Toten Hosen das Knattern und die Gäste verbreiteten ansteckend gute Laute: Am Donnerstag inspizierten Menschen mit Behinderung ihre künftigen Arbeitsplätze in einem 15,6 Millionen Euro teueren Neubau.

Zu sehen gab es Rigips- Platten, Betonböden und nackte Holzbalken – den Rohbau. Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach hatte zum Richtfest der Jura-Werkstätten an die Hans-Thoma-Straße geladen. Aus der benachbarten Produktionsstätte kamen über hundert Mitarbeiter auf die Baustelle. Sie beklatschten den Richtspruch von Hermann Dannecker von der Firma Wiehag Holzbau aus Österreich, der Glück und Segen für das Projekt bringe. Auf der Mega-Baustelle lief nach Angaben von Lebenshilfe-Vorsitzendem Eduard Freisinger bisher alles nach Plan. Den größten Teil der insgesamt 8700 Quadratmeter Grundfläche wird die ebenerdige Produktion samt Lager einnehmen. „Für den Bauherren ist so ein Richtfest etwas ganz besonderes. Es ist die Halbzeit.“

Bezirkstagspräsident Franz Löffler sprach stellvertretend für OB Michael Cerny, stellvertretenden Landrat Franz Birkl, MdB Barbara Lanzinger und Bezirksräte Martin Preuß und Richard Gaßner. Er bezeichnete den Schritt zum Neubau als 100 Prozent richtige Entscheidung. „Wir reden heute viel von Integration. Wo geht das besser, als mit Arbeit?“ Das Grundstück selbst bekam die Lebenshilfe über eine Tauschaktion mit der Bayernland e.G. Die alten Jura-Werkstätten-Gebäude werden abgerissen und als potenzielle Erweiterungsfläche für die Amberger Käserei genutzt. Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach hat mit dem Projekt an der Hans-Thoma-Straße nicht die einzige Baustelle. In Planung ist auch ein Erweiterungsbau mit Architekt Hannes Norcross aus Regensburg für die grüne Gruppe der Jura-Werkstätten in Sulzbach-Rosenberg. Für eine Million Euro soll dort ein Neubau entstehen, der Spatenstich ist im Herbst geplant.

richtfest-1krichtfest-2krichtfest-3k 

Quelle: Amberger Zeitung (roa) | 14.10.2016 | Bilder: Wolfgang Steinbacher + Jura-Werkstätten




LINK zum OTV-Beitrag

(Beginn bei 03:35 Min.)
richtfest-otv





LINK zum Pressebericht
der Mittelbayerischen Zeitung
richtfest-mz


Berichterstatterin der Unionsfraktion für das Bundesteilhabegesetz, MdB Dr. Astrid Freudenstein, und MdB Barbara Lanzinger zum Gespräch in Amberg

bteilhabe

Mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Das ist das Ziel des neuen Bundesteilhabegesetzes, das noch in dieser Wahlperiode im Bundestag verabschiedet werden soll. Das Gesetz soll die Behindertenhilfe in Deutschland im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickeln. Das bedeutet in erster Linie mehr Selbstbestimmung für die Betroffenen“, erklärte Dr. Astrid Freudenstein, zuständige Berichterstatterin der Unionsfraktion im Bundestag.  Zusammen mit ihrer Bundestagskollegin Barbara Lanzinger besuchte sie am Donnerstag die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V.

Eduard Freisinger, erster Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg – Sulzbach e. V., begrüßte die beiden Bundestagsabgeordneten. Er bedankte sich bei Frau Panek, Geschäftsführerin im Heilpädagogischen Zentrum, für die gute Vorbereitung und stellte auch Evelin Küfner, Geschäftsführerin der Jura-Wohnstätten e. V., Bernhard Albrecht sowie Ingrid Scharf, Geschäftsführung der Jura-Werkstätten e. V. vor „Das Bundesteilhabegesetz wird bei uns natürlich sehr intensiv diskutiert. Für viele Menschen mit Behinderung bringt dieses Gesetz Vorteile. Bei Menschen mit einer geistigen Behinderung muss der Gesetzesentwurf differenzierter betrachtet werden. Wir erhoffen uns von dem Gespräch mit Dr. Astrid Freudenstein, dass sie unsere Sorgen und Anregung für ihre parlamentarische Arbeit mitnehmen wird“, sagte Eduard Freisinger.

Dr. Astrid Freudenstein betonte die Verbesserungen, die das neue Bundesteilhabegesetz bringen wird, auch wenn an dem einen oder anderen Knackpunkt noch weiter gearbeitet werden muss. Dabei wurden auch die stationären Einrichtungen diskutiert. „Menschlichkeit lässt sich nicht in Zeit messen, aber die Rahmenbedingungen, die die Politik vorgibt, müssen stimmen. Das gilt speziell für das Bundesteilhabegesetz, aber auch insgesamt für unser Gesundheitssystem“, betonte Barbara Lanzinger beim Fachgespräch. „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Bundestag eine gute Lösung für möglichst viele Menschen erarbeiten werden“, so Lanzinger.

Die Stellungnahme des Landesverbandes der Lebenshilfe wurde thematisiert und besonders auf örtliche und praktische Auswirkungen hingewiesen. "Einen großen Sprung machen wir z. B. bei der Teilhabe am Arbeitsleben“, so Freudenstein. „Wir wollen bewährte Strukturen erhalten und das Spektrum erweitern.“ So solle es künftig flächendeckend ein „Budget für Arbeit“ und alternative Anbieter neben den Werkstätten für behinderte Menschen geben. Problematisch sieht Herr Albrecht, dass andere Leistungsanbieter nicht die gleichen Anforderungen zu erfüllen haben wie Werkstätten. Dies betrifft insbesondere die räumliche und sachliche Ausstattung. Wie werden Förderpläne und begleitende Maßnahmen angeboten? Um die Bürokratie für die Betroffenen einzudämmen, solle künftig ein Reha-Antrag ausreichen, um alle benötigten Leistungen von verschiedenen Reha-Trägern wie aus einer Hand zu erhalten.

Außerdem sei die Förderung eines flächendeckenden Netzwerkes aus unabhängigen Beratungsstellen vorgesehen, das die Betroffenen besser über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären soll.  Die Lebenshilfe Amberg – Sulzbach e. V. weist darauf hin, dass sie, dank Aktion Mensch, in den Aufbau einer unabhängigen Beratungsstelle bereits investiert hat. Wünschenswert wäre hier ab dem Jahr 2017 eine finanzielle Beteiligung durch den Bund. Besonders wichtig sei es der Unionsfraktion, dass der Zugang zur Eingliederungshilfe nicht erschwert werde. Freudenstein machte deshalb klar: „Jeder, der Eingliederungshilfe braucht, soll diese auch in Zukunft erhalten“.

Nicht vergessen werden dürfe, dass Leistungsberechtigte künftig deutlich mehr vom eigenen Einkommen und Vermögen behalten dürfen, da die Vermögensfreibeträge erhöht und Ehe- und Lebenspartner aus der Finanzierungspflicht befreit werden, sofern diese nicht Grundsicherung beziehen. Eduard Freisinger bedankte sich bei Frau Freudenstein für das sehr kompetente Gespräch und zitierte sie mit den Worten „Nichts soll schlechter, vieles besser werden“.

Hintergrund:
Das Bundesteilhabegesetz ist das größte sozialpolitische Vorhaben, das in dieser bteilhabe2kWahlperiode noch aussteht. Es soll die Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe herausholen und zu einem modernen Teilhaberecht machen. Der Bund wird sich ab 2020 mit weiteren rund 700 Millionen Euro an den Kosten des Bundesteilhabegesetzes beteiligen. Diese Summe übernimmt er zusätzlich zu den bereits zugesagten fünf Milliarden Euro jährlich ab 2018 zur Entlastung der Kommunen. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden.

Quelle: Presse MdB Barbara Lanzinger | 12.10.2016


Richtfest findet am 13.10.2016 statt

neubau-luft-kAuf der Großbaustelle der Jura-Werkstätten an der Raiffeisen-, Ecke Hans-Thoma-Straße, soll in einer Woche, am 13. Oktober, der Richtbuschen aufgestellt werden. Laut Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, liegen die Arbeiten „einigermaßen gut im Zeitplan“.

Derzeit wird das mittlere Gebäude hochgezogen. Darin werden künftig 355 Arbeiter Platz finden. Außerdem werden künftig Verwaltung, Küche, Speisesaal sowie Lagerraum der Jura-Werkstätten in den Neubauten untergebracht. Das Investitionsvolumen entspricht 23 Millionen Euro.

Quelle: Amberger Zeitung (roa) | 06.10.2016 | Luftbild: Klein


Tischtennisspieler der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. erfolgreich bei Bayerischen Meisterschaften

Die Tischtennisspieler der Betriebssportgruppe der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. haben bei den Bayerischen Meisterschaften, in ihren neuen Sportanzügen, hervorragend präsentiert und belegten in ihrer Leistungsklasse den 2. Platz.
In einem spannenden Finale ist die Entscheidung erst im letzten Spiel gefallen. Acht Partien lang war es ein ausgeglichener Kampf zwischen Spielern aus Amberg und Schwandorf. Im neunten und entscheidenden Durchgang hatte die Mannschaft aus Schwandorf die Nase vorn. 

Die Spieler der Jura-Werkstätten Amberg trauerten dem verlorenen ersten Platz aber nicht nach, sondern freuten sich über die Silbermedaille

TT 2 Platz


Sportler der Jura-Werkstätten in neuem Gewand

Mit Hilfe mehrerer Sponsoren konnten sich die Sportmannschaften der Jura-Werkstätten endlich neu einkleiden.

Der Stolz in einer der drei Sport-Mannschaften der Jura-Werkstätten aktiv zu sein, ist allen beteiligten Mitarbeitern deutlich anzumerken. Egal ob sie in der Tischtennismannschaft, beim Fußball oder beim Schwimmen mit dabei sind. Jeder der beteiligten Menschen mit Behinderung gibt mit seinen Möglichkeiten das Beste. Aber nicht der sportliche Erfolg steht dabei immer an erster Stelle, sondern das gesellschaftliche Miteinander, egal ob sich Menschen mit Behinderung untereinander oder mit anderen Sportlern vergleichen.

Mit Hilfe mehrerer Spenden konnten die drei Sportgruppen der Jura-Werkstätten endlich ihre langjährig aufgetragenen Sportanzüge gegen neue Modelle eintauschen. Durch die Aktion „Kilometerkönig“, welche von den Stadtwerken Amberg gesponsort wurde, durch den Läufergottesdienst des Landkreislaufes, welcher durch den Posaunenchor des CVJM Rosenberg seit Jahren organisiert wird, durch die Conrad Sportförderung und mit Unterstützung von Sport Raumberger wurden für alle aktiven Sportler neue Trainingsanzüge angeschafft.

Mit Stolz präsentierten ein Teil der Aktiven ihre neue Sportbekleidung den Sponsoren im Rahmen der offiziellen Übergabe.

Foto Übergabe Trainingsanzüge Sportgruppen Jura 2016 09 kl

1. Vorsitzender Eduard Freisinger (2.v.l.), Günter Simmerl, Conrad Sportförderung (3.v.l.), Hans Roth, CVJM Posaunenchor (4.v.l.), Stefan Winkler, Stadtwerke Amberg (hinten Mitte), Bernhard Albrecht, Geschäftsführer Jura-Werkstätten (3.v.r.), Kurt Lehnerer, CVJM Posaunenchor (rechts);


Bernhard Vahle ist der neue stellvertretender Vorsitzender

Nach dem Tod des bisherigen Stellvertreters Manfred Schießl war Bernhard Vahle, der von Beruf Bankkaufmann ist, zum Nachfolger berufen worden. In Vahles Aufgabengebiet fällt somit auch die Stellvertretung im Heilpädagogischen Zentrum, in den Jura-Werkstätten sowie in den Jura-Wohnstätten. Die Lebenshilfe ist Selbsthilfevereinigung sowie Eltern-, Fach- und Trägerverein für Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien. Sie sei eine vielfältige und damit auch spannungsvolle Organisation, erklärte Vorsitzender Eduard Freisinger.

„Viele Kräfte wirken zusammen, denen das Wohl von Menschen mit geistiger Behinderung am Herzen liegt.“ Dies seien behinderte Menschen selbst, ihre Angehörigen, Fachleute in Einrichtungen und Diensten sowie aus Praxis, Wissenschaft und Forschung. Basierend auf dem Selbsthilfe-Gedanken wirken laut Freisinger Ehren- und Hauptamt zusammen. Dies alles sei eine ständige Herausforderung. „Die gemeinsame Klammer sind unsere Werte, unsere Grundsätze und unsere Ziele.“ Diese weiterzuentwickeln, einzuhalten und immer wieder zu überprüfen, sei die Aufgabe aller, die in der Lebenshilfe Verantwortung übernehmen, führte der Vorsitzende weiter aus.

Aus diesem Grund wurden zwei neue Arbeitskreise gegründet. Dr. Stefan Täschner, Vorsitzender Richter am Landgericht, leitet den Bereich „Satzung und Geschäftsordnung“. Petra Maier, Schulbegleiterin bei der Lebenshilfe, hat die Leitung für Arbeitskreis „Wohnen, Wohnformen und Wohntraining“ übernommen. Freisinger freute sich, dass mit Vahle, Täschner und Meier drei neue Führungskräfte innerhalb des Vorstands verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen.

Vahle 2VSLebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger (Zweiter von links) freute sich über die tatkräftige Unterstützung im Vorstand. Bernhard Vahle (rechts) ist neuer stellvertretender Vorsitzender, Dr. Stefan Täschner und Petra Maier leiten jeweils einen neu gegründeten Arbeitskreis.

Quelle: Amberger Zeitung | 28.09.2016


Bayerische Staatsmedaille für Eduard Freisinger

staatsmedaille-freisingerEduard Freisinger hat die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste erhalten. Sie wurde ihm am Freitag bei einer Feierstunde in der Münchner Residenz von Sozialministerin Emilia Müller überreicht, und zwar für seinen „vorbildlichen Einsatz“ an der Spitze der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach.

Der 61-Jährige ist seit 1999 ununterbrochen Vorsitzender des Vereins, der sich wiederum in drei selbstständige Einheiten gliedert: das Heilpädagogische Zentrum in Amberg, die Jura-Wohnstätten und die Jura-Werkstätten – beide jeweils mit Häusern in der Vilsstadt und in Sulzbach-Rosenberg. „Bei allen drei Vereinen arbeiten Sie mit großem Einsatz und viel Freude mit“, lobte Müller Eduard Freisinger, der gleichzeitig „oberster Dienstherr“ aller Mitarbeiter der Lebenshilfe-Einrichtungen sei. Für sie „sind Sie ein wichtiger, zuverlässiger und geschätzter Ansprechpartner“, so die Ministerin, die ferner „zahlreiche Projekte“ hervorhob, die unter der Regie des langjährigen Vorsitzenden in Angriff genommen wurden. Beispielhaft nannte sie die Errichtung eines Therapiebades im Heilpädagogischen Zentrum, den Neubau der Frühförderstelle und der inklusiven Kinderkrippe Mittendrin in Amberg sowie die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der Schulvorbereitenden Einrichtung in Sulzbach-Rosenberg.

Dass die Lebenshilfe Amberg- Sulzbach „in der Öffentlichkeit einen ausgezeichneten Ruf genießt“, ordnete die Sozialministerin ebenso dem Vorsitzenden mit seiner engagierten, aber stets ruhigen Art zu. „Der gesellschaftliche Beitrag dieser wichtigen Einrichtung wird von allen Stellen in höchstem Maß geschätzt. Dies ist auch Ihr Verdienst“, sagte Müller an den freudestrahlenden 61-Jährigen gerichtet, der in Süß bei Hahnbach wohnt.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | 17.09.2016 | Bild: Gert Krautbauer


Jede Menge Spaß beim Inklusions-Fußballturnier

Der Kareth-Lappersdorf war wieder einmal austragener Verein für ein Inklusions-Fußballturnier, bei dem auch eine Mannschaft der Jura-Werkstätten Amberg teilgenommen hatte. Sportler mit und ohne Handicap konnten hier miteinander, aber auch in Mannschaften ohne Handicap gegeneinander antreten.

IMG 0065 www IMG 0073 www


 Vorsitzender der LAG zum Fachgespräch bei den Freien Wählern

lag-fw-klZum Thema "Bundesteilhabegesetz" wurde der Vors. der LAG Joachim Gradl nach München zu einem Fachgespräch mit weiteren Vertretern, z.B. VDK, eingeladen. Mit den Fraktionskollegen Frau Gabi Schmidt und Dr. Hans Jürgen Fahn wurde der vorliegende Kabinettsentwurf diskutiert. Weitere Ausführungen zu diesem Thema auf den Webseiten der Freien Wähler.

Gespräch zum Bundesteilhabegesetz bei den Freien Wählern.

 


Kilometerkönige erlaufen für die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach 1.500€

Insgesamt 30.488km legten die Grundschüler/innen aus Stadt und Landkreis zurück, also ein Viertel des Äquators. 
Die Vertreter der Gewinnerklassen der Grundschule Ammersricht freuen sich über Ihre Urkunden und „gegangenen“ Kilometer zur Schule. Für jedes Kind gibt es außer der Urkunde und dem Spaß am in die Schule gehen, noch einen „Reflektor-Turnbeutel“, einen „Kilometerkönig 2016 – Aufkleber“.

Für die in Amberg insgesamt gegangenen Kilometer gab es oben drauf noch einen Scheck im Wert von 1.500 Euro für die Jurawerkstätten in Amberg. Jura-Werkstatt Geschäftsführer Dipl. Ing. Bernhard Albrecht bedankt sich für diese großzügige Spende. Der Betrag wird auch hier für „sportliche“ Zwecke, wie Trainingsanzüge und Geräte zum Gesunderhalt der Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, eingesetzt.

 kl Kilometerkönig 2016 alles Gewinner DSC 0012 kl

Linkes Bild v.l.n.r.: Rektor Stephan Tischer, Bürgermeister Martin J. Preuß, Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. Geschäftsführer Dipl. Ing. Bernhard Albrecht und Stadtwerke Amberg Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl (Quelle: Stadtwerke Amberg)


Betonkreationen in Kooperation

Die  traditionelle Zusammenarbeit  zwischen Schülerinnen und Schülern der Barbara-Grundschule und Mitarbeiter/innen der Jura-Werkstätten Amberg zeigte schon in der Vergangenheit, zu welchen Kreativleistungen beide Institutionen fähig sind. Nachdem sich in der zweiten Juliwoche 2016 das 50 jährige Bestehen der Barbara Grundschule einstellt, wurden hierfür gemeinsam Pflanzobjekte aus dem Material Beton geschaffen, welche dann an einem Schulfesttag  zum Verkauf angeboten werden. Der Erlös daraus, wird diesmal dem Förderverein der Barbara-Grundschule zu Gute kommen.

Mit immer neuen Ideen versucht Annette Weber FOLin mit Helga Stang seitens der Jura-Werkstätten kreativ anspruchsvolle Arbeiten zu wählen, die eine Zusammenarbeit mit Schülern im jungen Alter und erwachsenen Menschen mit Behinderung, kompatibel gestalten lassen. Mischen, kneten und formen mit Bestandteilen aus Zement, Kokos, Sand oder Torf in Form gebracht zu kleinen Kissen, Handflächen oder Pflanzgefäßen. Auch gab es Verzierungen mit kleinen Edelsteinen, die für einen abwechslungsreichen Akzent im Beton sorgen. Genial um wunderbar die Motorik, Technik und handwerkliches Geschick neben Integration miteinander zu vereinen.
Die Aktion umfasste insgesamt vier Mittwochvormittage, welche in der benachbarten Jura-Werkstätte durchgeführt wurden.

IMGP7048 klIMGP7055 klIMGP7080 klIMGP7112 kl

Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklasse 4aG  ließen es dabei auch gerne über sich ergehen, Tricks und Kniffe, die das Arbeiten vereinfachen, von Mitarbeitern der Jura-Werkstätten, anlernen zu lassen. Nach völligem Aushärten der Variationen, ging es daran die verschiedenen Hauswurzarten zusammen mit frischer Pflanzerde darin zu festigen.  


Landkreisläufer helfen Lebenshilfe

LKL Spende 2016


Hirschauer Gartenfest wieder ein voller Erfolg

Beim obligatorischen Gartenfest zu Gunsten der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach passt wie immer jeder Handgriff perfekt. Auch Petrus hatte an diesem Sonntag noch Einsicht mit den Veranstaltern und Gästen, die sich durch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm verführen ließen. 
Einen fetzigen Auftritt lieferte dabei auch die Jura Sportgruppe mit einer Tanzeinlage geleitet durch Julia Stang, Bild links,  mit Musik von Andreas Gabalier. Neben Schäferhundvorführung und Musikzug der Kindergarde gab es natürlich auch musikalische Unterhaltung der "Hoidlbrummer"!

Gartenfest 2016 03 Gartenfest 2016 02

Einen Bericht gab es selbstverständlich auch seitens der Amberger Zeitung


JuraGrün  -  An der Motorsäge fit

"Besonders stolz sind wir, gemeinsam mit vier Betreuten einen zweitägigen Motorsägenlehrgang erfolgreich absolviert zu haben", so Ingrid Scharf von den Jura-Werkstätten. Der Motorsägenkurs für "JuraGrün", Abteilung Garten-und Landschaftsbau, war notwendig, um Menschen mit Behinderung ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern und zu beschäftigen. Nun stehen sie "Gewehr bei Fuß", um Garten-Neuanlagen, Pflege, Rasenansaaten, Gehölzschnitt, Holzfällarbeiten und Durchforstung zu bearbeiten. Die Herstellung von 1a Brennholz darf nicht vergessen werden. Privatleute und Städte oder Gemeinden sind mit Aufträgen hier richtig aufgehoben.

Am ersten Tag brachten Mitarbeiter der Firma Land- und Forstpflege Graf aus Schönlind den behinderten Menschen die Theorie näher. Am zweiten Tag wurde mit großem Eifer und Freude der praktische Teil in einem Waldstück in Rosenberg geübt. Die Motorsägen "glühten" regelrecht. Selbst Lehrer Martin Lehmeier von den Jura-Werkstätten hat mit seiner ruhigen, souveränen Art vieles gelernt und durfte erfahren, dass selbst ein Profi nie auslernt. Dies hat sich auf die Mitarbeiter übertragen. Dass der Lehrgang kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, war für die Firma Graf eine Selbstverständlichkeit.

motorsaegenkurs

von links: Martin Lehmeier (Lehrer), Markus Graf (Holzlieferant und Sponsor), Christopher Hirsch (Teamleitung), Andreas Ernst (Forstwirt), Tobias Franz (Gärtner), Ingrid Scharf (Abteilungsleitung), verdeckt Pascal Mainka, Heinz Stachowski , Christian Geitner, Thorsten Schinke, knieend Marco Steckmest, alles Mitarbeiter. Bild: gru

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (gru) | 25.04.2016 | Bild: gru


Weihnachtssprendenaktion der Sparkasse Amberg-Sulzbach

spende-spk-2016kl„Was mache ich nach der Schule? Kann ich mich nach 10 Jahren beruflich noch mal verändern? Fragen der beruflichen (Neu-) Orientierung stellen sich für alle Menschen – unabhängig von Alter, Unterstützungsbedarf oder derzeitigem Arbeitsort“ so Eduard Freisinger von den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach bei der Spendenübergabe der Weihnachtsaktion in der Sparkasse Amberg-Sulzbach.

„Wir freuen uns, dass wir jetzt unseren etwa 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Möglichkeiten anbieten können, die nun durch die Sparkasse gefördert werden“ freute sich der 1.Vorsitzender der Jura-Werkstätten. Auch dieses Jahr bedankt sich die Sparkasse Amberg-Sulzbach bei ihren Kunden und der Bevölkerung für die zahlreichen großen und kleinen Spenden und beteiligt sich selbst an dem positiven Ergebnis.

Die Förderung der Region ist eine nachhaltige Zielsetzung der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Mit der Weihnachtsspendenaktion, die es seit 2012 gibt, möchte die Sparkasse über ihre hauseigene Stiftergemeinschaft in der Region Gutes bewirken und übernimmt damit gesellschaftliche Verantwortung“ unterstrich Dieter Meier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Amberg-Sulzbach.

as neue Berufsbildungsprogramm der Jura-Werkstätten stellt sich diesem Anspruch. Selbst auf den ersten Blick sehr anspruchsvolle und unkonventionelle Arbeitswünsche können realisiert werden, wenn sie mutig angegangen werden und alle Beteiligten zusammenwirken. Es werden qualifizierte Ausbilder gestellt. Notwendig sind aber auch geeignete Schulungsräume und fördergerechte Lehrmaterialien. Um eine breite Qualifizierung (z.B. Küchenhelfer, Gartenhelfer, Verwaltungshelfer, Montagearbeiter…) zu ermöglichen bedarf es einer breitgefächerten Schulung.

eiterhin dient dieses Projekt auch allen, die ihren Arbeitsplatz gefunden haben, in begleitenden Maßnahmen aber neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben wollen. Das Angebot reicht von kreativen Tätigkeiten über Gesunderhaltung, von aktuellen Fragen bis Computerkenntnissen. Sport- und musikalische Förderung ergänzen die Angebotsmöglichkeiten. „In unserer neuen Werkstätte wollen wir unser Bildungsangebot erweitern und intensivieren“ erklärte Freisinger.


Vorbereitungen für Amberger Entenrennen

Entenrennen MZ

Quelle: Rundschau Amberg 24.03.2016, Bild Round Table


 Jubilar Hans Strehl rundet Spende auf 2000 Euro auf

spende-strehl klMehr als 15 Jahre sind vergangenen, seit die Jura-Werkstätten zum ersten Mal den Auftrag erhielten, Imker-Rähmchen herzustellen. Initiator war und ist seit damals Hans Strehl. Seit dieser Zeit haben neben dem Bienenzuchtverein Edelsfeld auch weitere Imker diesen Service wahrgenommen. Derzeit werden Rähmchen in Zander-Normal und Deutsch-Normal-Maß in Produktion gegeben. Diese Mittelwände werden eingelötet und dienen den Bienen zur Befestigung der Brut und der Honigwaben.

Hans Strehl vom Bienenzuchtverein Edelsfeld hatte im Vorfeld seines 80. Geburtstags angekündigt, auf Geschenke verzichten zu wollen. Stattdessen sollten Gäste und Gratulanten spenden. Als Empfänger der finanziellen Unterstützung standen von Anfang an die Jura-Werkstätten fest. Strehls Wunsch wurde reichlich erfüllt, der Jubilar rundete den Betrag selbst noch auf 2000 Euro auf.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (gru) | 24.02.2016 | Bild: gru


Ehrungen der langjährigen Mitarbeiter

Arbeit und Engagement sollen belohnt und geehrt werden. Dies ist in den Jura-Werkstätten genauso, wie in jedem anderen Betrieb auch. Aus diesem Grund findet einmal jährlich die Ehrung der Mitarbeiter statt, die seit 25 Jahren ihre tägliche Arbeit in den Jura-Werkstätten verrichten und dort beschäftigt sind. Stolz nahmen die Jubilare die Glückwünsche und Ehrung der Werkstattleitung, des Werkstattrates und des Sozialdienstes entgegen.

Ehrung Mitarbeiter 25 Jahre 2016 02pdf

Bild 1 von links: Werkstattleitung Bernhard Albrecht, Stellvertr. Werkstattleitung Ingrid Scharf, Michael Kurzendorfer, Thomas Meier, Rosalinde Seider, Sozialdienstleitung Verena Heilmann, Alfred Delling und Werkstattratsvorsitzender Joachim Gradl; Es fehlen: Elke Mutzbauer, Alois Graf, Stefan Schreiner
Bild 2 von links: Werkstattleitung Bernhard Albrecht, Markus Nitsche, Werkstattrat Joachim Gradl und davor Rudolf Kreuzer. Es fehlt Elke Siegert


Großschönbrunner Frauentreff spendet

Erlös aus Aktionen weitergereicht

spende-ft kDer Großschönbrunner Frauentreff ist aus dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde Freihung nicht mehr wegzudenken. 14-tägig treffen sich 15 bis 20 Frauen am Mittwochnachmittag im Pfarrheim, aber nicht nur zum gemütlichen Beisammensein. Sie waren es, die den Osterbrunnen auf dem Dorfplatz ins Leben gerufen haben, die alljährlich das Fastensuppenessen ausrichten und nach dem Martinszug die Verköstigung der Besucher übernehmen.
Durch fleißiger Hände Arbeit und Lebensmittelspenden erzielten die Mitglieder einen Gewinn von 550 Euro. Jeder Erlös aus den Aktionen kommt einem sozialen Zweck zugute. Dieses Mal waren die Jura-Werkstätten in Sulzbach-Rosenberg an der Reihe und bekamen diese Summe. Vertriebs- und Produktionsleiter Werner Prüll von den Jura-Werkstätten führte die Frauen durch die Einrichtung und berichtete über deren Wirken. Er und stellvertretende Geschäftsführerin Ingrid Scharf nahmen die Spende gerne entgegen.

Quelle: Amberger Zeitung (mof) | 16.02.2016 | Bild: mof


Spende vom Männergesangverein Frohsinn Gebenbach

Zum guten Ton gehört es beim Männergesangverein (MGV) Frohsinn Gebenbach das traditionelle Adventskonzert als Benefizveranstaltung auszurichten. Dabei wird auf einen festen Eintrittspreis verzichtet. Die Besucher werden um Spenden für soziale Zwecke gebeten. Alle Mitwirkenden singen und musizieren für die gute Sache. Heuer zeigten sich die zahlreichen Gäste recht großzügig, so dass sich am Ende 860 Euro und zwei Dollar im Körbchen befanden.

Bei der anschließenden Adventsfeier im Pfarrheim übergab MGV Vorsitzender Wolfgang Siegert in Anwesenheit des Leiters des Landfrauensingkreises, Heinz Krob, des Leiters des MGV, Josef Bäumler, und des Leiters der Blaskapelle Gebenbach, Gerhard Böller, anteilig die Spendengelder an die stellvertretende Geschäftsleiterin der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach, Ingrid Scharf, und an Gabi Neuberger vom Kindergarten St. Martin. Groß war die Freude bei Ingrid Scharf über die Spende. Sie informierte, dass derzeit der Bau der neuen Werkstätte in Amberg laufe, in die eine Förderstätte mit 24 Plätzen für Schwerst- und Mehrfachbehinderte integriert werde. Für diesen Bereich wolle man, so Scharf, eine Therapiewanne kaufen, um das Wohlbefinden der Betreuten zu fördern.
Gabi Neuberger ließ wissen, dass mit dem Geld eine Gitarre angeschafft würde und eine Kinderzither sowie Klangbretter, um die musikalische Erziehung der Mädchen und Buben im Kindergarten St. Martin zu fördern.

spende2015-mgvGroß war die Freude bei Gabi Neuberger, der Leiterin des Kindergartens St. Martin, und bei der stellvertretenden Geschäftsleiterin der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach, Ingrid Scharf (Mitte, von links), die aus den Händen von Heinz Krob, Josef Bäumler (von links) und Gerhard Böller sowie Wolfgang Siegert (von rechts) eine Spende zu je 430 Euro empfingen.

Quelle: Amberger Zeitung (ads) | 24.12.2015 | Bild: ads


Kranzbinden für die besinnliche Zeit

Mit Tradition und viel Herzlichkeit fand das diesjährige Adventskranzbinden der jungen Schülerinnen und Schüler der 4aG Barbara Grundschule zusammen mit Mitarbeitern aus den Jura-Werkstätten Amberg statt. Regelmäßige, gemeinsame Aktionen verstärken das Gefühl füreinander da zu sein, so die Fachlehrerin Annette Weber. Die Verschiedenheit wird bei so einer Aktion zur Nebensache und das ist gut so.
Damit das Projekt nicht nur mit Werkeln verbunden wird, wurden zu Beginn das Grüngut kennengelernt, denn der Kranz wurde nicht nur aus Nadelholz, sondern auch aus Zierlorbeer, Eibe und stacheligem Wachholder gebunden. Zweige und Äste wurde etwas kunstvoll aneinander gebunden und danach am Kranzkörper mit Bindedraht befestig. Durch Erklären und Vormachen, konnten die Viertklässler  diese Arbeit relativ schnell Hand in Hand mit den Mitarbeitern mit Behinderung umsetzen und sich Stück für Stück rund um den Kranz zum Ziel vor bewegen.

 251115 02 251115.03

Das überaus große Engagement und die Vorfreude der Menschen mit Behinderung  übertrugen sich in kürzester Zeit auf die Kinder der Schulklasse, sowie auf das mitwirkende Personal der Jura-Werkstätten. Dazwischen gab es zur Stärkung eine kleine gemeinsame Verköstigung in vorweihnachtlicher Manier mit Lebkuchen und Mandarinen, sodass ein Finalisieren des Kranzbindens mit wenigen Handgriffen vollendet werden konnte.
Einer wie immer hervorragenden Organisation beider Institutionen ist es zu verdanken, dass derartige, integrativen Zusammenkünfte immer wieder stattfinden können .
Bericht Amberger Nachrichten

251115kl 


Inklusion nicht nur ein Wort  -  CSU-Bezirksräte überzeugen sich vor Ort

Über den aktuellen Baufortschritt bei den Jura-Werkstätten informierte sich am 23.11.2015 die CSU-Bezirkstagsfraktion – bevor anschließend in Klausur der Bezirkshaushalt beraten wurde. Eduard Freisinger, der Vorsitzende der Lebenshilfe, sagte deutlich, dass man sich einen Neubau der Jura-Werkstätten genau überlegt habe. Eine Renovierung hätte sich nicht gerechnet. Auch die Förderstelle konnte in den Neubau integriert werden, da seitens des Bezirks eine zügige Kostenzusage erfolgt sei.

Der für die Planung zuständige Architekt Michael Flierl (Amberg) stellte den Mitgliedern des Bezirkstags die Planung vor, in die auch ein Geländeabfall von vier Metern eingearbeitet werden musste. Trotzdem sei es gelungen, die Werkstätten auf einer Ebene unterzubringen. Betonstützen und Holzleimbinder tragen das Dach, großzügig sei eine lichtdurchlässige Außenverglasung.

Bürgermeister Martin Preuß, der in seiner Funktion als Bezirksrat gekommen war, sagte, dass es längst an der Zeit gewesen sei, den Mitarbeitern der Jura-Werkstätten einen ordentlichen Arbeitsplatz anzubieten. Derzeit sei die Einrichtung zu 40 Prozent überbelegt, ließ Werkstätten-Geschäftsführer Bernhard Albrecht wissen. Aber nach Fertigstellung der neuen Räume stehe jedem Mitarbeiter ein passender Arbeitsplatz zur Verfügung. Über 16 Millionen Euro müssten in die Werkstätte (7.400 Quadratmeter) investiert werden, weitere 1,8 Millionen Euro seien für die Förderstätte (850 m²) und 900.000 Euro für den Fahrdienst (280 m²) eingeplant. Da etwa acht Prozent aller Mitarbeiter auf einen Rollstuhl angewiesen seien, waren barrierefreie Zugänge zu den Arbeitsplätzen nötig.

Der Bezirk Oberpfalz schätze die Arbeit der Lebenshilfe, betonte Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Inklusion sei eine wichtige Aufgabe der Gesellschaft, denn viele Menschen seien von der Geburt bis zum Tod davon betroffen. Arbeitsplätze in den Jura- Werkstätten seien keine normalen Stellen sondern müssten den Bedürfnissen der Mitarbeiter angepasst werden. Der Bezirk Oberpfalz beteilige sich am Bau der Werkstätten mit fünf Prozent, an der Förderstelle mit zehn Prozent und sei zudem Kostenträger für den laufenden Betrieb. Auf die Frage, für wen in den Werkstätten produziert werde, meinte Bernhard Albrecht, dass Siemens und Grammer die größten Abnehmer seien. Außerdem arbeite man noch mit fast 90 weiteren Partnern zusammen, die über den gesamten Landkreis verteilt seien. Zwei Außengruppen befördere der Fahrdienst täglich zur Firma Conrad und zu Auer Guss.

csu-bezirksratsfraktion
Die Lebenshilfe-Vorsitzenden Eduard Freisinger (Vierter von links) und Manfred Schießl (rechts) sowie Jura-Werkstätten-Geschäftsführer Bernhard Albrecht (links) und Architekt Michael Flierl (Fünfter von links) sparten nicht mit Informationen. Nutznießer waren Bezirkstagspräsident Franz Löffler (Dritter von rechts), CSU-Fraktionschef Toni Dutz (Zweiter von rechts), Martin Preuß (Zweiter von links) und Thomas Gabler (Dritter von links).

Quelle: Amberger Zeitung (gfr) | 24.11.2015 | Bild: gf

Link zum OTV-Beitrag


Spatenstich "Riesenspaten für ein Riesenprojekt"

Jura-Werkstätten legen mit Neubau für 15,6 Millionen Euro offiziell los – Förderstätte kostet weitere 2,1 Millionen

spatenstich1k

Die Jura-Werkstätten haben Großes vor: Das zeigte schon der überdimensionale Spaten, der gestern beim offiziellen Bauauftakt präsentiert wurde. Er war so riesig, dass der erste Spatenstich tatsächlich symbolisch blieb, weil nur mehrere Mann dieses Vier-Meter-Teil schaufelnd bewegen hätten können. Das aber war bei diesem fürs Erinnerungsfoto gedachten Spaß nicht nötig, denn bewegen tun die Jura-Werkstätten und die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach als ihr Träger eh genug.

Sie bauen komplett neu – neben ihrem alten Standort an der Raiffeisenstraße, was durch einen Grundstückstausch mit den Nachbarn der Bayernland eG auf der 18 800 Quadratmeter großen Fläche möglich wird. 15,6 Millionen Euro investieren Bauherr und diverse Förderstellen allein für die Vergrößerung der Werkstätten mit Lager, Berufsbildungsbereich, Küche und Speisesaal. Mit 355 Beschäftigten finden hier künftig mehr Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz als im schon seit Jahren aus allen Nähten platzenden bisherigen Gebäude.


480 Leute und große soziale Aufgabe
„Lange haben wir auf diesen Tag gewartet“, freute sich Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger gestern über den Baubeginn für die neuen Jura- Werkstätten. Schon vor zehn Jahren war nach seinen Worten an eine Erweiterung und Renovierung der bestehenden Gebäude gedacht, die nun durch den gleich viel kostenden, aber mehr Möglichkeiten bietenden Neubau abgelöst wird. So bekommen die Jura-Werkstätten zum Beispiel eine Förderstätte für Behinderte mit hohem Förderbedarf im Wert von gut 2,1 Millionen Euro hinzu. Zusammen mit ihrem Sulzbach-Rosenberger Pendant und der dortigen Werkstatt für psychisch Kranke (Wiro) bieten sie künftig 480 Arbeitsplätze.

Oberbürgermeister Michael Cerny lobte die Lebenshilfe als „einen der großen Arbeitgeber“ in der Region. Das maß er nicht an der für die Stadt lukrativen Gewerbesteuer, sondern „weil sie eine große soziale Aufgabe übernommen haben“. Auch Landrat Richard Reisinger sprach von einer segensreichen Einrichtung und fand die Verwirklichung von Inklusion, auch gestern beim Spatenstich, „imponierend“.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | 29.09.2015

spatenstich-otv


"gemeinsam unterwegs" das Wundernetz-Magazin

Ein Projekt der Offenen Behindertenarbeit (OBA) und dem Oberpfalz-TV

wundernetzSendung vom 19.09.2015 mit folgenden Themen:
 * Selbstverteidigung für Menschen mit Behinderung
 * Mittelalter Verein Cantus Ferrum
 * FC Amberg
 * Troglauer Buam


Link zur OTV-Sendung vom 19.09.2015


Endlich ein Dach über dem Kopf

Richtfest der Holzhalle für das Team JuraGrün in Sulzbach-Rosenberg

richtfest3k„Wir wollen unsere Mitarbeiter von JuraGrün nicht mehr im Regen stehen lassen“, sagte Ingrid Scharf als stellvertretende Geschäftsführerin der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach zum Richtfest der neuen Halle, „denn Zukunft kann man bauen“.
Bei schlechtem Wetter oder im Winter müssen nunmehr, wenn die Gartenarbeiten ruhen und Brennholz aufgearbeitet wird, die Beschäftigten nicht mehr im Freien arbeiten. Mit diesen Beschäftigten waren die Verantwortlichen der Jura-Werkstätten und der beteiligten Firmen zum Richtfest gekommen, um zu feiern.
Die Vorsitzenden Eduard Freisinger und Manfred Schießl hatten mit der Genehmigung zum Hallenbau großes Vertrauen bewiesen. Die Grobplanungen von Karl Müller trugen zur Genehmigung des Sonderbaus beim Landratsamt bei. Das große Dankeschön der ausführenden Handwerksbetriebe brachte Zimmerermeister Georg Schmid aus Schwarzenfeld bei seinem Richtspruch zum Ausdruck.  Ursprünglich war eine Halle aus Metall angedacht, doch dann entschied man sich für die Holzbauweise.

Viele Dankesworte gab es für das Team von JuraGrün. Die größte Anerkennung erhielten Teamleiter (und gleichzeitig Bauleiter) Christopher Hirsch sowie seine Gruppenleiter. Als stellvertretende Landrätin freute sich Brigitte Bachmann: „Es ist hier ein schönes Miteinander. Am liebsten würde ich die Halle mitnehmen. Allen, die hier arbeiten werden, wünschen wir unfallfreies Arbeiten.“

Vor dem Hebmahl wurde an Golda Meir erinnert, die einst sagte: „Ich tat nie etwas allein; was auch immer vollbracht wurde, wurde in Zusammenarbeit vollbracht.“

Quelle: Amberger Zeitung (gru) | 29.07.2015

richtfest1krichtfest2k


Kleine, helfende Hände

barbara-gs-1kErfahrung sammeln, helfen und unterstützen waren die Beweggründe für eine Wiederauflage der Zusammenarbeit mit den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach und der Barbara-Grundschule Amberg. Ein Großprojekt, welches durch gegenseitige Besuche, verbunden mit Kennenlernen und Besichtigung des Arbeitsplatzes ihrer Werkpartner einher gingen und sich über sechs Projekttage erschloss. Fachoberlehrerin Annette Weber als Initiatorin dieser Aktion ist es dabei sehr wichtig, dass Vorurteile und mögliche Angst von vornherein keine Rolle spielen sollten. Sich vertraut machen durch helfende Hände und bereits bestehenden Schlüsselqualifikationen der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Ton.

Als tragende Objekte dienen Metallrankhilfen, die von Mitarbeitern der Jura-Werkstätten im Vorfeld gefertigt wurden. Für die bestehenden Freiflächen, wurden kleine Kunstgegenstände mit verschiedensten Motiven aus Ton angefertigt. Plattentechnik, die sich dazu hervorragend eignet, verziert mit unterschiedlichen Bildnissen, wie z.B. Blumen, Tieren oder Gegenständen, bilden das Hauptaugenmerk des Rankgitters. Natürlich hatte dabei die Phantasie und Kreativität auch freien Lauf, so dass die Werkstücke individuelles Aussehen haben. Trotz der Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler nicht immer mit den gleichen Partnern zusammen arbeiten konnten, hat diese Kooperation wunderbar geklappt.barbara-gs-2k

Zu bestaunen, aber auch zu erwerben sind diese erstklassigen Werke beim Tag der offenen Tür der Jura-Werkstätten in Sulzbach-Rosenberg, welcher am 19.09.2015 stattfindet. Beide Einrichtungen bekräftigen wieder einmal eine außerordentlich gute Zusammenarbeit. Durch das tatkräftige Mitwirken von Helga Stang, die in der Werkstatt Kreativgruppen leitet, wäre so eine großangelegte Aktion kaum durchführbar, so Annette Weber.

Der Besuch der Klasse bei den Jura-Werkstätten rundete das mehrwöchige Projekt ab. Dabei staunten die Schüler nicht schlecht über die geleistete Arbeit, die dort verrichtet wird. Hier konnte bei den bereits kennengelernten Mitarbeitern/innen der WfbM direkt bei deren teilweise sensiblen Arbeit über die Schulter geschaut werden.


Grammer AG spendet 1.500€ an Jura-Werkstätten

Die insgesamt 7.500 € aus dem Erlös der Tombola des Grammer-Familienfestes geht an fünf soziale Einrichtungen in Amberg

Am Mittwoch, den 1. Juli, eGRAMMER Familientag 2015 Spendenaktion Foto klrhielten die Jura-Werkstätten neben vier weiteren sozialen Einrichtungen eine Spende über 1.500,- €. Zum Grammer-Familienfest am 13. Juni wurde neben einigen weiteren Attraktionen auch eine Tombola veranstaltet. Der Erlös von 7.500,- € ging an soziale Einrichtungen in der Region Amberg. Die Spendenübergabe fand in der Grammer Konzernzentrale in Amberg statt.

Laut Ralf Hoppe, Pressesprecher der Grammer AG soll mit dieser Spende „ein kleiner Beitrag geleistet werden und das vorbildliche soziale Engagement dieser Organisationen unterstützt werden, die mit ihrer oft ehrenamtlichen Arbeit täglich vielen Menschen, Familien und Kindern helfen.“


Übergabe Spende in Sulzbach-Rosenberg

Neuer Kicker zur Pausengestaltung und Trimmrad für begleitende Sportmaßnahmen im Rahmen einer Spende für die Zweigwerkstätte Sulzbach-Rosenberg angeschafft.IMG 0248 kl

„Es sollen keine Blumen oder Kränze gespendet werden, sondern der Geldbetrag für die Jura-Werkstätten in Sulzbach-Rosenberg verwendet werden.“ So war es der Wunsch von Günther Sperber, Vater von Samuel, der in der Zweigwerkstätte in Sulzbach-Rosenberg seinen Platz hat. Im Rahmen der Beerdigung seines Vaters ließ Günther Sperber das Geld den Werkstätten zukommen. Davon wurden nun ein neuer Kicker für die Pausengestaltung und ein Trimmrad für begleitende Sportmaßnahmen angeschafft.IMG 0283 kl

 




Am Mittwoch, den 24.06.2015 wurden nun die beiden Sportgeräte von Günther Sperber offiziell seiner Bestimmung in der Werkstätte in Sulzbach-Rosenberg übergeben. Dass sich aber beim Einführungsmatch sein Sohn Samuel und Geschäftsführer Bernhard Albrecht auf Grund ihrer jugendlichen Dynamik gegen Günther Sperber zusammen mit Abteilungsleiter Werner Prüll knapp durchsetzen konnten, tut der künftigen Nutzung der beiden Geräte keinen Abbruch.


 "gemeinsam unterwegs" das Wundernetz-Magazin

Ein Projekt der Offenen Behindertenarbeit (OBA) und dem Oberpfalz-TV

wundernetzSendung vom 16.05.2015 mit folgenden Themen:
  * Betreuung – Michaela Götz stellt Rechtsanwältin Fragen
  * Portrait Paralympicstar Gerd Schönfelder aus Kulmain
  * Stadtgärtnerei Amberg pflanzt Sommerblumen in der Stadt
  * Cineplex Amberg – Werner Staudte testet das Kino mit seinem Rollstuhl
  * Neues aus dem Wundernetz
  * Servicemeldungen

Link zur OTV-Sendung vom 16.05.2015


450.000 Euro Förderung von der bayerischen Landesstiftung

Die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e. V. erhalten für den Neubau einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung 450.000 € Förderung von der Bayerischen Landesstiftung. Laut Pressemitteilung tragen somit der Freistaat (9,84 Millionen Euro) und die Landesstiftung zusammen mehr als zwei Drittel der Gesamtkosten dieser Maßnahme, die sich auf 15,15 Millionen Euro belaufen. 1,51 Millionen steuert die Bundesagentur für Arbeit bei, 760.000 Euro der Bezirk Oberpfalz.

Quelle: Amberger Zeitung | 06.05.2015


Werkstatt-Neubau: Meilenstein für 15 Millionen

neubau1kDiese Woche wurden die letzten Bäume auf dem Baugrundstück gefällt. Dadurch öffnet sich vor allem von der Leopoldstraße her ein breiter Panoramablick auf das 18.800 Quadratmeter große Areal. Und nicht nur vorbeifahrende Autofahrer fragen sich: Was passiert hier? Antwort: Die Jura-Werkstätten bauen bald neu.

Enorm ist es nicht nur von seiner Baufläche her, sondern auch durch seine Kosten. Auf insgesamt über 15 Millionen Euro ist der Neubau veranschlagt, der die bisherigen Gebäude der Jura-Werkstätten gleich auf dem Nachbargrundstück komplett ersetzen soll.

Doch neben diesen Eckdaten gibt es einen weiteren Grund, warum Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger und sein Stellvertreter Manfred Schießl die Maßnahme als "Meilenstein" in der Betriebs- und Vereinsgeschichte bezeichnen. Denn auch konzeptionell ändert sich in dem Neubau einiges, so dass sich sowohl für die Mitarbeiter als auch die Betreuung schwerstbehinderter Menschen unter einem Dach ganz andere Möglichkeiten ergeben. "Wir können neue Ideen viel intensiver aufgreifen als vorher", sagt Freisinger und meint damit vor allem die zwei Bereiche Berufsbildung und Förderstätte. Letztere wächst allein auf rund 800 Quadratmeter und erhält zusammenhängende Räume, die bisher an mehreren Stellen verteilt sind.

Auch der Berufsbildungssektor bekommt auf 370 Quadratmetern sein eigenes "Reich" mit Unterrichtsräumen, praktischen Lehrwerkstätten und Schulküche. Beide Bereiche sind in einer Art Einlieger-Geschoss untergebracht, das durch die Hanglage des Grundstücks zur Raiffeisenstraße hin unter der eigentlichen Parterre-Ebene möglich wird. Darüber ziehen die Verwaltung, der Sozialdienst, die Hausküche und der Speisesaal ein, was zum Beispiel beim gemeinsamen Essen eine gute Verbindung der zwei Bereiche zum übrigen Haus und seinen Mitarbeitern schafft.

Den größten Teil der insgesamt 8.700 Quadratmeter Grundfläche nimmt natürlich der ausschließlich ebenerdige Produktionsbereich samt Lager ein. Er ist neben den anderen wichtigen Einheiten sozusagen das Herzstück der Jura-Werkstätten. Hier können künftig rund 355 Menschen mit Behinderung arbeiten. 320 Beschäftigte hat der als Verein organisierte Betrieb gegenwärtig schon. Die weiteren Kräfte will man nach Auskunft von Geschäftsführer Bernhard Albrecht aus den Sulzbach-Rosenberger Jura-Werkstätten gewinnen. Sie sind ebenso überfüllt wie das Amberger Haus. "Wir platzen aus allen Nähten", beschreibt Freisinger die Situation am hiesigen Standort und nennt damit den Grund für den Neubau. Natürlich wurde nach seiner Auskunft auch eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes geprüft, nachdem die Lebenshilfe das unmittelbar anschließende Nachbargrundstück neubau2ak(nahe dem Lidl-Supermarkt) schon seit längerem besitzt. Diese Möglichkeit schied jedoch rasch aus, weil die ebenso notwendige Sanierung des Altbaus praktisch genauso teuer gekommen wäre.

neubau2bk"Alle baufachlichen Stellen waren sich einig, dass diese Variante nicht zur Diskussion steht", blickte Albrecht zurück, nachdem diese Überlegungen schon vor Jahren gewälzt wurden. Dass sie jetzt wahr werden - der vorzeitige Baubeginn ist möglich, die Genehmigung beantragt -, ist auch den nun zugesagten Fördergeldern zu verdanken. Trotz staatlicher Unterstützung müssen die Jura-Werkstätten rund 40 Prozent der Kosten selber tragen.

Quelle: Amberger Zeitung (ath) | 07.03.2015


Wetteinsatz eingelöst  -  10.000 € Spende erhalten

Werner Conrad (Conrad Electronic) gegen Horst Seehofer (Ministerpräsident)

spende2015-conrad2Wettschulden sind Ehrenschulden. Und wenn es dabei um einen guten Zweck geht, begleicht man sie umso lieber. Das dachte sich wohl auch Karin Seehofer, die Frau unseres Ministerpräsidenten, und sprang heute für ihn in die Bresche. Zusammen mit Eva Conrad, der Frau des Conrad-Verwaltungsratsvorsitzenden, beglich sie heute eine Wettschuld und übergab einen dicken Scheck für einen guten Zweck.

Die Wette war im Rahmen der Einweihung des erweiterten Conrad-Logistikzentrums entstanden. Bei der Wette handelte es sich um ein Modelltruck-Rennen zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer und Werner Conrad, spende2015-conrad3kVorsitzender des Conrad-Verwaltungsrates. Seehofer verlor das Rennen – und somit auch die Wette – ganz knapp. Der Einsatz: Conrad spendet 10.000 Euro an die Jura-Werkstätten in Amberg und Horst Seehofer überreicht diese, wenn er die Wette verliert. Heute war Zahltag. Und die beiden Frauen sprangen gerne für ihre Männer ein, schließlich war der Wetteinsatz ja für einen guten Zweck bestimmt. Die Jura-Werkstätten sind gemeinnützige Rehabilitationseinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung. Die Spende über 10.000 Euro kann man hier gut brauchen.

Link zumOTV-Sendebeitrag  |  Link zum Bericht derAmberger Zeitung  |  Link zum Bericht derMittelbayerischen Zeitung

spende2015-conrad

Quelle: Oberpfalz TV | 11.02.2015


 „Helau und Alaaf!“

Super Stimmung beim Fasching der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V. im Rittersaal in Hahnbach

fasching1kfasching2kfasching3k

Auch dieses Jahr haben sich wieder ca. 180 Närrinnen und Narren in Hahnbach im Rittersaal zum traditionellen Jura-Fasching eingefunden. Für fetzige Musik war durch die „Raigeringer Musikanten“ wieder bestens gesorgt. Egal ob Bolognese, Enten-Tanz oder Orangen-Tanz, für jeden war etwas dabei! 

Einer der Höhepunkte des Abends war, wie jedes Jahr, der Auftritt der Knappnesia Sulzbach-Rosenberg. Mit ihrem Show-Tanz, dem Männerballett und der gemeinsamen Bolognese sorgten die Tänzerinnen und Tänzer für super Stimmung. Abschließend wurden wieder einige fleißige Helfer vom Vorsitzenden der Garde geehrt.

Selbstverständlich durfte auch dieses Jahr die große Tombola, mit über 400 Preisen, nicht fehlen.
Neben Weingläsern, Bierkrügen, Handschuhen, Socken, Obstkörben und Puzzles, gab es auch einige Gutscheine zu gewinnen.

Insgesamt war der Abend ein voller Erfolg und alle fiebern schon dem Jura-Fasching 2016 entgegen!

Hahnbach, 31.01.2015


"gemeinsam unterwegs" das Wundernetz-Magazin

Ein Projekt der Offenen Behindertenarbeit (OBA) und dem Oberpfalz-TV

In dieser Sendung wollen wir zukünftig eine Lanze brechen für Menschen mit Behinderung. Wollen zeigen was sie bewegt, wie sie leben und arbeiten und für was sie sich interessieren. Viele dieser Themen werden unter der Überschrift „Inklusion“ stehen. Inklusion steht hier für Teilhabe, Teilhabe am Leben mit all seinen Facetten, so wie es für Menschen ohne Behinderung selbstverständlich ist. Es werden also viele interessante Themen sein, die wir in dieser Sendereihe zeigen werden.

Link zur OTV-Sendung vom 31.01.2015

OTV-OBA


„Inclusive-Research“ erkundet die Stadtwerke Amberg

Am 29.01.2015 haben sich Mitarbeiter der Jura-Werkstätten Amberg sowie Schüler der Wirtschaftsschule zu ihrem vierten gemeinsamen Projekttag getroffen. Ziel waren diesmal die Amberger Stadtwerke.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl bildeten die Teilnehmer Zweier-Teams (je ein Schüler und ein Mitarbeiter der Jura-Werkstätten) und machten sich, mit ihrem Quizfragebogen auf den Weg zur Stadtwerke-Ralley. An neun Stationen konnten sie alles Wissenswerte vom Personal der Stadtwerke erfahren und so die Quizfragen beantworten. Anschließend wurden die besten Zweier-Teams bei der Siegerehrung mit Preisen ausgezeichnet. Es musste jedoch niemand mit leeren Händen nach Hause gehen.

Zur Stärkung für den Heimweg gab es zum Abschluss noch einen kleinen Imbiss, den sich alle haben schmecken lassen.
stadtwerke1kstadtwerke2k


 „Auf ein gutes neues Jahr!“

Wirtschaftsschule und Jura-Werkstätten zum Neujahrsempfang ins Rathaus geladen


Die Teilnehmer des Projekts „Inclusive Research = miteinander leben – gemeinsam forschen“ der Jura-Werkstätten und der Wirtschaftsschule sind der Einladung von Oberbürgermeister Michael Cerny ins Rathaus sehr gerne  gefolgt und haben gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen.

Nach der Begrüßung durch das Stadtoberhaupt folgte eine kleine Führung durch das Rathaus. Anschließend erfuhren die Teilnehmer, im Rahmen eines Quiz, viel Interessantes über die Geschichte der Stadt Amberg, die Organisationsstruktur des Rathauses sowie weiteres Wissenswertes über das gesamte Stadtgebiet.

Höhepunkt war der Besuch auf dem Rathausbalkon und das gemeinsame Gläschen Sekt zum Abschluss. Alle Teilnehmer freuten sich über einen gelungenen Tag und sind schon gespannt auf den nächsten Projekttag bei den Stadtwerken Amberg.

Amberg, 15.01.2015

Rathaus2015-3k
Rathaus2015-2k
Rathaus2015-1k


Besinnlich in die "staade Zeit"  -  Ehrungen der langjährigen Mitarbeiter

jubilare2014-am-kl
Hell leuchteten die Kerzen am Weihnachtsbaum im Forje der Jura-Werkstätten in Amberg und Sulzbach-Rosenberg. Wie jedes Jahr luden der Vorstand und die Geschäftsführung der Werkstätten ihre Mitarbeiter mit und ohne Behinderung zu einer Jahresabschlussveranstaltung ein.

Herr Eduard Freisinger 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach und dem Verein Jura-Werkstätten e.V. und Frau Ingrid Scharf als Vertreterin der Geschäftsführung, eröffneten das bunte Programm mit einer Ansprache und das wichtigste, einer Danksagung für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Die Weihnachtliche Umrahmung erfolgte durch Mitarbeiter der Werkstätte die Lieder, Gedichte und eine jubilare2014-suro-klWeihnachtsgeschichte vortrugen.

Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ehrungen der Mitarbeiter für 30, 35 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit. 22 Männer und Frauen wurden geehrt. Vertreter des Vorstandes, der Geschäftsführung, der Elternvertretung und des Werkstattrates gratulierten den Jubilaren.







Projekt "Inclusive Research" mit der städtischen Wirtschaftsschule

Im Rahmen eines Projektes: Inclusive Research = miteinander leben – gemeinsam forschen, mit jungen Menschen der Wirtschaftschule Amberg und der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V., wurde gemeinsam der Weihnachtsmarkt besucht. In diesem Projekt geht es in erster Linie darum, zu erkunden wie behindertengerecht ist eigentlich unsere Stadt Amberg bzw. wie können Menschen mit verswirtschaftsschule2014-klchiedensten Einschränkungen am öffentlichen Leben der Stadt teilhaben. Hierzu fanden und finden gemeinsame Treffen zum Kennenlernen, Austausch und natürlich Besuche von öffentlichen Gebäuden und Veranstaltungen statt. Das dies, gerade für Menschen mit körperlichen- und Wahrnehmungseinschränkungen  nicht so einfach ist, konnten die Schüler beim Besuch des Weihnachtsmarktes sehr schnell feststellen. Es war ein schöner und erlebnisreicher Nachmittag für alle Beteiligten. Für die Mitarbeiter der Jura-Werkstätten Amberg ist dies ein besonderes Projekt, weil es um das Miteinander geht. Alle sind schon gespannt und freuen sich auf die nächste Herausforderung wenn es heißt: Gemeinsam die Bibliothek, die Stadtwerke oder das Rathaus zu erkunden.  


Adventskränze für die "staade Zeit"

IMGP5443 klTraditionell läutete das integrative Adventskranzbinden der Jura-Werkstätten
Amberg-Sulzbach
mit Schülerinnen und Schülern der Ganztagsklasse 3aG Barbara-Grundschule die "staade Zeit" ein. Binden verbindet, so lautete das Motto für diese Aktion!

In der letzten Novemberwoche wurden Zweige und Äste kunstvoll ineinander gesteckt und somit Hand in Hand einmal mehr Garant für die die gute Zusammenarbeit beider Einrichtungen. 

 

 

Wie so viele gemeinsame Aktionen und Projekte bereiteten FOLin Annette Weber und Helga Stang von den Jura-Werkstätten das Adventskranzbinden vor. Ihr Engagement und ihre Vorfreude übertrug sich auf die Kinder der Schulklasse, sowie auf den Personenkreis, die ihr Freiwillig Soziales Jahr bzw. Praktikum in der Einrichtung absolvieren.

IMGP5411 klIMGP5431 kl


Gemeinsame Vorfreude an der Weihnachtsfeier der Elternvertretung

 

Weihnachtsfeier2014-4klUrkunden, Stollen und dann noch der Nikolaus – bei der Weihnachtsfeier der Jura-Werkstätten fehlte wirklich nichts. Für die Adventsfeier stellten die Mitarbeiter sogar Dekoartikel und warme Stricksachen her, die von den Besuchern gern gekauft wurden.

„Die Arbeit in den Jura-Werkstätten ist wie in jedem anderen Betrieb auch“, meinte Joachim Gradl, der Vorsitzende des Werkstattrates, „es gibt gute und schlechte Tage.“ Deshalb sei es wichtig, die langjährigen Mitarbeiter besonders zu ehren.

Alle auf die Bühne. Bei der Adventsfeier im vorweihnachtlich geschmückten Kettelerhaus wurden die Mitarbeiter ausgezeichnet, die seit 25 Jahren in den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach tätig sind. Sie wurden auf die Bühne gerufen. Stolz nahmen sie von der stellvertretenden Landrätin Brigitte Bachmann ihre Jubiläumsurkunde entgegen, dann überreichte Bürgermeister Michael Göth jedem ein Präsent. Eduard Freisinger, der Vorsitzende der Lebenshilfe, und 2. Vorsitzender Manfred Schießl schlossen sich den Glückwünschen an.

Für 25-jährige Tätigkeit in den Jura-Werkstätten wurden geehrt: Detlef Banecki, Joachim Gradl, Stephan Greul, Michaela Lehner, Heidi Luschmann, Waltraud Nowak, Georg Schwab, Ute Speckner, Christine Störr, Manfred Weidner

Mit kräftigem Applaus feierten die Besucher, unter ihnen die beiden Rosenberger Pfarrer Saju Thomas und Uwe Markert sowie Altbürgermeister Gerd Geismann, die Jubilare. Auch heuer hatte die Elternvertretung die Feier organisiert. Anregend waren die Gedichte und Geschichte, die die Mitarbeiter vortrugen. Musikalisch wurde der Nachmittag von Sepp Ertl mit seinen Musikanten gestaltet. Ertl, Vater eines Mitarbeiters, sorgt seit 13 Jahren mit seiner Band ehrenamtlich für die stimmungsvolle Musik bei der Adventsfeier.

Die gemeinsamen Lieder, bei denen die Mitarbeiter und ihre Angehörigen gern einstimmten, weckten die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Mit Stollen und Kaffee feierten die weit über 200 Mitarbeiter, bis schließlich, als Höhepunkt des Festes, sogar der Nikolaus kam.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung (cog) | 01.12.2014

Weihnachtsfeier2014-1klWeihnachtsfeier2014-2klWeihnachtsfeier2014-3kl


Spendenübergabe vom Pfarrgemeinderat aus Wutschdorf

Sichtlich erfreut zeigten sich die stellvertretende Geschäfts- und Verwaltungsleiterin Ingrid Scharf und die Sozialdienstleiterin Verena Heilmann von den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach sowie der Leiter der Jugendhilfestation St. Martin Amberg, Josef Richthammer. Aus den Händen von Pfarrer Norbert Götz und Vertretern des Pfarrgemeinderates aus Wutschdorf erhielten die Jura-Werkstätten eine Spenden von jeweils 800 Euro.

Der Betrag stammt aus dem gut besuchten Pfarrfest. „Beide Einrichtungen wollen wir gern am guten Erlös der Veranstaltungen mit teilhaben lassen“, sagte Götz bei einem Rundgang durch die Einrichtung.

Spende2014-Wutschdorf
Josef Richthammer (zweiter von links) von der Jugendhilfestation St. Martin sowie Ingrid Scharf (mitte) und Verena Heilmann (rechts) von den Jura-Werkstätten freuten sich über die Geldspende durch die Pfarrei Wutschdorf mit Pfarrer Norbert Götz (Zweiter von rechts) und Vertreter des Pfarrgemeinderates.

Quelle: Amberger Zeitung | 25.11.2014


Tagung der Oberpfälzer Werkstatträte in Regensburg

WR-Treffen 2014-10
Quelle: Mittelbayerische Zeitung


Hausmeister wurde mit seinem Traktor mit 142 km/h auf der französischen Autobahn geblitzt

mit Troktor geblitzt

Amberg/Paris. (ass) Bisher haben sie Klaus Schmidt für einen eher harmlosen Vertreter seiner Zunft gehalten. Hausmeister der Jura-Werkstätten ist der Mann. Er repariert Dinge, die kaputt sind, hilft hier wie da und pflegt mit seinem schicken neuen Kubota BX2350 Aufsitzmäher die Rasenflächen. Was so ein Hausmeister halt so tut. Dachten sie bisher.

Doch jetzt sind sie ihm auf die Schliche gekommen: Klaus Schmidt ist ein gefährlicher Raser. Er und sein Aufsitzmäher sind der Schrecken der französischen Autobahnen. Die Polizisten in unserem Nachbarland erschaudern, wenn sie vom Kubota BX2350 mit der Zulassung AM-JW 25 hören.

Neulich haben sie ihn wieder geblitzt. Mit 142 Stundenkilometern waren Klaus Schmidt und sein Mäher auf der A 6 zwischen Paris und Lyon unterwegs. In Höhe der Ortschaft Sevrey hat die Radarfalle zugeschnappt.

Pech für die diabolischen Rasenmäher-Raser, dass Frankreich seit heuer Strafzettel auch nach Deutschland verschickt. Drei solcher Tickets sind dem Geschäftsführer der Jura-Werkstätten, Bernhard Albrecht, auf den Schreibtisch geflattert. Und jedes Mal war der Aufsitzmäher der Einrichtung erwischt worden - irgendwo in der französischen Provinz. Sorgfältig erfasst war die Nummer AM-JW 25. Die Schreiben mit dem Hinweis versehen, wenn die Jura gleich zahle, dann koste es nur 45 Euro. Klaus Schmidt wurde zum Rapport bestellt, er leugnete, obwohl die Beweise erdrückend waren.

Zum notorischen Rasen gesellte sich da noch der Tatbestand des unerlaubten Verwendens eines Dienstfahrzeugs auf ausländischen Autobahnen. Doch Schmidt blieb dabei: Sein Mäher schafft maximal 14 Stundenkilometer und in Frankreich war er damit schon gar nicht. Pech für die Franzosen. Sie können sich jetzt den Kopf darüber zerbrechen, wer mit der Nummer eines Amberger Aufsitzmähers am Fahrzeug regelmäßig über ihre Autobahnen brettert.

Quelle: Amberger Zeitung | 25.10.2014 | Bild: Steinbacher


WIRO zeigt im Landratsamt Bilder, die Stimmungen in kreative Malerei umsetzen

Seit geraumer Zeit betreut Kunsttherapeutin und Malerin Michaela Peter Mitglieder der WIRO-Gruppe der Jura-Werkstätten. WIRO steht für „Werkstatt Integration Rehabilitation und Orientierung“. In mehrwöchigen Kursblöcken begleitet die Künstlerin die Gruppe auf dem Weg des kreativen Schaffens. Jetzt wagten Michaela Peter und die Hobby-Maler den Gang in die Öffentlichkeit. Seit Donnerstag stellen sie ihre Arbeiten im Foyer des Zeughauses und im Durchgang Stadtbrille aus. Die Vermittlung von Maltechniken und Ausdrucksmöglichkeiten steht dabei gleichberechtigt neben den Bemühen, den inneren Bildern Ausdruck zu geben.

Anja Fröhlich, Saro Sebast, Markus Meingast, Josef Schunert, Tatjana Kast, Kornelia Schmid, Christa Meier und Birgit Schlagenhaufer aus der WIRO-Werkstatt Sulzbach-Rosenberg trafen sich im Herbst 2013 und Frühjahr 2014 regelmäßig am Dienstag im improvisierten „KellerKunstRaum“ der Werkstatt zu einer Art Workshop mit Michaela Peter. Sie begaben sich dabei aber nicht nur immer wieder an eine neue äußerliche Örtlichkeit, sondern suchten damit gleichzeitig einen neuen Raum in Ihrem Inneren auf. In diesen Stunden ging es um das Aufspüren der eigenen Befindlichkeit, das Wahrnehmen von Stimmungen und Gefühlen, wie Michaela Peter bei der Vernissage erläuterte.

Mit Vorübungen zu Gestaltungstechniken und Darstellungsmethoden wurden die Teilnehmer von Michaela Peter ermutigt und befähigt, diese inneren Zustände in Bildern darzustellen. Ein kreatives Ringen um den passenden Ausdruck und gleichzeitig ein sensibles Empfinden der inneren Prozesse prägte die Kursstunden. Für manche der Teilnehmer war es zunächst schwer, einen Zugang zu Ihren Stimmungen zu finden. Viele hatten es nie gelernt, Ihre Gefühle wahrzunehmen und eigenen Bedürfnissen nachzugehen.

„Der künstlerische Ausdruck bietet einen weiten Raum der Selbsterkundung und darüber hinaus ein großes Potenzial an Freude, Energie, Kraft und Selbstausdruck, das bei den Kursteilnehmern eine positive Wirkung auf die Stimmung zeigt“, sagte Michaela Peter in ihrer Einführung. Einen Einblick in diese Prozesse möchte die Ausstellung anhand der Arbeiten von neun Hobbykünstlern geben. Einzelarbeiten hängen im Foyer, Gruppenarbeiten im Durchgang Stadtbrille.

Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, bedankte sich bei Michaela Peter. Sie habe die Arbeit der neunköpfigen Gruppe mit großem Kunstverstand und enormen Einfühlungsvermögen begleitet und beim Einstehen der Kunstwerke unterstützt. Dem Hausherrn, Landrat Richard Reisinger, attestiere er, dass es stets ein offenes Ohr für Menschen mit Behinderung habe. Unter den zahlreichen Gästen dankte Freisinger den Vertretern von Firmen, die die Jura-Werkstätten mit Aufträgen versorgen.

Vernissage 2014 im Landratsamt

Vernissage 2014 im Landratsamt

Für Reisinger, der von den Ergebnissen der Kurse sehr angetan war, werten die farbenprächtigen Bilder die Amtsräume ästhetisch auf. Der Amberger Bürgermeister Martin Preuß sah viel Mühe und Arbeit hinter der Ausstellung. Er wünschte ihr großen Zuspruch und den Künstlern den erhofften Verkaufserfolg. Die Bilder sind bis 17. Oktober zu sehen.


„Was tun wenn es brennt“

Um für den Ernstfall gut ausgebildet zu sein, führten die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach Mitte Juli 2014 die Aktion „Richtig Feuer löschen“ in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern durch. Für diesen Event konnte man dankenswerterweise das Info-Mobil für Handfeuerlöscher der Versicherungskammer Bayern inklusive des genialen Trainers herzlich willkommen heißen.

Nach einer anfänglichen Theorie durften alle 122 Teilnehmer einen simulierten Monitor- und Papierkorbbrand löschen. Sämtliche gängige Feuerlöscherarten wurden thematisiert, gelöscht wurde mit fast rückstandsfreien Wasser-, Schaum- und Kohlendioxidfeuerlöschern. Als Highlight wurde zum Schluss eine Spraydosen-Explosion und eine Fettexplosion als Negativbeispiel demonstriert.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Sponsor, der Versicherungskammer Bayern, und natürlich dem Trainer, Thomas Walther, für die äußerst gute Präsentation.

feuerloeschtrainer2014kl  feuerloeschtrainer2014kl 

Das Europafest kann kommen

Unter dem Motto „Fit fürs Europafest“, welches am 18. Juli 2014 in der Barbara-Grundschule stattfinden wird, trafen Schülerinnen und Schüler der Klasse 4aG auf Mitarbeiter/innen der benachbarten Jura-Werkstätten. Eine Kooperation zwischen beiden Einrichtungen, die einmal mehr verdeutlicht, dass durch wiederkehrende Begegnungen Barrieren erst gar nicht mehr vorhanden sein müssen.
Selbstverständlich bedarf so eine Aktion eine gewisse Vorbereitung und Gespräche. Bereits seit über 10 Jahren wird dies federführend durch Fachlehrerin Annette Weber  in Zusammenarbeit mit Helga Stang aus den Jura-Werkstätten praktiziert und mit viel Idealismus umgesetzt.
Auf dem Programm stand ein Kennenlernen der Arbeitsschritte, die zur Herstellung von kleinen Schlüsselanhängern, die mit Hilfe einer japanischen Flechtscheibe erstellt werden. Durch Erklären, Vormachen und Nachmachen, was in erster Linie durch Mitarbeiter mit Handycap vollzogen wurde, konnten die Kleinen relativ schnell und routiniert einige Exemplare
hervorzaubern.
Die Arbeit machte kurzerhand so viel Spaß, dass auch gleichzeitig für das bevorstehende Jurafest im September der Zweigwerkstätte in Sulzbach-Rosenberg ein kleiner Vorrat geschaffen werden konnte. Im Blickwinkel beim anstehenden Europafest werden die verschiedensten Nationalflaggen der EU Länder stehen. An Hand dieser Nationalfarben, welche
darin vorkommen, können an diesem Festtag Mädchen und Buben mit Unterstützung der angelernten Schüler, diese Anhänger gefertigt werden.

Barb Aktion01 072014 Barbara Aktion02 072014

Vormachen noch unter Anleitung einer Mitarbeiterin der Jura-Werkstätten

Dem Nachmachen steht nun mehr nichts im Wege und wird nur noch in kleinen Arbeitsschritten geleitet


Tischtennisspieler erfolgreich bei den Nordbayerischen Meisterschaften

Am 25.06.2014 haben in Würzburg die Nordbayerischen Tischtennismeisterschaften für Menschen mit Behinderung stattgefunden. Über 30 Mannschaften kämpften in unterschiedlichen Ligen um die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften im Oktober. Sowohl die Damen-, als auch die Herrenmannschaft der Betriebssportgruppe der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e. V. konnten Erfolge verbuchen.

Die Damenmannschaft holte in der Oberliga den zweiten Platz und hat sich damit für die Bayerischen Meisterschaften in Höchstädt qualifiziert. Die Herrenmannschaft belegte in der A-Liga den ersten Platz. Somit ist die Teilnahme in Höchstädt gesichert. Zudem ist der Aufstieg in die Oberliga perfekt.

Damen-Mannschaft bei den Tischtennismeisterschaften  Herren-Mannschaft bei den Tischtennismeisterschaften 2014

von links: Sieglinde Mutzbauer, Miriam Kotz (Betreuerin), Gabriele Beer

 

von links: Manfred Müller, Andreas Schnellinger (hinten), Michael Fruntke (vorne mit Pokal), Daniel Hartmann, Manoel Schmidt (Betreuer)


Landkreisläufer helfen wieder

Kollekte aus dem Gottesdienst übergeben – Messe eine „Quelle der Stärkung“ für die Teams  |  05.06.2014

Für den Landkreislauf braucht es nicht nur isotonische Getränke und gute Laufschuhe. Mittlerweile gehört auch der ökumenische Gottesdienst am Vorabend des Sportspektakels zum festen Trainingsprogramm. Den Erlös der Kollekte spenden die Läufer. Nun übergaben die Organisatoren erneute 500 Euro an die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach.

Den Landkreislauf gibt es bereits seit 30, den Läufergottesdienst seit 16 Jahren. Pfarrer Hermann Berger von der katholischen Gemeinde St. Michael in Amberg und Uwe Markert, Sportpfarrer des evangelischen Dekanats Sulzbach-Rosenberg, zelebrierten die Feier. Der Posaunenchor des Christlichen Vereins junger Männer (CVJM) Rosenberg unter der Leitung von Daniel Thurner gestaltete die Messe, an der zahlreiche Teams teilnahmen, mit abwechslungsreicher, schwungvoller Bläsermusik. Landrat Richard Reisinger bedankte sich bei den Vertretern des CVJM für die Vorbereitung. „Dieser Läufergottesdienst gehört fest zum Landkreislauf“, sagte er. „Er ist eine Quelle der Stärkung“. Dass mit der Kollekte daraus noch Gutes für Sportler mit Behinderung getan werden könne, sei ihm eine ganz besondere Freude. Den Betrag, der sich im Klingelbeutel befand, stockte die Conrad-Sport-Förderung mit ihrem Vorsitzenden Günter Simmerl auf, so dass am Ende wieder 500 Euro zu verschenken waren.

Die Gesamthöhe der Kollekte aus den bisherigen Läufergottesdiensten beträgt mittlerweile 7600 Euro. Das Geld wurde zum größten Teil der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach zur Verfügung gestellt. Mit der Spende wollen die Jura-Werkstätten sportliche Aktivitäten fördern, die durch den normalen Etat nicht abgedeckt sind. In diesem Jahr war die Lebenshilfe beim Schwimmwettbewerb in Straubing am Start. Die Basketballmannschaft beteiligte sich an den „Special Olympics“ in Düsseldorf.

spende-lkl2014

Spendenübergabe bei den Jura-Werkstätten (von links): Kurt Lehnerer (Posaunenchor), Peter Stock (Organisationsteam Landkreislauf), Bernhard Albrecht (Jura-Werkstätten), Günter Simmerl (Conrad-Sportförderung) und Hans Roth (CVJM Rosenberg).


Wieder siegreich beim Schwimmwettbewerb in Straubing | 24.05.2014

Aus verschieden Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen nahmen 25 Gruppen mit 180 Sportler am diesjährigen Schwimmwettkampf in Aquatherm- Bad in Straubing teil. Nach den Grußworten des Organisator Klaus Welsch fiel auch schon der Startpfiff und somit war die Veranstaltung eröffnet.

Die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach startete in vier Disziplinen für Damen, Herren und in einer gemischten Staffel. Den ehrenvollen 4. Platz erreichten Silvia Moosburger und Petra Schulz in 50m Brust. Je eine Bronzemedaille errang Elke Buchholz in 50m Brust sowie Silvia Moosburger in 25m Brust. Silber gab es für Wolfgang Brendl in 25m Brust und 50m Brust und Petra Schulz in 25m Brust. Durch ihre herausragende Leistung gewann Elke Buchholz Gold in 20m Freistil.

straubing2014-klein

Die Staffel Mannschaft bestehend aus Elke Buchholz, Petra Schulz, Silvia Moosburger und Wolfgang Brendl erreichten einen 3. Platz

Die Teilnehmer der Jura-Werkstätten verdanken ihr überragendes Ergebnis nicht zuletzt dem Kurfürstenbad, welches ihnen sehr gute Möglichkeiten zum Training boten.


Bild von links:
Maximilian Koller (Heilerziehungspfleger-Azubi), Julia Stang (Übungsleiterin), Silvia Moosburger, Petra Schulz, Elke Buchholz, Wolfgang Brendl und Bernhard Albrecht (Geschäftsführer)


Beikochausbildung in den Jura-Werkstätten

Menschen mit Handicap schließen Ausbildung zum Beikoch erfolgreich ab  |  05/2014

Ein nicht ganz alltägliches Ausbildungsprojekt in den Jura-Werkstätten fand ein erfolgreiches Ende. Drei Mitarbeiter mit geistiger Behinderung schlossen zusammen mit anderen Auszubildenden ihre Prüfung zum Beikoch ab.

Im Zuge der Neugestaltung des Berufsbildungsbereiches in den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach schufen Verantwortliche mehrere berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit der damaligen Verwaltungsleitung und dem Sozialdienst wurde unter der Leitung von Dr. Erna Anthofer-Strempel das Projekt „Ausbildung zum Beikoch“ ins Leben gerufen. Zweieinhalb Jahre Unterricht, Theorie und Praxis sowohl im Schulungsraum als auch in der Küche lagen hinter den drei Auszubildenden, als sie im Frühjahr vor der IHK Regensburg ihre Ausbildung zum Beikoch erfolgreich ablegten. Das Projekt konnte nur durch die ehrenamtliche Tätigkeit von Dr. Erna Anthofer-Strempel als Ausbilderin und Lehrkraft erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Geprüft wurden mehrere Fächer in der Theorie. Bei der praktischen Prüfung musste ein komplettes Drei-Gänge-Menü zubereitet werden. Die drei Auszubildenden bestanden beide Prüfungsteile.

Der erfolgreiche Abschluss zeigt, was in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung unter günstigen Voraussetzungen an beruflicher Qualifikation möglich ist.

beikoch2014

Stolz auf den Abschluss (von links:) Küchenchef Andreas Wiesner, Markus Eder, Daniel Hartmann, Nikolas Berschneider und Ausbildungsleiterin Dr. Erna Anthofer-Strempel.


Projekt Baumann - Jura-Werkstätten

Amberg (e)  Grundsätzlich und auch die Qualität zu erhöhen sollte die Arbeit an den behinderten Menschen angepaßt werden - und nicht umgekehrt. Reinhard Weber, zuständig für Qualität und Umweltmanagement und Hermann Stadler, Vorrichtungsbauleiter in den Jura Werkstätten in Amberg, haben diese Erkenntnis gerade bei der Arbeit der  rund 460 Behinderten  in den Jurawerkstätten Amberg und Sulzbach Rosenberg gewonnen. Ihre Arbeit ist vielschichtig, eine davon sind Kopfstützen von denen rund 5000 im Monat ausgeliefert werden. Jetzt haben Auszubildende der mit den Jurawerkstätten kooperierenden Firma Baumann GmbH in der Oskar-von-Miller-Straße  in Amberg in den Jurawerkstätten in Amberg einen elektronischen Sonderautomaten vorgestellt, mit dem die behinderten Mitarbeiter bessere Kontrolle über ihre Arbeit haben, der Sicherheitsfaktor größer geworden ist und die Jurawerkstätten in der Lage sind eine nahezu 100prozentige Qualität abzuliefern. Bisher mussten die Behinderten die Position von Klebefilzen an den Kopfstützensystemen per Hand kontrollieren. "Wie kann man dieses Problem am besten lösen" - darüber machten sich Auszubildenden in der Lehrwerkstatt  der Firma Baumann zusammen mit ihrem Ausbilder Elektrotechnik, Lothar Mauel, und Projektleiter Nico Mußemann Gedanken. Acht Wochen lang beschäftigten sie sich mit der Entwicklung eines Elektronischen Sonderautomaten, den sie nunmehr in der Jurawerkstatt in Amberg in Betrieb nehmen konnten. Der Automat kontrolliert, ob die Filze auf den Kopfstützen millimetergenau in der richtigen Posititon kleben. Er hat dann auch sofort funktioniert und konnte ohne Komplikationen in Betrieb genommen werden. 

P4110016











2. v. rechts: Reinhard Weber, 3. v. rechts Hermann Stadler, 5.v. rechts Lothar Mauel und ganz links zwei Auszubildende der Firma Baumann, bei der Inbetriebnahme des Sonderautomaten durch einen Behinderten Mitarbeiter
(Bild u. Text, Klaus Högl)

Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Bayern wählt neue Vorsitzende

Am 25.03.2014 haben sich die Bezirkssprecher der Werkstatträte in Bayern zur Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Erlangen getroffen, um ihren neuen Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreter für die kommenden  vier Jahre zu wählen. Nach langer Zeit gibt es einen Wechsel an der Spitze. Hr. Roland Weber verabschiedet sich in den Ruhestand.

Neuer Vorsitzender wurde dessen langjähriger Stellvertreter, Hr. Joachim Gradl (Bild links), aus den Jura-Werkstätten Amberg. Zur Stellvertreterin wurde Fr. Elisabeth Kienel (Bild rechts unten) aus der Pfenning-Parade in München gewählt.

Das Gremium der LAG-WR-Bayern, mit 10 Mitgliedern plus deren Vertrauenspersonen, trifft sich vierteljährlich in Erlangen, um unter anderem, über aktuelle Entwicklungen in der Politik in Bezug auf die Behindertenhilfe oder über die Möglichkeiten der Verbesserung der Werkstattratsarbeit vor Ort zu diskutieren.

Hinzu kommen Treffen mit Politikern, Verbänden oder die Teilnahme an den jährlich stattfindenden Werkstattratskonferenzen in Berlin. Ziel ist es, dass keine Entscheidungen mehr getroffen werden, ohne die Betroffenen selbst einzubeziehen: „Nichts über uns – ohne uns!“
 

Gradl
 Bild von Elisabeth Kienel

Werkstatträte der Oberpfälzer Werkstätten wählen ihre Bezirkssprecher

Ganz nach ihrem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ tauschen sich die Vorsitzenden der Oberpfälzer Werkstatträte regelmäßig über die Situation der einzelnen Werkstätten  aus. Speziell für Menschen mit  Behinderung gibt es den so genannten Werkstattrat, der sich für die Belange der Mitarbeiter in anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderung einsetzt. Dabei haben die Werkstatträte sowohl Mitwirkungs- als auch Mitbestimmungsrechte.
Unterstützung erhalten die Werkstatträte durch die von ihnen gewählten Vertrauenspersonen. Im Rahmen ihres Bezirksarbeitskreises am 16.01.2014 in der WfbM Reichenbach wurde die Bezirkssprecherwahl für die Werkstatträte der Oberpfalz durchgeführt. Hr. Joachim Gradl aus der WfbM Amberg wurde für die nächsten 4 Jahre als Vorsitzender des Gremiums wiedergewählt bzw. in seinem Amt bestätigt. Sein Stellvertreter Hr. Ingo Kraus kommt aus der WfbM Irchenrieth.
Die Aufgaben der Bezirkssprecher sind u. a: Förderung der Arbeit der Werkstatträte; Durchsetzung der Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte;
Sammeln von Ideen und Anregungen aus den Mitgliedseinrichtungen; Vertretung der Interessen bei Entscheidungsträgern, wie Verbänden, Kostenträgern, Politik und Gesellschaft; Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf die Belange von Menschen mit Behinderung; die Anregung von Fortbildungen, Tagungen und Schulungen..

IMG 1379

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l. n. r. (Carin Neunsinger-Toth Vertrauensperson – Ingo Kraus stellvertr. Bezirkssprecher,    
Joachim Gradl Bezirkssprecher, Anita Partsch Vertrauensperson )

 


 Besinnlich in die staade Zeit

Adventsfeier der Elternvertretung im Kettelerhaus in Sulzbach-Rosenberg | 30.11.2013

Hell leuchteten die Kerzen am Weihnachtsbaum im Kettelerhaus bei der Adventsfeier der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach. Wie jedes Jahr hatte die Elternvertretung die Mitarbeiter der Werkstätten mit ihren Familien eingeladen, um sich gemeinsam auf die staade Zeit einzustimmen und die Jubilare zu ehren.

Lisbeth Stiegler, Vorsitzende der Elternvertretung, freute sich mit Herrn Eduard Freisinger,  Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach und dem Verein Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e. V., über das Interesse der großen Gästeschar. Auch Bürgermeister Michael Göth nahm sich die Zeit und ergriff das Wort.

Lisbeth Stiegler eröffnete das bunte Programm mit einer feurigen aber auch nachdenklichen Ansprache und einer Danksagung für die geleistete Arbeit. Weihnachtliche Instrumentalstücke, gespielt von Sepp Ertl und seinen Musikanten, wechselten mit Liedern, bei denen alle fröhlich mitsangen. Einige Mitarbeiter trugen stimmungsvolle Adventsgedichte vor. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Die Mitarbeiter und ihre Angehörigen ließen sich Kaffee und den in der Werkstatt selbstgebackenen Weihnachtsstollen schmecken.

Höhepunkt des Nachmittags war die Jubilarehrung der Mitarbeiter zur 25-jährigen Betriebszugehörigkeit. 12 Frauen und Männer sind heuer schon seit 25 Jahren bei den Jura-Werkstätten beschäftigt. Bernhard Albrecht, Geschäftsführer der Werkstätten und Joachim Gradl, Vorsitzender des Werkstattrates baten Elke Buchholz, Andrea Eichinger, Birgit Herrmann, Carola Machel, Christian Sporer und Gerhard Winter für die Ehrung auf die Bühne. Eva-Maria Meyer nahm die Glückwünsche an ihrem Platz entgegen. Zu den Gratulanten gehörten Eduard Freisinger, Manfred Schießl, Lisbeth Stiegler, sowie der Altbürgermeister von Sulzbach-Rosenberg Gerd Geismann. Sie überreichten Urkunden und ein Präsent.
       

Anschließend kam sogar der Nikolaus mit seinem Helfer, Knecht Ruprecht. Er hielt eine gereimte Ansprache über die Weihnachtsbotschaft von Gottes Liebe und mahnte: „Gott kam zu uns auf die Erde, damit bei uns Friede werde.“ Die Wärme der vielen Kerzen im Advent sei ein Zeichen für Gottes Liebe. Zusammen mit seinem Helfer verteilte er an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein weihnachtliches Geschenk. Ein kleiner Weihnachtsmarkt mit schönen Geschenken von handgestrickten Socken über selbst gebackenen Christstollen bis zu weihnachtlicher Dekoration ergänzte die Feier.

Adventsfeier der Elternvertretung

Über die Ehrung der 25-jährigen Betriebszugehörigkeit freuten sich (1. Reihe von links) Carola Machel, Altbürgermeister Gerd Geismann, Andrea Eichinger, 1. Vorsitzende der Elternvertretung Lisbeth Stiegler, 1. Vorsitzender des Werkstattrates Joachim Gradl, (2. Reihe von links) Gerhard Winter, Birgit Herrmann, Elke Buchholz, 2. Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach Manfred Schießl, (3. Reihe von links) Christian Sporer, Geschäftsführer der Jura-Werkstätten Bernhard Albrecht und 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach Eduard Freisinger.

 


Mitarbeiter wählen neuen Werkstattsrat

Werkstattsratswahlen 2013Am 25.10.2013 wählten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e. V. ihre neue Interessenvertretung für die kommenden vier Jahre. Die Wahlbeteiligung war äußert zufriedenstellend und zeigte den hohen Stellenwert des Werkstattrates unter den Mitarbeitern. In ihrer ersten Sitzung wählten die sieben neuen Werkstattsratsmitglieder ihren ersten Vorsitzender, dessen Stellvertreter, den Schriftführer sowie die Vertrauensperson.

Der komplette Werkstattrat:
1. Reihe von links: Michaela Götz, Kerstin Weiß (Schriftführerin)
2. Reihe von links: Petra Schultz, Rosalinde Seider
3. Reihe vonlinks: Anita Partsch (Vertrauensperson), Stefanie Fink (stellver. Vorsitzende), Karl-Heinz Stachowski, Joachim Gradl (1. Vorsitzender)




Die Jura-Werkstätten, ein bestens organisierter Gastgeber

Einen Blick hinter die Kulissen werfen und dabei die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen der Rehabilitation für Menschen mit Behinderung kennen lernen, war für viele Besucher das Ziel beim Tag der offenen Tür in der Zweigwerkstätte Sulzbach-Rosenberg. Einen gesamten Samstag präsentierte sich die WfbM mit seinen Verantwortlichen der Öffentlichkeit bei bester Organisation. Werkstattleiter Bernhard Albrecht eröffnete die Führungen durch die Gebäude und die Außenanlagen. Dabei gab er den Interessierten jede Menge Einblick in die Strukturen und Aufgaben des Hauses.

Quelle: Amberger ZeitungJura Fest SuRo 2013


 

"Miteinander - Füreinander" beim Jura Gartenfest

AZ Hirschauer Gartenfest 2013


Anders kann ganz normal sein

Eine schon mittlerweile traditionelle Zusammenkunft gab es zwischen Schülerinnen und Schülern der Barbara-Grundschule und Mitarbeiter/innen der Jura-Werkstätten Amberg. Immer wiederkehrende Projektarbeiten sorgen hierbei für eine vorbildliche Kooperation beider Einrichtungen, mit dem Hintergrund „Anders, kann ganz normal sein“.
Mit immer neuen Ideen versucht Fachlehrerin Annette Weber mit Helga Stang seitens der Jura-Werkstätten kreative Arbeiten zu wählen, die eine Zusammenarbeit mit Schülern im jungen Alter und erwachsenen Menschen mit Behinderung, kompatibel zu gestalten. Mischen, kneten und formen mit Bestandteilen aus Zement, Kokos, Sand und Torf in Verbindung mit entsprechenden Verzierungen, so wurden die Objekte zu ansehnlichen Pflanzgefäßen geformt und gefertigt.

Damit verbunden eine wunderbare Ergänzung Motorik, Technik und handwerkliches Geschick neben Integration miteinander zu vereinen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 b / c  ließen es dabei auch gerne über sich ergehen, Tricks und Kniffe, die das Arbeiten vereinfachen, von Mitarbeitern der Jura-Werkstätten, anlernen zu lassen. Verziert wurde das Gefäß zu guter Letzt mit gesammelten Muscheln und Kieselsteinchen aus Urlauben. Eine Bepflanzung mit Steingewächsen wird es natürlich auch noch geben, sobald die Gefäße die notwendige Trockenzeit hinter sich gebracht haben. Weitere Aktionen sind bereits in Planung, so dass hierbei auch immer wieder ein neuer Personenkreis dazu ausgewählt werden kann.

IMGP8983kl

IMGP9121kl1

 Hand in Hand wurden die kleinen Pflanzgefäße für die Zementfüllung vorbereitet  (11.07.2013)


Gemeinsam Mittendrin – Gemeinsam sind wir stark

Die Werkstatträte der Oberpfälzer Werkstätten empfingen am 25.04.2013 die Beauftragte der bayrischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung in den Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e. V.. Speziell für Menschen mit  Behinderung gibt es den sogenannten Werkstattrat, der deren Bedürfnisse bzw. Beschwerden weiterleitet und Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht besitzt. Ganz nach ihrem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ tauschen sich die Vorsitzenden der Oberpfälzer Werkstatträte regelmäßig über die Situation der einzelnen Werkstätten  aus.  Um sich Hilfe von einer Spezialistin zu holen, luden sie Frau Badura, die Beauftragte der bayrischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung ein.

Die Begrüßung von Frau Badura erfolgte durch Herr Joachim Gradl, Bezirkssprecher der Oberpfälzer Werkstatträte, Herr Bernhard Albrecht, Geschäftsführer der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach e.V., sowie Herr Manfred Schießl dem 2. Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg Sulzbach e.V. Daraufhin richtete Frau Badura das Wort an die versammelten Werkstatträte und  sprach an, wie relevant die Arbeit der Werkstatträte ist. Anschließend gab sie einen kurzen Überblick über ihren Werdegang und  schilderte den Anwesenden ihre Aufgabengebiete in der bayrischen Staatsregierung. Dabei betonte Frau Badura gemäß ihrem Motto „Miteinander Mittendrin“, dass der Austausch mit den Menschen mit Behinderung wichtig ist.  In den darauffolgenden Stunden stand Frau Badura den Werkstatträten Rede und Antwort und es entstandenoffene Diskussionen über die unterschiedlichsten Themen. Dabei wurden auch allgemeine und speziellere Punkte, welche die Werkstatt betreffen angesprochen. In einer abschließenden Feed-Back Runde waren sich alle Teilnehmer einig, dass das Treffen ein voller Erfolg war und das man auch weiterhin in Kontakt bleiben möchte, um gemeinsam für die Anliegen der Menschen mit Behinderung einzutreten.


WR Treffen Gruppenfoto  2013 kl

Werkstatträtinnen und Räte mit Vertrauenspersonen der Oberpfalz Einrichtungen / 
2 Reihe 4 von links Fr. Irmagrad Badura / 2 Reihe 4 von rechts Hr. Joachim Gradl / Letzte Reihe 3 von links
Hr. Bernhard Albrecht . (13.06.2013)


Spende aufgestockt  -  Lebenshilfe profitiert von Landkreislauf-Gottesdienst

Auf dem Scheck für die Jura-Werkstätten stand ursprünglich die Summe von 700 Euro. Da hatte der CVJM Rosenberg die Rechnung jedoch ohne Landrat Richard Reisinger gemacht. Er erhöhte bei der Spendenübergabe den Betrag kurzerhand auf 800 Euro.

Das Geld stammt aus der Kollekte des Gottesdienstes vom Vorfeld des Landkreislaufes (300 Euro), von der Conrad-Sportförderung (300 Euro) sowie der Laufsparte des SV Poppenricht (100 Euro) und eben der Spende des Landrats. Die Gesamtsumme 800 Euro stellt damit einen besherigen Rekord dar. Der Gottesdienst am Vorabend des Landkreislaufs ist ebenso alt wie der Wettbewerb, den es seit nunmehr 15 Jahren gibt. Zielort war heuer Poppenricht.

Wie immer hatte der Posaunenchor des CVJM Rosenberg unter der Leitung von Kurt Lehnerer den Gottesdienst organisiert und schwungvoll gestaltet. Beteiligt waren heuer auch Uwe Markert, Sportpfarres des evangelischen-lutherischen Dekanats Sulzbach-Rosenberg und selbst Landkreislauf-Teilnehmer, sowie Reiner Hoffmann, Poppenrichts Pfarrgemeinderats-Sprecher. Die Kollekte des Gottesdienstes war erneut für die Sportarbeit der Jura-Werkstätten bestimmt, die auf diesem Weg insgesamt schon 6600 Euro erhalten hat.

Spende-Landkreislauf-2013

Bei der Spendenübergabe (von links): Kurt Lehnerer, Bernadette Winkler, Landrat Richard Reisinger, Hans Roth, Günter Simmerl, Bernhard Albrecht, Manfred Schießl und Eduard Freisinger.

Quelle: Amberger Zeitung, 24.05.2013


Startschuss für Neubau gegeben

Der Landtagsabgeordnete Heinz Donhauser (CSU) überbrachte eine frohe Botschaft aus München an die Geschäftsführung und die beiden Vorsitzenden der Jura-Werkstätten in Amberg. Das Sozialministerium hat grünes Licht gegeben, und die Einrichtung kann offiziell mit den Vorbereitungen für den Neubau beginnen.

Startschuss Neubau MDLAuf Betreiben von Donhauser erhielten die Jura-Werkstätten die schriftliche Zusage, bereits vor Erteilung eines endgültigen Bewilligungsbescheids förderunschädlich in die Planungen einzusteigen. Das Vorhaben wurde in das Investitionsförderprogramm aufgenommen und als förderfähig bewertet. Der Bedarf an zusätzlichen Werkstattplätzen ist vom Bezirk Oberpfalz grundsätzlich anerkannt worden.

Auf dem Bild:
Landtagsabgeordneter Heinz Donhauser (Dritter von links) überbrachte die Zusage des Sozialministeriums (von links): Bernadette Winkler (stellvertretende Geschäftsführerin und Verwaltungsleitung), Geschäftsführer Bernhard Albrecht, Heinz Donhauser, Vorsitzender Eduard Freisinger und Stellvertreter Manfred Schießl. Bild: tpl

Quelle: Amberger Zeitung, 02.05.2013


Überreichung des "Jura-Awards" mit Irmgard Badura

Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach hat einen neuen Preis geschaffen: den Jura-Award für gelebte Inklusion. Gestern wurde er erstmals vergeben an vier Firmen aus der Region, die seit langem Menschen mit Behinderung beschäftigen. Und zwar zum Teil schon seit den 1980er Jahren, lange bevor das Schlagwort Inklusion aufkam und an Bedeutung gewann. Das ist das besonders Anerkennenswerte an der Leistung dieser Unternehmen, wie Bernhard Albrecht, der Geschäftsführer der Jura-Werkstätten, hervorhob.

Stolz war er auch, dass Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Menschen mit Behinderung, diese neue Auszeichnung in seinem Haus überreichte. Dort ging nämlich gestern das Oberpfälzer Bezirkstreffen der Werkstatträte - das ist die Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung in entsprechenden Firmen - über die Bühne, an dem Irmgard Badura teilnahm. Ihren Besuch nutzte die Lebenshilfe als Träger der Einrichtung, um den Preis quasi als doppelte Auszeichnung durch die Beauftragte aushändigen zu lassen. Gabriele Fluck, die Personalleiterin von Conrad Electronics, bezeichnete das tatsächlich als "Ehre". Was aber natürlich auch für die anderen drei Firmen galt, die den Jura-Award aus den Händen von Badura und Lebenshilfe-Vorsitzendem Eduard Freisinger entgegennehmen durften.

Dieter Karg, der Personalchef der Amberger Kristallglasfabrik, Wolfgang Raabe, Betriebsleiter der Herding Filtertechnik GmbH, und Josef Auer, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Auer Guss, bedankten sich dafür herzlich. Letzterer lobte seinerseits die beschäftigten Behinderten in seinem Unternehmen, die "jeden Tag mit Freude und Begeisterung" ihren Dienst verrichteten.

Darauf hob auch Freisinger ab, der darstellte, wie stolz diese Kräfte der Jura-Werkstätten seien, dass sie es geschafft haben, außerhalb der Einrichtung an der Hans-Thoma-Straße direkt bei einer Partnerfirma zu arbeiten. "Spezialeinrichtungen sind gut, aber die Kluft zum normalen Arbeitsmarkt wird hier auch gespürt", brach Badura eine Lanze für die Jura-Werkstätten und den Wunsch geeigneter Mitarbeiter, in der freien Wirtschaft eine Stelle zu finden.

Conrad, Herding, die Kristallglasfabrik und Auer machen das möglich. "Es tut uns allen gut, mit Ihnen zu arbeiten und auf Augenhöhe zu reden", verdeutlichte Badura - sie hat selbst eine Sehbehinderung - den Chefs das Gefühl der oft sehr dankbaren und stolzen Menschen mit Behinderung, die diese Chance erhalten.

Jura-Award 2013

Eduard Freisinger, Josef Auer, Wolfgang Raabe, Dieter Karg, Irmgard Badura, Verena Heilmann vom Sozialdienst, Gabriele Fluck, Bernhard Albrecht und Manfred Schießl (hinten von links) freuen sich über den neuen Preis. Bild: hs

Quelle: Amberger Zeitung, 26.04.2013


Gute und saubere Arbeit

Hervorragende Arbeiten haben in den vergangenen Tagen Mitarbeiter der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach geleistet. An sie hatte der Marktgemeinderat Verschönerungs- und Pflanzarbeiten vergeben. Dass es den Beschäftigten Freude und Spaß gemacht hat, in Schmidtmühlen zu arbeiten, bestätigte auch Christopher Hirsch als verantwortlicher Einsatzleiter. Die "Gärtnergruppe" war fast eine Woche bei Pflegemaßnahmen eingesetzt.

Neben verschieden Bäumen wurden mehr als 400 Bodendecker gepflanzt. Ferner waren Stauden zu schneiden und Rindenmulch aufzubringen. Dass die Gärtnergruppe gute Arbeit abgeleistet hat, davon können sich jetzt die Bürger überzeugen.

Gartengruppe-Schmidmuehlen

Zur Pflege der Grünanlagen und Plätze in Schmidtmühlen waren die "Gärtnergruppe" der Jura-Werkstätten fast eine Woche unter der Leitung von Christopher Hirsch (Zweiter von rechts) unterwegs gewesen. Dafür bedankte sich auch Bürgermeister Peter Braun (Vierter von links)

Quelle: Amberger Zeitung, 23.04.2013


10 Jahre Kooperation mit der Barbara-Schule

Projekt-LH-KunstwerkAuf eine erfolgreiche Zeit in Sachen Kooperation können die Barbara-Grundschule sowie die Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach zurückblicken. Gute Ideen, die das Zusammenwirken von Nichtbehinderten und Menschen mit Behinderung näher gebracht haben, konnten hier immer wieder unter Beweis gestellt werden, bevor es das Zauberwort Inklusion gab.

Federführend dafür ist das ungebremste Engagement zweier Personen, die es beständig schaffen Berührungsängste schon an der Basis abzubauen und Kinder im frühen Alter spielerisch und kollegial heranzuführen an Menschen mit Handicap. Annette Weber als Fachoberlehrerin der Barbara-Grundschule und Helga Stang seitens der Kreativgruppen der Jura-Werkstätten haben mittlerweile das Gespür dafür entwickelt nachhaltig Barrieren in gemeinschaftlichen Projekten und Arbeiten nicht aufkommen zu lassen. Aus einstigen Versuchen wurden feste Bestandteile im Terminkalender beider Institutionen und wäre da nicht das Verständnis und die Unterstützung der jeweiligen Einrichtungsleitungen, könnten derartige Großprojekte gar nicht stattfinden.

So aber wurde zuletzt wieder ein Kunstwerk aus der Hand von Drittklässlern und Mitarbeitern der Jura-Werkstätte unter dieser Regie geschaffen, welches am Montag, 24.09.2012 feierlich überreicht werden konnte und nun die Stirnseite der Aula in den Werkstätten ziert. Bewegende Grußworte seitens der Geschäftsführung Bernhard Albrecht, dem Schulleiter Berthold Göttgens und Schulrat Heinrich Koch sorgten an diesem Vormittag für viel Lob und Mut zur Bereitschaft für diese und neue Projekte.

Projekt-LH-Leiter

Projekt-LH-Gruppenbild

 von links:
 Bernhard Albrecht, Helga Stang, Annette Weber, Heinrich Koch